{"id":19063,"date":"2020-06-16T10:13:59","date_gmt":"2020-06-16T08:13:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=19063"},"modified":"2020-06-16T10:13:59","modified_gmt":"2020-06-16T08:13:59","slug":"corona-rueckenwind-fuer-digital-banking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/corona-rueckenwind-fuer-digital-banking\/","title":{"rendered":"Corona: R\u00fcckenwind f\u00fcr Digital Banking"},"content":{"rendered":"<p>Was fr\u00fcher alleine die Bank-Filiale war, ist heute f\u00fcr viele Nutzer schon das Smartphone. Dies ist Ergebnis einer repr\u00e4sentativen Umfrage zum Thema \u201eDigitale Alltagskompetenz und Bankdienstleistungen\u201c, die im April im Auftrag der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Genossenschaftsverband \u2013 Verband der Regionen durchgef\u00fchrt wurde. Zu dessen Mitgliedsbanken geh\u00f6rt auch die Volksbank Bigge-Lenne, die bei ihren Kunden eine wachsende Nutzung der digitalen Kan\u00e4le beobachtet.<\/p>\n<p>\u201eDas Smartphone wird laut der YouGov-Umfrage* mit 86 Prozent der Nennungen am weitaus h\u00e4ufigsten genutzt. Die Verwendung dieser Ger\u00e4te ist also im Alltag fast der gesamten Bev\u00f6lkerung angekommen \u2013 und damit grunds\u00e4tzlich auch die M\u00f6glichkeit, dar\u00fcber Bankgesch\u00e4fte abzuwickeln\u201c, sagt Vorstand Bernd Griese. Das zeigt sich gerade auch beim kontaktlosen Bezahlen, das mit dem Smartphone oder der girocard erfolgen kann. Drei Viertel der Befragten geben an, die M\u00f6glichkeit des kontaktlosen Bezahlens ohne Eingabe der PIN zu kennen. 34 Prozent wollen diese wegen Corona nun h\u00e4ufiger als zuvor nutzen \u2013 was damit zusammenh\u00e4ngen d\u00fcrfte, dass dies als hygienischer gilt als die Verwendung von Bargeld. 71 Prozent glauben das. Aber auch unabh\u00e4ngig von Corona planen 53 Prozent, das kontaktlose Zahlen regelm\u00e4\u00dfig zu nutzen. Nur ein knappes Drittel will von dieser M\u00f6glichkeit derzeit nicht Gebrauch machen. Wichtigster Grund daf\u00fcr k\u00f6nnte fehlendes Vertrauen in die Technik sein \u2013 37 Prozent bekunden dies. Dazu Bernd Griese: \u201eHier sehen wir Aufkl\u00e4rungsbedarf. Onlinebanking bietet ein H\u00f6chstma\u00df an Sicherheit, Bequemlichkeit und Schnelligkeit. Davon profitieren die Kundinnen und Kunden. Gerade f\u00fcr \u00e4ltere Menschen bedeutet Digital Banking auch Autonomiegewinn.\u201c Der Bankvorstand wies allerdings auch darauf hin, dass f\u00fcr bestimmte Leistungen der pers\u00f6nliche Kontakt mit einem Berater vor Ort kaum zu ersetzen sei. Wenn es um komplexe Beratungen geht, sei der pers\u00f6nliche Austausch f\u00fcr die Volksbank Bigge-Lenne erste Wahl.<\/p>\n<p>Dies spiegelt sich auch in den Umfrageergebnissen wider, zum Beispiel bei den Einstellungen zum Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz in der digitalen Beratung: Dies ist prim\u00e4r bei der Kontoer\u00f6ffnung (33 Prozent) und im Zahlungsverkehr (31 Prozent) vorstellbar. Komplexere Themen wie Immobilienfinanzierung und Versicherungen erreichen hier nur wenige Nennungen. F\u00fcr 34 Prozent ist digitale Beratung durch k\u00fcnstliche Intelligenz \u00fcberhaupt nicht vorstellbar. Diese Ablehnung steigt kontinuierlich mit dem Alter und erreicht bei den Befragten ab 55 Jahren einen H\u00f6chstwert von 55 Prozent. Aufschlussreich ist auch die Einstellung zum Bargeld: 77 Prozent m\u00f6chten darauf nicht verzichten \u2013 dabei w\u00e4chst die Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Bargeld kontinuierlich mit dem Alter. Aber immerhin 46 Prozent k\u00f6nnen sich vorstellen, \u00fcberwiegend digital zu zahlen \u2013 ab dem Alter von 35 Jahren ist dies jedoch f\u00fcr immer weniger Menschen denkbar.