{"id":1771,"date":"2014-01-07T14:51:28","date_gmt":"2014-01-07T13:51:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=1771"},"modified":"2014-01-07T14:52:08","modified_gmt":"2014-01-07T13:52:08","slug":"e-w-menn-besteht-seit-ueber-hundert-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/e-w-menn-besteht-seit-ueber-hundert-jahren\/","title":{"rendered":"E.W. Menn besteht seit \u00fcber hundert Jahren"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1772\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/MG_7679.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1772\" class=\"size-medium wp-image-1772\" alt=\"Im Bild eine mo\u00adderne E.W. Menn Flachbacken Gewindewalzmaschine.\" src=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/MG_7679-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/MG_7679-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/MG_7679-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/MG_7679.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1772\" class=\"wp-caption-text\">Im Bild eine mo\u00adderne E.W. Menn Flachbacken Gewindewalzmaschine.<\/p><\/div>\n<p>\u201eUnsere Maschinen sind sicherlich bei weitem nicht die Billigsten. Daf\u00fcr er\u00adhalten unsere Kunden aus der Schraubenindustrie aber Spitzenprodukte, vor allem individuelle L\u00f6sungen mit Mehrwert\u201c, so formulierte Ge\u00adsch\u00e4fts\u00adf\u00fchrer Ernst Walter Menn sein Credo bei einem Ge\u00adspr\u00e4ch aus Anlass des 100-j\u00e4hrigen Bestehens der Hilchenbacher Maschinenfabrik E.W. Menn. \u201eFast alle Spezialmaschinen von E.W. Menn unterscheiden sich heutzutage und sind f\u00fcr spezielle Anwendungsf\u00e4lle ausgelegt\u201c. Auf E.W. Menn \u2013Maschinen entstehen heute beispielsweise hoch\u00adpr\u00e4zise und hochfeste Ver\u00ad\u00adbindungselemente in Form von Schrauben oder Spezialniete und \u00e4hnlichen Verbindungselementen f\u00fcr die Automobilbranche oder f\u00fcr die Luft- und Raumfahrtindustrie.<\/p>\n<p>Im Besprechungszimmer f\u00e4llt der Blick auf ein braun getontes Foto aus den An\u00adfangsjahren: Schlossermeister Ernst Wilhelm Menn, sein kleiner Sohn Oswald sowie vier Mitarbeiter haben sich mitsamt einem Auto, einem Motorrad und einem Fahrrad vor der Werkstatt f\u00fcr den Fotografen in Positur gestellt. \u201cAm 1. September 1913 hat der Firmengr\u00fcnder die Schlosserwerkstatt in Hilchenbach er\u00f6ffnet. Der Gro\u00dfvater ist ein begabter T\u00fcftler und Erfinder gewesen\u201d, betont der Enkel im R\u00fcckblick. \u201cF\u00fcr die Filzfabrik im benachbarten Allenbach hat er etwa eine Tauchmaschi\u00adne f\u00fcr Filzdecken gebaut so\u00adwie eine Tabakblattzerrei\u00dfmaschine konstruiert, die Rispen aus Tabakbl\u00e4ttern entfernte\u201d. Haupts\u00e4chlich, so Ernst Walter Menn, seien aber an\u00adfangs Werk\u00ad\u00adzeuge f\u00fcr die heimische Industrie hergestellt sowie Schlosser- und Reparaturarbeiten aller Art ausgef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit mit der Schraubenindustrie begann bereits Ende der 20er Jahre. Damals wurden die ersten Schraubenkopf-Schlitzmaschinen entwickelt und gebaut, gefolgt von der ersten Gewindewalzmaschine Ende der 40er Jahre. 1954 \u00fcbernahm der Sohn des Gr\u00fcnders, der Maschinenbaumeister Oswald Menn, die F\u00fchrung des Unternehmens und f\u00fchrte es in den folgenden Jahrzehnten zur weltweiten Technologie- und Marktf\u00fchrerschaft innerhalb der Branche. \u201eWesentlichen Anteil an diesem Erfolg, das hat mein Vater immer betont, hatten und haben auch heute noch die qualifizierten Mitarbeiter, ohne die eine solch positive Entwicklung des Unternehmens nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re\u201c, so Ernst Walter Menn.