{"id":19267,"date":"2020-06-26T10:43:05","date_gmt":"2020-06-26T08:43:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=19267"},"modified":"2020-06-26T10:43:05","modified_gmt":"2020-06-26T08:43:05","slug":"die-zukunft-kommt-zu-wort-jugendstudie-in-westfalen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/die-zukunft-kommt-zu-wort-jugendstudie-in-westfalen\/","title":{"rendered":"Die Zukunft kommt zu Wort: Jugendstudie in Westfalen"},"content":{"rendered":"<div lang=\"DE\">\n<p>Die Jugend ist unsere Zukunft. Doch wie gelingt es, die jungen Menschen besser in die politischen Prozesse der Regionen einzubinden, sie zu motivieren, vor Ort zu bleiben und die Regionen mitzugestalten? Antworten auf diese Fragen haben nun die drei westf\u00e4lischen Regionen M\u00fcnsterland, OstWestfalenLippe und S\u00fcdwestfalen bekommen: Dank einer gemeinsam durchgef\u00fchrten Jugendstudie, in der fast 800 junge Menschen zu Wort kommen. Jetzt liegen die Ergebnisse vor \u2013 ausgewertet, aufbereitet und eingeordnet in einer ausf\u00fchrlichen Brosch\u00fcre.<\/p>\n<p>&#8222;Die Regionen in Westfalen \u00e4hneln sich in vielerlei Hinsicht. Da liegt es nahe, Wissen und Ressourcen zu b\u00fcndeln, um f\u00fcr vergleichbare Herausforderungen neue Erkenntnisse und L\u00f6sungsans\u00e4tze zu suchen und zu finden. Nicht zuletzt gewinnt unser gemeinsames Wort so auch an Gewicht gegen\u00fcber Dritten&#8220;, erkl\u00e4rt Hubertus Winterberg, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der S\u00fcdwestfalen Agentur GmbH.<\/p>\n<p>Gemeinsam gaben die drei westf\u00e4lischen Regionen deshalb im Sommer 2019 \u2013 und somit vor der Corona-Pandemie \u2013 die Jugendstudie in Auftrag. Zun\u00e4chst lie\u00dfen sie 779 Menschen aus OstWestfalenLippe, S\u00fcdwestfalen und dem M\u00fcnsterland online befragen. Darauf aufbauend kamen Anfang 2020 zus\u00e4tzlich 18 Jungen und M\u00e4dchen noch einmal pers\u00f6nlich zu Wort. &#8222;So wollten wir gemeinsam die jungen Menschen gezielt ansprechen und den Weg daf\u00fcr ebnen, dass ihre Bed\u00fcrfnisse noch st\u00e4rker in die Entwicklungen der Regionen eingebunden werden. Unsere Regionen bleiben nur dann zukunftsf\u00e4hig, wenn alle Entscheidungstr\u00e4ger diese Bed\u00fcrfnisse kennen und ber\u00fccksichtigen, die jungen Menschen aktiv einbinden und sie ernst nehmen. Daran arbeiten wir in S\u00fcdwestfalen bereits intensiv&#8220;, erg\u00e4nzt Winterberg.<\/p>\n<p><strong>Starke Heimatverbundenheit vorhanden \u2013 klimaschonende Wege gesucht<\/strong><\/p>\n<p>Auf der einen Seite macht die Jugendstudie viele positive Aspekte deutlich. Demnach f\u00fchlen sich die jungen Menschen in ihrer Heimatregion wohl und sind durch Familie, Freunde und Vereine stark mit ihr verbunden. Wenn irgendwie m\u00f6glich, wollen sie bleiben und hier ihr Leben als Erwachsene f\u00fchren \u2013 am liebsten in einem Einfamilienhaus mit einem gro\u00dfen Garten und in einer Stadt mittlerer Gr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite empfinden die jungen Menschen unter anderem die Versorgung mit Bus und Bahn als verbesserungsbed\u00fcrftig. Hier w\u00fcnschen sie sich verl\u00e4sslichere und preiswertere Angebote. Zudem sch\u00e4tzen sie kurze und klimaschonende Wege, insbesondere auf dem Weg zur Arbeit.<\/p>\n<p>Mit Blick auf ihre berufliche Zukunft sind die jungen Menschen optimistisch. Sie vertrauen darauf, in der Region die Auswahl zwischen verschiedenen Arbeitsstellen zu haben. Wichtiger als Karriere und ein hohes Einkommen ist ihnen dabei aber, dass sie neben der Arbeit noch Zeit f\u00fcr Familie und Hobbies haben.<\/p>\n<p>Die Region f\u00fcr eine Zeit wegen einer Ausbildung oder dem Studium zu verlassen, sehen die meisten jungen Menschen gelassen entgegen. Viele von ihnen betrachten es als Chance, um neue Eindr\u00fccke zu sammeln und danach umso zufriedener in ihre Region zur\u00fcckzukehren. Denn der soziale Kontakt ist ihnen wichtig. Auch als Erwachsene wollen sie gerne in der N\u00e4he ihrer Eltern, Geschwister und Freunde sein. Sie w\u00fcrden die Region nur dann verlassen, wenn ihr Partner oder ihre Partnerin woanders zu Hause w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse wollen die drei Regionalmanagements M\u00fcnsterland e.V., OstWestfalenLippe GmbH und S\u00fcdwestfalen Agentur GmbH als Ausgangspunkt nehmen, um den Dialog und Austausch mit den jungen Menschen zu verstetigen. Sie wollen sie dabei unterst\u00fctzen, ihren Stimmen mehr Geh\u00f6r und Gewicht zu verleihen und daf\u00fcr themen- und projektbezogene Kooperationen aufbauen.<\/p>\n<p>Dr. Karl Schneider, Landrat des Hochsauerlandkreises und aktuell Aufsichtsratsvorsitzender der S\u00fcdwestfalen Agentur betont: &#8222;Wir sehen in der Jugendstudie, dass die jungen Menschen gerne in unserer Region leben, sie gleichzeitig aber konkrete L\u00f6sungen f\u00fcr ihre Probleme im Alltag einfordern. Mit der Jugendkonferenz UTOPiA und unserem Ansatz, dass alle Projekte der REGIONALE 2025 auf die Bed\u00fcrfnisse der jungen Menschen zugeschnitten sein sollen, sind wir in S\u00fcdwestfalen auf einem guten Weg. Dabei m\u00fcssen wir eine neue Selbstverst\u00e4ndlichkeit etablieren, junge Menschen einzuladen, die Region aktiv mitzugestalten, damit sie auch in Zukunft weiterhin gerne hier leben.&#8220;<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Jugendstudie sowie die Brosch\u00fcre mit den Ergebnissen zum Download gibt es ab sofort unter<br \/>\n<a href=\"https:\/\/234847.seu2.cleverreach.com\/c\/49137496\/11b08f94430-1ffbb3a\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.suedwestfalen-agentur.com\/jugendstudie<\/a>.<\/p>\n<p>Text: <a href=\"http:\/\/www.suedwestfalen-agentur.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">S\u00fcdwestfalen Agentur<\/a>; Foto: M\u00fcnsterland e.V.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Jugend ist unsere Zukunft. 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