{"id":1897,"date":"2014-04-28T15:44:24","date_gmt":"2014-04-28T13:44:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=1897"},"modified":"2014-04-29T09:31:11","modified_gmt":"2014-04-29T07:31:11","slug":"zahl-der-ausbildungsplatzbewerber-ist-ruecklaeufig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/zahl-der-ausbildungsplatzbewerber-ist-ruecklaeufig\/","title":{"rendered":"Unternehmen registrieren r\u00fcckl\u00e4ufige Bewerberzahlen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1898\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/056-14-Ausbildungsumfrage.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1898\" class=\"size-medium wp-image-1898\" src=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/056-14-Ausbildungsumfrage-300x178.jpg\" alt=\"42 Prozent der Ausbildungsunternehmen in Siegen-Wittgenstein und Olpe registrieren bei der Gewinnung ihrer Lehrlinge mittlerweile r\u00fcckl\u00e4ufige Bewerberzahlen.\" width=\"300\" height=\"178\" srcset=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/056-14-Ausbildungsumfrage-300x178.jpg 300w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/056-14-Ausbildungsumfrage.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1898\" class=\"wp-caption-text\">42 Prozent der Ausbildungsunternehmen in Siegen-Wittgenstein und Olpe registrieren bei der Gewinnung ihrer Lehrlinge mittlerweile r\u00fcckl\u00e4ufige Bewerberzahlen.<\/p><\/div>\n<p>42 Prozent der Ausbildungsunternehmen in Siegen-Wittgenstein und Olpe registrieren bei der Gewinnung ihrer Lehrlinge mittlerweile r\u00fcckl\u00e4ufige Bewerberzahlen. Die allermeisten nutzen das Internet zur Direktansprache potentieller Nachwuchskr\u00e4fte. Neben den Bewerbungsgespr\u00e4chen haben Praktika bei der Eignungsfeststellung eine \u00fcberragende Bedeutung. Obwohl die Firmen die wirtschaftliche Situation im laufenden Jahr \u00fcberwiegend besser als im Vorjahr einsch\u00e4tzen, d\u00fcrfte die Zahl der Lehrvertr\u00e4ge im Jahre 2014 tendenziell leicht sinken. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse einer IHK-Blitzumfrage zur regionalen Ausbildungssituation, an der sich in den vergangenen Wochen 118 Unternehmen aus Siegen-Wittgenstein und Olpe beteiligten.<\/p>\n<p>Die Unternehmen reagieren auf die r\u00fcckl\u00e4ufigen Bewerberzahlen auf sehr unterschiedliche Weise. Zwei von f\u00fcnf Firmen sehen hier unmittelbaren Handlungsbedarf. Immerhin 16 Prozent der befragten Unternehmen versuchen bereits, neue Bewerbergruppen wie zum Beispiel Studienabbrecher f\u00fcr sich aufzuschlie\u00dfen. Jedes sechste Unternehmen verst\u00e4rkt dar\u00fcber hinaus seine Kooperationen mit allgemein bildenden Schulen. Fast jeder vierte Ausbildungsbetrieb arbeitet daran, sein Ausbildungsmarketing zu verbessern (24 Prozent). Immerhin 37 Prozent reagieren auf die r\u00fcckl\u00e4ufigen Bewerberzahlen durch ein verst\u00e4rktes Angebot an Praktika-Pl\u00e4tzen.<\/p>\n<p>IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Franz J. Mockenhaupt: \u201eBei knapp der H\u00e4lfte der Unternehmen scheint das Problem sinkender Bewerberzahlen angekommen zu sein. Die meisten Unternehmen antworten hierauf durch konkrete Ma\u00dfnahmepl\u00e4ne. Der Wettbewerb um die Lehrlinge intensiviert sich auf breiter Front.\u201c Die Unternehmen sch\u00f6pften einerseits alle M\u00f6glichkeiten aus, offene Lehrstellen zu besetzen. Andererseits planten im Jahre 2014 lediglich 12 Prozent der Firmen vermehrte Einstellungen, w\u00e4hrend 26 Prozent der Unternehmen weniger junge Menschen einstellen wollen. Franz J. Mockenhaupt: \u201eDies ist fast schon ein Paradoxon, da zugleich 34 Prozent der Betriebe ihre wirtschaftliche Entwicklung im n\u00e4chsten Jahr besser einsch\u00e4tzen als im vergangenen. Offenbar bildeten einige Unternehmen in den letzten Jahren deutlich \u00fcber Bedarf aus. Sie nehmen ihr Engagement derzeit etwas zur\u00fcck, intensivieren zugleich jedoch ihre Bem\u00fchungen, ihren geringeren Bedarf qualitativ m\u00f6glichst gut zu befriedigen.