{"id":1775,"date":"2014-01-10T10:36:52","date_gmt":"2014-01-10T09:36:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=1775"},"modified":"2014-01-10T10:36:52","modified_gmt":"2014-01-10T09:36:52","slug":"maschinenhaus-transfer-projekt-an-der-uni-siegen-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/maschinenhaus-transfer-projekt-an-der-uni-siegen-gestartet\/","title":{"rendered":"Maschinenhaus-Transfer-Projekt an der Uni Siegen gestartet"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1776\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Maschinenhaus-Start-Uni-Siegen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1776\" class=\"size-medium wp-image-1776\" alt=\"Im Bild unter anderem: Axel E. Barten (links\/Achenbach Buschh\u00fctten GmbH), Dr. Norbert V\u00f6lker (Zweiter von links\/VDMA) und Prof. Dr. Karsten Kluth (Vierter von links\/Universit\u00e4t Siegen).\" src=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Maschinenhaus-Start-Uni-Siegen-300x162.jpg\" width=\"300\" height=\"162\" srcset=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Maschinenhaus-Start-Uni-Siegen-300x162.jpg 300w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Maschinenhaus-Start-Uni-Siegen.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1776\" class=\"wp-caption-text\">Im Bild unter anderem: Axel E. Barten (links\/Achenbach Buschh\u00fctten GmbH), Dr. Norbert V\u00f6lker (Zweiter von links\/VDMA) und Prof. Dr. Karsten Kluth (Vierter von links\/Universit\u00e4t Siegen).<\/p><\/div>\n<p>Mit dem Transfer-Projekt an der Universit\u00e4t Siegen geht die Maschinenhaus-Initiative des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in das zweite Jahr. Seit heute beraten Vertreter des Departments Maschinenbau der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Siegen gemeinsam mit dem VDMA \u00fcber Strategien f\u00fcr mehr Studienerfolg im Ingenieurstudium und dar\u00fcber, wie die Qualit\u00e4t der Lehre weiterentwickelt werden kann. \u201eWir freuen uns \u00fcber das Engagement nordrhein-westf\u00e4lischer Hochschulen\u201c, sagt Projektleiter Dr. Norbert V\u00f6lker vom VDMA. Neben der Universit\u00e4t Siegen nehmen auch die RWTH Aachen und die Fachhochschule Aachen sowie die Fachhochschule K\u00f6ln an Maschinenhaus-Transferprojekten teil. \u201eMittelgro\u00dfe Hochschulen wie die Uni Siegen bieten f\u00fcr Unternehmen abseits der Ballungsr\u00e4ume gute Chancen, sich \u00fcber Hochschulkooperationen die Fachkr\u00e4fte von morgen zu sichern\u201c, stellt Axel E. Barten, Vorstandsmitglied des VDMA und gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der Achenbach Buschh\u00fctten GmbH aus dem n\u00f6rdlich von Siegen gelegenen Kreuztal, fest.<\/p>\n<p>In den kommenden sechs Monaten dreht sich in Siegen alles um die Themen Studienqualit\u00e4t und Qualit\u00e4tsmanagement: Experten des VDMA werden gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden den Status quo an der Hochschule analysieren und anhand der vom VDMA entwickelten Maschinenhaus-Toolbox, eines Werkzeugkastens mit bew\u00e4hrten Instrumenten guter Lehre, Empfehlungen f\u00fcr Verbesserungen geben und deren Umsetzung bewerten.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die Universit\u00e4t Siegen ist es derzeit, angesichts der hohen Studienanf\u00e4ngerzahlen die Qualit\u00e4t der Lehre und eine ausreichende Betreuung sicherzustellen. Denn in den Jahren 2012 und 2013 dr\u00e4ngten in NRW doppelte Abiturjahrg\u00e4nge an die Hochschulen. Nach der \u201eGeneralprobe\u201c im Wintersemester 2012\/13 hat die Uni ihr Angebot erweitert, um den Studierenden die bestm\u00f6glichen Studienbedingungen zu bieten. So wurden zus\u00e4tzliche Stellen geschaffen, Kapazit\u00e4ten erweitert und das Veranstaltungsangebot ausgebaut. Es gibt zus\u00e4tzliche Lehrr\u00e4ume und eine verbesserte