<\/p>\n<p>Bereits in der 30er Jahren wurden die ersten in Hilchenbach hergestellten Maschinen ins Ausland exportiert. Bis heute macht der Export einen bedeutenden Anteil am Um\u00adsatz aus. Knapp die H\u00e4lfte der bisher produzierten Maschinen wurde weltweit exportiert. Nahezu alle international erfolgreichen Schraubenhersteller setzen in ihrer Produktion auf die bew\u00e4hrten Ma\u00adschi\u00adnen von E.W. Menn.<\/p>\n<p>Technologief\u00fchrerschaft be\u00addingt permanente Weiterentwicklung und Innovation. Schon 1960 setzte E.W. Menn mit der Entwicklung der Gewindewalzmaschine GW 52 ein deutliches Zeichen: eine Leistung von 600 St\u00fcck pro Minute bedeutete eine Leistungssteigerung um 100% im Vergleich zu Konkurrenzprodukten. Die GW 52 und die Schwestermodelle GW 32 sowie GW 63 sind bis heute die erfolgreichsten Gewindewalzmaschinen auf dem Markt.<\/p>\n<p>1986 trat Ernst Walter Menn, der Sohn von Oswald Menn, in das Unternehmen ein und \u00fcbernahm Anfang 1988 in der dritten Generation die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Fast zeitgleich wurde die sogenannte GW-H-Serie entwickelt. Diese Hochleistungsmaschinen mit \u201equer\u201c zur Zuf\u00fchrung laufendem Walzschlitten er\u00adweiterten das E.W. Menn-Produktspektrum und waren be\u00adsonders in den USA sehr er\u00adfolgreich. Mehrere Hundert dieser Maschinen wurden bis heute weltweit ausgeliefert. Ein weiterer Meilenstein in der Technologieentwicklung folgte im Jahr 2000: Mit der Erarbeitung einer neuen Technik, die eine Verstellung der Gewinde\u00fcbereinstimmung per Knopfdruck und bei laufender Produktion erm\u00f6glicht, gelang es wieder einmal, einen zeitraubenden Einstellvorgang wesentlich zu vereinfachen und sogar zu automatisieren.<\/p>\n<p>Im Jahr 2007 feierte E.W. Menn ein besonderes Ereignis: die f\u00fcnftausendste Ma\u00adschi\u00adne konnte ausgeliefert werden. Dennoch gab es kurz da\u00adnach einen gro\u00dfen R\u00fcckschlag: 2008\/2009 waren im Gefolge der weltweiten Fi\u00adnanz- und Wirtschaftsturbulenzen Krisenjahre f\u00fcr E.W. Menn. Damals wurden die Teile\u00adfertigung ge\u00ad\u00adschlossen und Arbeitspl\u00e4tze abgebaut. Seitdem konzentriert man sich bei E.W. Menn mit seinen rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf die Bereiche Konstruktion und Endmontage von Gewinde\u2013 und Profil-Kaltwalz\u00admaschinen und anderen Spe\u00ad\u00adzialmaschinen f\u00fcr die Befestigungsmittelindustrie sowie auf den Kundendienst.<\/p>\n<p>Die Krise konnte aber letztlich \u00fcberwunden werden. 2011 folgte die Lieferung der gr\u00f6\u00dften je in Hilchenbach gebauten Gewindewalzmaschine, der GW 161-H. Mit einer An\u00adtriebsleistung von 90 KW und einem Eigengewicht von rund 42 Tonnen k\u00f6nnen auf dieser Maschine Holzschrauben bis 16mm Durchmesser und einer Gesamtl\u00e4nge von 800 mm gewalzt werden. 2012 bekam E.W. Menn eine sch\u00f6ne Auszeichnung: Die Wittgensteiner EJOT-Gruppe vergab den EJOT Lieferantenpreis nach Hilchenbach.<\/p>\n<p>Im Jubil\u00e4umsjahr 2013 sieht Ge\u00adsch\u00e4ftsf\u00fchrer Ernst W. Menn optimistisch in die Zu\u00adkunft: \u201cDank unserer erfahrenen, hochqualifizierten Be\u00adleg\u00adschaft und unserer enormen In\u00adnovationsf\u00e4higkeit werden wir die technische Entwicklung bei Maschinen f\u00fcr die Be\u00adfestigungsmittel\u00adindustrie in den n\u00e4chsten Jah\u00adren weiter er\u00adfolgreich vorantreiben. Dort wo H\u00f6chstleistungen gefordert sind, werden wir die bestm\u00f6gliche L\u00f6\u00adsung f\u00fcr unsere Kunden finden und ihnen weiterhin ein zuverl\u00e4ssiger Partner sein. Wir freuen uns auf neue Herausforderungen.\u201d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eUnsere Maschinen sind sicherlich bei weitem nicht die Billigsten. 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