{"id":17948,"date":"2020-03-18T09:06:56","date_gmt":"2020-03-18T08:06:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=17948"},"modified":"2020-03-18T09:06:56","modified_gmt":"2020-03-18T08:06:56","slug":"vdi-ihk-oberstufenpreis-vergeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/vdi-ihk-oberstufenpreis-vergeben\/","title":{"rendered":"VDI-IHK-Oberstufenpreis vergeben"},"content":{"rendered":"<p>Sophie Vo\u00df (F\u00fcrst-Johann-Moritz-Gymnasium, Siegen-Weidenau) ist die Gewinnerin des VDI-IHK-Oberstufenpreises. Dr.-Ing. Axel M\u00fcller als Bezirksvorsitzender des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) \u00fcberreichte die Preise gemeinsam mit Alexander Falkenhahn, Vorstandsvorsitzender der KAF Falkenhahn Bau AG, und IHK-Pr\u00e4sident Felix G. Hensel in einem Festakt im Bernhard-Weiss-Saal der Industrie- und Handelskammer (IHK).<\/p>\n<p>Mit dem ersten Preis wurde Sophie Vo\u00df f\u00fcr ihre Facharbeit \u201eEinsatz von Kontrastmittel bei R\u00f6ntgenaufnahmen \u2013 Analyse des Absorptionsverhaltens eines Kontrastmittels im Hinblick auf physikalische Aspekte und medizinische Einsatzm\u00f6glichkeiten\u201c geehrt. Bei ihrer Arbeit im Fach Physik ging die Sch\u00fclerin forschend-explorativ vor: Ausgehend von der Frage, warum beim R\u00f6ntgen Kontrastmittel in bestimmten Konzentrationen genutzt werden, obwohl diese den Patienten auch schaden k\u00f6nnen, befasste sie sich zun\u00e4chst mit den R\u00f6ntgenstrahlen und ihrer Nutzung. Sie erg\u00e4nzte theoretische Grundlagen und entwarf ein Versuchsmodell. Dieses setzte sie anschlie\u00dfend um. Dabei kooperierte Vo\u00df mit Prof. Dr. Michael Buerke, Chefarzt im Siegener Marienkrankenhaus.<\/p>\n<p>Den zweiten Preis erhielt Marco Kleis (St\u00e4dtisches Gymnasium Kreuztal) f\u00fcr seine Facharbeit zum Thema \u201eNutzung der beim T\u00fcr\u00f6ffnen aufgebrachten Energie durch Umwandlung und Speicherung dieser in elektrische Energie\u201c. Der Gymnasiast untersuchte, wie es gelingen kann, ansonsten ungenutzte mechanische Energie so zu verwerten, dass man damit etwa an einem anderen Ort f\u00fcr Beleuchtung oder Bel\u00fcftung sorgt. David Sch\u00f6nherr (F\u00fcrst-Johann-Moritz-Gymnasium, Siegen-Weidenau) belegte mit seiner \u201eUntersuchung von Radar- und Ultraschallsensorik vor dem Hintergrund des autonomen Fahrens\u201c den dritten Rang. Er f\u00fchrte Experimente mit sogenannten Impuls- und Dopplerradaren durch und zeigte auf, dass sich diese auch f\u00fcr den serienm\u00e4\u00dfigen Gebrauch in der Industrie eignen. Mit dem vierten Preis w\u00fcrdigte die Jury Alina Hatzfeld (Gymnasium der Stadt Lennestadt) und ihre Arbeit \u201eTransplantation von Chloroplasten. Entwicklung und Vergleich verschiedener Methoden zur Isolation und Injektion von Chloroplasten (div.) in Eukaryotische Zellen\u201c. Lara Johanna Hobbach (Gymnasium Netphen) belegte mit ihrer Untersuchung \u201eSchlaganf\u00e4lle bei jungen Menschen \u2013 Darstellung des Problems und statistische Auswertungen\u201c Platz f\u00fcnf.<\/p>\n<p>Um alle Arbeiten zu w\u00fcrdigen, die herausragende Leistungen darstellen, erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde und ein Pr\u00e4sent. Insgesamt hatten 36 Sch\u00fcler aus dem Kammerbezirk ihre Bewerbung eingereicht \u2013 teils in Form von Gruppenarbeiten. Eine fachkundige Jury w\u00e4hlte anschlie\u00dfend aus den 30 eingegangenen Beitr\u00e4gen die Gewinner aus, die ihre Werke nun \u00f6ffentlich vorstellten.<\/p>\n<p>IHK-Pr\u00e4sident Felix G. Hensel zeigte sich vor den mehr als 130 Besuchern begeistert von den eingereichten Arbeiten. Die Mitwirkung in der Jury veranschauliche jedes Jahr aufs Neue, auf welch innovative Ideen junge Menschen kommen k\u00f6nnen. Auch Dr.-Ing. Axel M\u00fcller unterstrich, dass alle Sch\u00fcler einen besonders stark ausgepr\u00e4gten Forschergeist aufwiesen: \u201eSie haben kreativ, originell, pragmatisch und akribisch gearbeitet. Das macht Wissenschaft aus!\u201c Es gehe darum, Erkenntnisse zu generieren, die eine nachhaltige Wirkung entfalten. IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Klaus Gr\u00e4bener ermutigte die Sch\u00fcler dazu, ihr Ausnahmetalent weiter zu nutzen. Die Region sei stolz, derartig versierte Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben begleiten zu k\u00f6nnen. \u201eBesonders begabte Nachwuchskr\u00e4fte wie Sie w\u00fcnschen wir uns alle in unseren heimischen Unternehmen\u201c, betonte Gr\u00e4bener. Auch Laudator Holger K\u00f6ster, Leiter des St\u00e4dtischen Gymnasiums Olpe, lobte die Teilnehmer f\u00fcr deren herausragendes wissenschaftliches Verst\u00e4ndnis. Preisstifter Alexander Falkenhahn fasste seine Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Arbeiten abschlie\u00dfend zusammen: \u201eDer Oberstufenpreis ist ein tolles Format, das es zu unterst\u00fctzen gilt. Er macht sichtbar, was man bereits in jungen Jahren erreichen kann, wenn man sich leidenschaftlich in ein Thema vertieft.\u201c<\/p>\n<p>Seit 2009 w\u00fcrdigt die Auszeichnung Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der gymnasialen Oberstufe der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe, die hervorragende Facharbeiten in den F\u00e4chern Biologie, Chemie, Physik, Informatik, Mathematik oder Technik verfasst haben. Der erste Preis ist mit 3000 \u20ac dotiert, der Zweiplatzierte erh\u00e4lt 2400 \u20ac, der dritte Platz wird mit 1500 \u20ac pr\u00e4miert, f\u00fcr den vierten und f\u00fcnften Platz gibt es 1200 \u20ac bzw. 900 \u20ac. Das Preisgeld stellen in diesem Jahr die Klaus-und-Heidi-Vetter-Stiftung, die KAF Falkenhahn Bau AG aus Kreuztal, der Siegener Bezirksverein des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sowie die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) bereit.<\/p>\n<p>Infos: <a href=\"https:\/\/www.ihk-siegen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IHK Siegen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sophie Vo\u00df (F\u00fcrst-Johann-Moritz-Gymnasium, Siegen-Weidenau) ist die Gewinnerin des VDI-IHK-Oberstufenpreises. Dr.-Ing. 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