{"id":20293,"date":"2020-09-08T14:43:18","date_gmt":"2020-09-08T12:43:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=20293"},"modified":"2020-09-08T14:43:18","modified_gmt":"2020-09-08T12:43:18","slug":"mitgliederversammlung-der-bauinnung-westfalen-sued","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/mitgliederversammlung-der-bauinnung-westfalen-sued\/","title":{"rendered":"Mitgliederversammlung der Bauinnung Westfalen-S\u00fcd"},"content":{"rendered":"<p>Zur diesj\u00e4hrigen Mitgliederversammlung der Bauinnung Westfalen-S\u00fcd hatte Obermeister Stephan Hundhausen unter Ber\u00fccksichtigung der coronabedingten Abstands- und Hygienema\u00dfnahmen in den Spandauer Saal der Siegerlandhalle eingeladen. Neben den obligatorischen Tagesordnungspunkten wie Jahresrechnung und Haushaltsplanung der Innung sowie des Aus- und Weiterbildungszentrums Bau in Kreuztal standen vor allem die aktuelle Entwicklung sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Fokus.<\/p>\n<p>Stephan Hundhausen begr\u00fc\u00dfte seine Innungskollegen und lie\u00df zu Beginn der Sitzung das vergangene Jahr sowie die Aktivit\u00e4ten der Innung Revue passieren. Vor der Corona-Pandemie haben verschiedene baurechtliche Fachvortr\u00e4ge, die gro\u00dfen Zuspruch fanden, ein gemeinsamer Ausflug zur Besichtigung der JVA Attendorn sowie eine kleine Baumesse im Aus- und Weiterbildungszentrum Bau stattgefunden. Auch die R\u00fcckkehr zur Meisterpflicht in 12 Gewerken, f\u00fcr die sich insbesondere das Fliesen-, Platten- und Mosaikleger-Handwerk stark gemacht hatte, lie\u00df das Innungsoberhaupt nicht unerw\u00e4hnt. Besonders gefreut habe sich die Innung \u00fcber den Besuch von NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart im Mai im AWZ-Bau. Der Besuch sei durch Vermittlung der Kreishandwerkerschaft zustande gekommen. Der Minister habe sich viel Zeit genommen und lobend \u00fcber die Konzeption der digitalen Umsetzung der Lernmethoden im AWZ Bau ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p><strong>Corona: Homeoffice, Telefonkonferenzen und knifflige juristische Fragen <\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrgen Ha\u00dfler, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Kreishandwerkerschaft Westfalen-S\u00fcd blickte insbesondere auf die vergangenen Monate der Corona-Pandemie zur\u00fcck und erl\u00e4uterte die allgemeine Lage im heimischen Handwerk. Das Handwerk sei bis dato noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gut durch die Krise gekommen. Auch die Kreishandwerkerschaft Westfalen-S\u00fcd war als Arbeitgeber unmittelbar vom Lockdown betroffen und musste in dieser Zeit die R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr Publikumsverkehr vor\u00fcbergehend schlie\u00dfen. \u00dcber andere Kan\u00e4le sei dies aber gut kompensiert worden. \u201eWir haben Homeoffice erm\u00f6glicht und vieles via E-Mail, Telefon und Videokonferenzen gemanagt\u201c, betont J\u00fcrgen Ha\u00dfler. \u201eF\u00fcr unsere Mitgliedsbetriebe stellten sich \u00fcberwiegend Fragen zum organisatorischen Umgang mit Corona. Es ergaben sich zudem komplexe juristische Fragestellungen in Bezug auf Vertragsverh\u00e4ltnisse, Abschlusspr\u00fcfungen und Arbeitsrecht\u201c, erg\u00e4nzt Stefan Simon, juristischer Referent der Kreishandwerkerschaft Westfalen-S\u00fcd.<\/p>\n<p><strong>AWZ Bau: Neubau eines Schulungs- und Verwaltungsgeb\u00e4udes <\/strong><\/p>\n<p>Nachdem J\u00fcrgen Ha\u00dfler die Jahresrechnung 2019 sowie den aktuellen Haushaltsplan vorstellte \u2013 beides wurde einstimmig genehmigt \u2013 leitete Stephan Hundhausen \u00fcber zu Horst Gr\u00fcbener, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Aus- und Weiterbildungszentrums Bau in Kreuztal, das von der Bauinnung Westfalen-S\u00fcd und der Zimmerer-Innung Westfalen-S\u00fcd getragen wird. \u201eWir als Innung legen sehr viel Wert auf die Themen Aus- und Weiterbildung. Ich freue mich deshalb, mehr zum aktuellen Stand des geplanten Neubaus des Schulungs- und Verwaltungsgeb\u00e4udes des AWZ Bau zu erfahren.\u201c W\u00e4hrend das Bauhandwerk insgesamt bisher glimpflich davongekommen ist, wurde das Aus- und Weiterbildungszentrum Bau (AWZ Bau) in Kreuztal hart von der Corona-Pandemie getroffen. Zur Eind\u00e4mmung des Virus musste das moderne Zentrum sieben Wochen lang schlie\u00dfen und den kompletten Aus- und Weiterbildungsbetrieb einstellen. Zwar habe man versucht, auf Online-Seminare im Sinne des Distanz-Unterrichts umzustellen, aber insbesondere die praktischen \u00dcbungen konnten dadurch nicht ersetzt werden. \u201eRund 200.000 \u20ac haben wir in dieser Zeit verloren. Geld, das wir nicht zur\u00fcckbekommen. In dieser Situation haben wir nat\u00fcrlich sehr genau abgewogen, ob der geplante Neubau eines Schulungs- und Verwaltungsgeb\u00e4udes f\u00fcr uns \u00fcberhaupt noch zu stemmen ist\u201c, so Horst Gr\u00fcbener. Nichts desto trotz blickt er positiv in die Zukunft: Die Ausbildungszahlen sind stabil und just in diesen Tagen haben 137 junge Menschen ihre Ausbildung im heimischen Bauhandwerk begonnen und f\u00fcllen die Ausbildungshallen des AWZ Bau wieder mit Leben. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Steigerung von 18 %. \u201eDas stimmt uns optimistisch. Nach reiflicher \u00dcberlegung haben wir uns deshalb entschlossen, auch den Neubau, f\u00fcr den wir eine F\u00f6rderung von insgesamt 65 % durch Bund &amp; Land bekommen, wie geplant zu realisieren.<\/p>\n<p>Bild und Info: <a href=\"https:\/\/www.kh-siegen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kreishandwerkerschaft Westfalen-S\u00fcd<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur diesj\u00e4hrigen Mitgliederversammlung der Bauinnung Westfalen-S\u00fcd hatte Obermeister Stephan Hundhausen unter Ber\u00fccksichtigung der coronabedingten Abstands- und Hygienema\u00dfnahmen in den Spandauer Saal der Siegerlandhalle eingeladen. 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