{"id":1814,"date":"2014-02-27T11:05:12","date_gmt":"2014-02-27T10:05:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=1814"},"modified":"2014-02-27T16:47:22","modified_gmt":"2014-02-27T15:47:22","slug":"arbeitsmarkt-profitiert-von-guter-witterung-und-mehr-freien-stellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/arbeitsmarkt-profitiert-von-guter-witterung-und-mehr-freien-stellen\/","title":{"rendered":"Arbeitsmarkt profitiert von guter Witterung und mehr freien Stellen"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDer Arbeitsmarkt im Februar zeigt sich erfreulich robust. Entgegen der saison\u00fcblichen Trends ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar nahezu unver\u00e4ndert geblieben. Dies ist auf die gute Witterung und auf erste positive konjunkturelle Anzeichen zur\u00fcckzuf\u00fchren.\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Bettina Wolf, Vorsitzende der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Agentur f\u00fcr Arbeit Siegen.<\/p>\n<p>Die Arbeitslosenquote in der Region liegt im Februar unver\u00e4ndert bei 5,7 Prozent. Im Vergleich zum Januar ergibt sich ein geringf\u00fcgiger Anstieg der Arbeitslosigkeit von 11 Personen auf jetzt 13.015 arbeitslose M\u00e4nner und Frauen. Im Vergleich zum Januar stellt das einen Anstieg um 0,1 Prozent dar. Vor einem Jahr stieg die Arbeitslosigkeit noch um 251 Personen oder 2,0 Prozent.<\/p>\n<p>Im Normalfall rechnen die Arbeitsagenturen im Februar mit steigenden Arbeitslosenzahlen. Davon wird ausgegangen, weil zwei und dreieinhalb-j\u00e4hrige Berufsausbildungen enden und die winterlichen Temperaturen in der Regel zu Entlassungen in den sogenannten Au\u00dfenberufen f\u00fchren, es wird dann von einem saison\u00fcblichen Anstieg gesprochen. Dieser Anstieg ist jedoch im Februar fast ausgeblieben. Im Februar meldeten sich 375 Personen weniger arbeitslos als im Januar (-13,6 Prozent) und 237 Personen weniger als im Februar 2013, ein R\u00fcckgang von 9 Prozent.<\/p>\n<p>Die Effekte der endenden Berufsausbildungen waren dennoch im Februar zu sp\u00fcren. Bei den Arbeitslosen unter 25 Jahren stieg die Anzahl der Arbeitslosen um 105 Personen auf nun 1.565 junge Arbeitslose an, ein Anstieg um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Arbeitslosigkeit bei den jungen Erwachsenen um 5,7 Prozent zur\u00fcck, damit waren im Februar des vergangenen Jahres 57 junge M\u00e4nner und Frauen mehr arbeitslos. Dr. Bettina Wolf erl\u00e4utert: \u201eDie Betriebe in der Region wissen die gute Ausbildung der jungen Menschen zu sch\u00e4tzen. Sie brauchen die qualifizierten und motivierten Fachkr\u00e4fte. Von den jungen Arbeitslosen sind fast zwei Drittel nach weniger als drei Monaten wieder in einem neuen Job. Um die anderen jungen Menschen k\u00fcmmern wir uns als Arbeitsagentur besonders intensiv, damit der Region keine Fachkraft verloren geht und die jungen Erwachsenen schnell wieder eine Perspektive bei uns bekommen\u201c.<\/p>\n<p>In allen anderen Altersgruppen ver\u00e4nderten sich die Arbeitslosenzahlen im Februar nur leicht. Es waren 27 Personen weniger arbeitslos gemeldet, die 50 Jahre und \u00e4lter sind, ein R\u00fcckgang um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat.<\/p>\n<p>Im Kreis Siegen-Wittgenstein sind um Februar 9.184 M\u00e4nner und Frauen arbeitslos, das waren 46 Personen mehr als im Januar, ein Anstieg um 0,5 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sind damit im Februar 287 Personen mehr arbeitslos, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 6,1 Prozent. Die Arbeitslosenquote steigt damit im Kreis Siegen-Wittgenstein um 0,1 Prozentpunkte.<\/p>\n<p>Im Kreis Olpe sind im Februar 3.831 Personen bei der Agentur f\u00fcr Arbeit als arbeitslos registriert. Das entspricht einer unver\u00e4nderten Arbeitslosenquote von 5,0 Prozent. Im Vergleich zum Januar sank die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Olpe sogar um 0,9 Prozent (35 Personen).<\/p>\n<p>Der Arbeitgeber-Service der Agentur f\u00fcr Arbeit Siegen warb im Februar 843 freie Arbeitsstellen ein, ein Zuwachs im Vergleich zum Januar um 294 Stellen oder 53,6 Prozent. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der neugemeldeten Arbeitsstellen an, und zwar um 33 Stellen oder 4,1 Prozent. \u201eDie Zahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen steigt erfreulicherweise erneut an. Das ermutigt uns, dass der Personalbedarf der Betriebe in der Region weiter ansteigt. Unser Arbeitgeber-Service steht den Arbeitgebern in der Region auch mit einer neuen marktorientierten Struktur als Ansprechpartner zur Verf\u00fcgung, gerade wenn auf den ersten Blick kein passender Bewerber zur Verf\u00fcgung steht\u201c, motiviert Dr. Bettina Wolf die Betriebe in der Region, den Service der Agentur f\u00fcr Arbeit weiter gut zu nutzen.<\/p>\n<p>Die Zahl der Arbeitslosen setzt sich in Siegen aus den Kunden der Arbeitslosenversicherung (Agentur f\u00fcr Arbeit Siegen) und aus den Kunden der Grundsicherung (Jobcenter kreis Siegen-Wittgenstein und Jobcenter Olpe) zusammen.<\/p>\n<p>Die Agentur f\u00fcr Arbeit Siegen war f\u00fcr im Februar f\u00fcr 4.979 Personen zust\u00e4ndig, das sind 50 Personen mehr als im Januar und ein Anstieg um 1,0 Prozent. Gegen\u00fcber Februar des vergangenen Jahres f\u00e4llt der Anstieg mit 29 Personen mehr (0,6 Prozent) verhaltener aus.<\/p>\n<p>Das Jobcenter Siegen-Wittgenstein betreute im Februar 5.866 arbeitslose M\u00e4nner und Frauen. Das ist ein leichter R\u00fcckgang um 39 Personen oder 0,5 Prozent. Der Vergleich mit dem Februar 2013 zeigt einen Anstieg von 266 Personen oder 3,4 Prozent.<\/p>\n<p>Im Bereich des Jobcenters Kreis Olpe waren 2.170 Personen arbeitslos gemeldet. Das ist R\u00fcckgang um 27 Personen oder 1,2 Prozent. Im Vorjahresvergleich zeigt sich eine fast stagnierende Zahl. Im Februar 2013 waren 2.168 Menschen arbeitslos, also 2 Personen weniger. \u201eIm Kreis Olpe ist es in den letzten Wochen immer besser gelungen, Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, die schon l\u00e4nger Arbeit suchen. Das ist ein weiteres positives Signal\u201c, erl\u00e4utert Dr. Bettina Wolf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDer Arbeitsmarkt im Februar zeigt sich erfreulich robust. Entgegen der saison\u00fcblichen Trends ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar nahezu unver\u00e4ndert geblieben. 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