Bus-Anbindung. Zudem erfolgte im September 2013 die Vorstellung der Pl\u00e4ne f\u00fcr den neuen Uni-Campus in Siegens Mitte, der Bau dieses zentralen Projekts hat bereits begonnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Gerade in Zeiten, in denen sich viele Studieninteressierte um ein Studium bewerben, ist es wichtig f\u00fcr die Hochschulen, genau diejenigen auszuw\u00e4hlen, die f\u00fcr ein Ingenieurstudium die besten Voraussetzungen mitbringen. Die Universit\u00e4t Siegen kooperiert zu diesem Zweck mit Gymnasien in der Region. Denn die Weichen f\u00fcr den Studienerfolg werden bereits vor Studienbeginn und erst recht im ersten Studienjahr gestellt. \u201eEine gute Vorbereitung und eine gute Begleitung der Studienanf\u00e4nger sind essenziell\u201c, wei\u00df Prof. Dr. Karsten Kluth, Prodekan f\u00fcr Lehre und Finanzen der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Siegen. \u201eNur so erreichen wir, dass Studierende realistische Erwartungen entwickeln und nicht entt\u00e4uscht und \u00fcberfordert ihr Ingenieurstudium wieder abbrechen.\u201c<\/span><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund will die Hochschule im Rahmen des Projekts \u201eMINToringSi\u201c gemeinsam mit der Bezirksregierung Arnsberg und dem Verband der Siegerl\u00e4nder Metallindustriellen (VdSM) junge Menschen f\u00fcr die MINT-F\u00e4cher begeistern, ihr Interesse an den Natur- und Technikwissenschaften festigen und sie in den ersten Semestern ihres MINT-Studiums begleiten. Der zentrale Baustein sind \u201eMINToren\u201c, Studierende und Doktoranden der MINT-F\u00e4cher, die die Sch\u00fcler und Studienanf\u00e4nger \u00fcber insgesamt drei Jahre beraten und unterst\u00fctzen. Das Vorl\u00e4uferprojekt \u201eMINToring\u201c war von 2008 bis zum Sommer 2013 unter Federf\u00fchrung der Berliner Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) sehr erfolgreich an Gymnasien in Siegen-Wittgenstein gelaufen.<\/p>\n<p>\u201eDiese Form des Mentorings ist ein gutes Praxisbeispiel f\u00fcr unsere Maschinenhaus-Toolbox und inspiriert vielleicht andere Hochschulen, ihre Angebote auszubauen und Kooperationspartner in den Schulen und in ihrer Region zu suchen\u201c, hofft V\u00f6lker. \u201eWir m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass sich junge Menschen so fr\u00fch wie m\u00f6glich mit MINT-Themen besch\u00e4ftigen und mit m\u00f6glichen Berufswegen auseinandersetzen\u201c, sagt Barten. Deshalb bringt sich auch der VDMA-Landesverband intensiv in die Maschinenhaus-Initiative ein.<\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Maschinenhaus-Transfer-Projekte laufen bereits seit April 2013 an 18 deutschen Hochschulen, erste Projekte wurden bereits abgeschlossen. Insgesamt soll es im Rahmen der Maschinenhaus-Initiative 32 Beratungsprojekte an Hochschulen in ganz Deutschland geben. Alle teilnehmenden Hochschulen erhalten zum Abschluss das \u201eMaschinenhaus-Teilnahmezertifikat\u201c und werden damit in den Kreis der Transfer-Hochschulen aufgenommen.<\/span><\/p>\n<p>Ein vorl\u00e4ufiger H\u00f6hepunkt des Projekts war im vergangenen Jahr die Verleihung des mit 100.000\u00a0Euro dotierten VDMA-Hochschulpreises. Gefragt waren zukunftsweisende Hochschulkonzepte zur Verbesserung des Studienerfolgs im Bachelorstudium Maschinenbau und Elektrotechnik. Eine Jury aus hochrangigen Vertretern von Unternehmen, Hochschulen, Verb\u00e4nden und Studierende k\u00fcrte am 20. November 2013 die Fakult\u00e4t f\u00fcr Maschinenbau des Karlsruher Instituts f\u00fcr Technologie (KIT) zum \u201eBesten Maschinenhaus 2013\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Transfer-Projekt an der Universit\u00e4t Siegen geht die Maschinenhaus-Initiative des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in das zweite Jahr. 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