<\/p>\n<p>Laut der Umfrage genie\u00dfen die Volksbanken und Raiffeisenbanken einen gro\u00dfen Vertrauensbonus: 58 Prozent der Befragten geben an, unter den Anbietern von Bank- und Zahlungsverkehrsdienstleistern Regionalbanken am meisten zu vertrauen, mehr als doppelt so viele wie den Gro\u00dfbanken auf Rang 2. \u201eAls Volksbank Bigge-Lenne wird uns gerade auch deshalb vertraut, weil wir sowohl das analoge als auch das digitale Bankgesch\u00e4ft beherrschen\u201c, betont Bernd Griese. \u201eWelche Kan\u00e4le sie nutzen, entscheiden die Kundinnen und Kunden. Wir sind gefordert, die jeweiligen M\u00f6glichkeiten und deren Vorteile verst\u00e4ndlich zu machen. Dieser Herausforderung stellen wir uns.\u201c<\/p>\n<p>Bei der Volksbank Bigge-Lenne f\u00fchren bereits 75% der Kunden ihre Bankgesch\u00e4fte online durch. Monatlich erfolgen \u00fcber 600.000 Online-Anmeldungen \u00fcber PC, Tablet oder Handy, 166.000 Online-\u00dcberweisungen werden get\u00e4tigt. \u201eUnsere Internetseite wird mehr als 150.000 Mal im Monat besucht.\u201c Griese betonte, dass es Aufgabe der Volksbank ist, m\u00f6glichst viele Zugangswege zur Verf\u00fcgung zu stellen und diese intelligent miteinander zu vernetzen. Sorgen, \u00fcber die Digitalisierung den Kontakt zu den Kundinnen und Kunden zu verlieren, bewegen Griese nicht. \u201eWir sind eine Genossenschaftsbank. Die Mitbestimmungsm\u00f6glichkeiten unserer Mitglieder, genossenschaftliche Selbstverwaltung und unsere enge Verbindung mit unserer Region sind hierf\u00fcr unverr\u00fcckbare Basis. Auch deshalb werden wir \u00fcber die pers\u00f6nlichen Kontakte \u2013 auch in der individuellen Beratung in unseren Filialen \u2013 weiter sehr nah an unseren Mitgliedern und Kunden bleiben. Ziel sind genossenschaftliche Kundenerlebnisse \u00fcber alle Kan\u00e4le hinweg.\u201c<\/p>\n<p>Daf\u00fcr m\u00fcssen Digital Natives, bisherige Nicht-Nutzer und das breite Spektrum von Kundinnen und Kunden, die digitale und analoge Kan\u00e4le nutzen, unterschiedlich angesprochen werden. 61 Prozent der Bev\u00f6lkerung erwarten Unterst\u00fctzungsangebote ihrer Bank, um Online- und Mobile-Banking besser nutzen zu k\u00f6nnen. Dabei variiert dieser Wert kaum \u00fcber die unterschiedlichen Altersgruppen. Gro\u00dfe Unterschiede gibt es bei den pr\u00e4ferierten Kan\u00e4len. So w\u00fcnschen sich die 18- bis 34-J\u00e4hrigen vor allem Online-Support wie Chatfunktionen (55 Prozent zu 45 Prozent im Durchschnitt), die Altersgruppe ab 55 Jahren vor allem pers\u00f6nliche Unterst\u00fctzung in der Filiale (48 Prozent zu 41 Prozent) und die 45- bis 54-J\u00e4hrigen ein Hilfecenter auf der Homepage (51 Prozent zu 44 Prozent).<\/p>\n<p><em>*Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2031 Personen zwischen dem 14. und 16.04.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repr\u00e4sentativ f\u00fcr die deutsche Bev\u00f6lkerung ab 18 Jahren.<\/em><\/p>\n<p>Text und Foto: <a href=\"http:\/\/www.voba-bigge-lenne.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Volksbank Bigge-Lenne eG<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was fr\u00fcher alleine die Bank-Filiale war, ist heute f\u00fcr viele Nutzer schon das Smartphone. 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