{"id":18778,"date":"2020-05-27T15:09:56","date_gmt":"2020-05-27T13:09:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=18778"},"modified":"2020-05-27T15:09:56","modified_gmt":"2020-05-27T13:09:56","slug":"gemeinsames-handeln-von-wissenschaft-und-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/gemeinsames-handeln-von-wissenschaft-und-wirtschaft\/","title":{"rendered":"Gemeinsames Handeln von Wissenschaft und Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Welche Rolle soll die Universit\u00e4t im regionalen Entwicklungsprozess einnehmen? Dar\u00fcber hat Prof. Dr. Volker Wulf, Prorektor f\u00fcr Digitales und Regionales an der Universit\u00e4t Siegen, jetzt im Forschungskolleg (FoKoS) der Universit\u00e4t mit G\u00e4sten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert. W\u00e4hrend der Podiumsdiskussion betonte Wulf: \u201eInnovation kann nicht nur von einem Akteur \u2013 sei es der Wirtschaft oder der Wissenschaft \u2013 vorangetrieben werden. Es muss ein gemeinsames Handeln geben.\u201c Die Teilnehmer trafen sich auf dem Podium des FoKoS. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde bei der Durchf\u00fchrung ein neues Format realisiert und B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger konnten online teilnehmen und Fragen stellen. Etwa 100 ZuschauerInnen aus der Region und dar\u00fcber hinaus waren online dabei.<\/p>\n<p>Wie Wissenstransfer im Ruhrgebiet realisiert wird, berichtete der Dekan der Fakult\u00e4t f\u00fcr Wirtschaftswissenschaft an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum, Prof. Dr. Michael Roos. \u201eDie Universit\u00e4t holt Wissen von au\u00dfen in die Region. Dann muss nat\u00fcrlich der Transfer stattfinden und das Wissen muss in der Region verteilt werden\u201c, erkl\u00e4rte er. Auch in S\u00fcdwestfalen gelinge das inzwischen ganz gut, waren sich die Teilnehmer auf dem Podium einig. \u201eMein Eindruck ist, dass S\u00fcdwestfalen da in den vergangenen Jahren besser zusammengefunden hat\u201c, sagte der SPD-Politiker und Bundestagsabgeordnete Ren\u00e9 R\u00f6spel.<\/p>\n<p>Das best\u00e4tigte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Industrie- und Handelskammer Siegen, Klaus Gr\u00e4bener, auch f\u00fcr Siegen. Hier seien in den vergangenen 20 bis 30 Jahren gute Entwicklungen angesto\u00dfen worden. \u201eDie Universit\u00e4t hat sich in den letzten Jahren sehr stark in die Stadt hinein bewegt\u201c, sagte Gr\u00e4bener. Dadurch komme auch die Wirtschaft eher mit Akteuren aus der Wissenschaft in Kontakt. Das habe Stadt und Region sehr gutgetan.<\/p>\n<p>Der Leiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Siegen, Dr. Martin Stein, betonte die gro\u00dfe Bedeutung der Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. \u201eDie Universit\u00e4t kann viel Wissen und innovative Ans\u00e4tze liefern, das bringt aber relativ wenig, wenn sie nicht in die Praxis \u00fcberf\u00fchrt werden k\u00f6nnen\u201c, sagte er. Aus dem Publikum kam die Frage, welche R\u00e4ume es f\u00fcr diese Zusammenarbeit bereits gebe. Stein nannte das Fab Lab der Universit\u00e4t Siegen als gutes Beispiel. In der Kreativwerkstatt am Siegener Herrengarten k\u00f6nnen alle interessierten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger digitale Fabrikationsmethoden kennenlernen und ausprobieren.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Volker Wulf moderierte die Podiumsdiskussion zusammen mit dem stellvertretenden Direktor des FoKoS, Prof. Dr. Rainer Br\u00fcck.<\/p>\n<p>Die gesamte Podiumsdiskussion kann hier angesehen werden: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/jVzcv6ZCD1E\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/youtu.be\/jVzcv6ZCD1E<\/a><\/p>\n<p>Text: <a href=\"https:\/\/www.uni-siegen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Universit\u00e4t Siegen<\/a>; Foto: Jonas Pees\/FoKoS)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Rolle soll die Universit\u00e4t im regionalen Entwicklungsprozess einnehmen? 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