\u201c<\/p>\n<p>Die IHK jedenfalls gehe nach dieser Umfrage davon aus, dass das Lehrstellenvolumen 2014 leicht sinken werde. 59 Prozent der befragten Ausbildungsfirmen melden stets ihre offenen Ausbildungspl\u00e4tze der Agentur f\u00fcr Arbeit. Lediglich ein Viertel h\u00e4tte geantwortet, dies grunds\u00e4tzlich nicht zu tun. 53 Prozent der befragten Firmen nutzen das Internet, um auf sich aufmerksam zu machen. Hier spielt die Homepage der Unternehmen eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle bei der Fachkr\u00e4fteakquisition. 41Prozent der Befragten platziert dort ihre Stellenanzeigen. 58 Prozent der Firmen schalten Anzeigen in regionalen Printmedien und 33 Prozent werben f\u00fcr sich direkt in Schulen. Fast drei von f\u00fcnf Firmen nutzen pers\u00f6nliche Kontakte, um an den Fachkr\u00e4ftenachwuchs der Zukunft heran zu kommen. Online-B\u00f6rsen werden dem gegen\u00fcber immer noch sehr verhalten genutzt, lediglich sechs Prozent der Befragten gab dies an.<\/p>\n<p>Ein wesentliches Ausbildungshemmnis stellt nach wie vor die mangelhafte Ausbildungsreife zahlreicher Schulabg\u00e4nger dar. IHK-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klaus Gr\u00e4bener: \u201e64 Prozent der befragten Unternehmen klagen \u00fcber M\u00e4ngel im m\u00fcndlichen und schriftlichen Ausdrucksverm\u00f6gen der jungen Leute, 61 Prozent sehen nach wie vor Defizite bei den elementaren Rechenfertigkeiten, 44 Prozent bei der Belastbarkeit junger Leute und immerhin 43 Prozent bei den Umgangsformen. Hier ist nach wie vor erheblicher Handlungsbedarf gegeben.\u201c Die erdr\u00fcckende Mehrzahl der Unternehmen (96 Prozent) setzt bei der Personalauswahl auf Bewerbungsgespr\u00e4che. Dem gegen\u00fcber spielen eigene Kompetenztests (38 Prozent), Assessment-Center (sechs Prozent) oder auch Empfehlungen Dritter (19 Prozent) nur eine untergeordnete Rolle.<\/p>\n<p>Klaus Gr\u00e4bener: \u201eErstaunlich ist allerdings, dass die Unternehmen den von ihnen angebotenen Praktika mittlerweile mehr trauen als den Schulzeugnissen. Dies sollte der Schulpolitik zu denken geben.\u201c Immerhin 82,5 Prozent der befragten Firmen gab an, die Eignungsfeststellung auch durch Praktika zu \u00fcberpr\u00fcfen, lediglich 79 Prozent nannten in diesem Zusammenhang auch die Schulzeugnisse. Auf die aus ihrer Sicht vielfach fehlende Ausbildungsreife der Schulabg\u00e4nger reagieren die Betriebe insbesondere durch betriebliche Nachhilfe-Angebote (34 Prozent). Auch nutzen sie die ausbildungsbegleitenden Hilfen der Agentur f\u00fcr Arbeit (31 Prozent).<\/p>\n<p>Die IHK-Blitzumfrage brachte in diesem Zusammenhang jedoch auch zu Tage, wie gespalten die Unternehmen die Ausbildungsreife junger Menschen einsch\u00e4tzen. Zwar gibt mit 24 Prozent rund ein Viertel der befragten Firmen an, grunds\u00e4tzlich auch ohne \u00f6ffentliche Unterst\u00fctzung lernschw\u00e4cheren Jugendlichen eine Chance zu geben. Hier zeigt sich, dass vielfach die betrieblichen Eignungsanforderungen neu justiert werden. Andererseits gaben mit 37 Prozent erstaunlich viele Unternehmen an, dass es in ihrem Betrieb grunds\u00e4tzlich nicht m\u00f6glich sei, leistungsschw\u00e4chere Schulabg\u00e4nger zu f\u00f6rdern und zu integrieren. Hier spielt offenkundig eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle, dass mit niederschwelligen Qualifikationen zu besetzende Arbeitspl\u00e4tze in der Wirtschaft immer weniger verf\u00fcgbar sind. Bemerkenswert zudem: 65 Prozent der Firmen will durch eine Erh\u00f6hung der betrieblichen Weiterbildungs-Anstrengungen darauf reagieren, dass mittelfristig altersbedingt zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausscheiden. Lediglich f\u00fcnf Prozent der Befragten gab hier an, auf Fachkr\u00e4fte aus dem Ausland zu setzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>42 Prozent der Ausbildungsunternehmen in Siegen-Wittgenstein und Olpe registrieren bei der Gewinnung ihrer Lehrlinge mittlerweile r\u00fcckl\u00e4ufige Bewerberzahlen. 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