{"id":1738,"date":"2013-11-29T12:24:18","date_gmt":"2013-11-29T11:24:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=1738"},"modified":"2013-11-29T12:25:42","modified_gmt":"2013-11-29T11:25:42","slug":"unternehmen-gehen-hoffnungsvoll-ins-neue-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/unternehmen-gehen-hoffnungsvoll-ins-neue-jahr\/","title":{"rendered":"Unternehmen gehen hoffnungsvoll ins neue Jahr"},"content":{"rendered":"<p>VdSM stellte Ergebnisse der\u00a0Konjunkturumfrage 2013 vor:<\/p>\n<p>Der Sachverst\u00e4ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geht in seinem Herbstgutachten f\u00fcr das laufende Jahr von einem Wirtschaftswachstum in H\u00f6he von 0,4 Prozent aus. 2014 erwarten die \u201eWirtschaftsweisen\u201c einen Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes von 1,7 Prozent. Der Aufschwung steht nach Ansicht der Experten also vor der T\u00fcr. Allerdings hat sich diese bisher erst einen Spalt breit ge\u00f6ffnet. Das zeigen auch die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage des VdSM Verband der Siegerl\u00e4nder Metallindustriellen e.V. f\u00fcr die Metall- und Elektroindustrie in Siegen-Wittgenstein. An der Umfrage haben sich 40 Unternehmen mit 11.565 Besch\u00e4ftigten beteiligt.<\/p>\n<p>\u201eNach dem deutlichen R\u00fcckgang im vergangenen Jahr hat sich die Auftragslage der Unternehmen 2013 wieder etwas erholt. Wir liegen derzeit auf dem Niveau von 2011\u201c, erl\u00e4uterte VdSM-Vorsitzender Dipl.-Ing. J\u00f6rg Dienenthal bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse. Bedenklich stimmte ihn allerdings die deutliche Verschlechterung der Ertragslage. \u201eNur noch zehn Prozent der Unternehmen sprechen von einer guten Ertragssituation. 2012 waren es noch fast 30 Prozent.\u201c Entsprechend weist auch die Bewertung der aktuellen Gesch\u00e4ftslage durch die Unternehmen eine leichte Negativtendenz auf.<\/p>\n<p>\u201eIch will hier allerdings keine Schwarzmalerei betreiben, denn die Erwartungshaltung der Unternehmen in unserer Region f\u00fcr 2014 ist durchaus positiv. Wir werden aber auch im kommenden Jahr in einigen Branchen nicht mit einer schnellen Besserung rechnen k\u00f6nnen. Das gilt derzeit vor allem f\u00fcr den Maschinen- und Anlagenbau.\u201c<\/p>\n<p>Die Umfrageergebnisse im Einzelnen erl\u00e4uterte anschlie\u00dfend VdSM-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Joachim Schmidt-Classen.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Unternehmen haben sich die Auftragseing\u00e4nge im Vergleich zum Vorjahr stabilisiert mit leichter Tendenz nach oben. Das gilt gleicherma\u00dfen f\u00fcr das Inlandsgesch\u00e4ft wie f\u00fcr den Export. 55 Prozent der Unternehmen bezeichneten ihre Auftragseing\u00e4nge aus dem Inland als \u201egut\u201c 12,5 Prozent) oder \u201ebefriedigend\u201c (52,5 Prozent). 2012 waren es nur etwa 40 Prozent. Die Bewertungen f\u00fcr das wichtige Exportgesch\u00e4ft lagen mit rund 82 Prozent \u201egut\u201c (24,2 Prozent) oder \u201ebefriedigend\u201c (57,6 Prozent) auf Vorjahresniveau.<\/p>\n<p>Weitgehend stabil blieben auch die Bewertungen der Produktionsauslastung. Rund 82 Prozent gaben hierf\u00fcr eine \u201egute\u201c (46,2 Prozent) oder \u201ebefriedigende\u201c (35,9 Prozent) Bewertung ab. 2012 waren es knapp 84 Prozent.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber hat sich die Ertragslage in vielen Unternehmen deutlich verschlechtert. Nur 55 Prozent nannten sie \u201egut\u201c (10 Prozent) oder \u201ebefriedigend\u201c (45 Prozent). 2012 lag dieser Wert noch bei fast 82 Prozent. Allerdings sind die Unternehmen zuversichtlich, 2014 wieder bessere Ertr\u00e4ge erzielen zu k\u00f6nnen. Immerhin 42,5 Prozent gehen davon aus. 2012 waren dies nur 9 Prozent.<\/p>\n<p>Insgesamt bezeichneten 72,5 Prozent der Unternehmen ihre aktuelle Gesch\u00e4ftslage mit \u201egut\u201c (17,5 Prozent) oder \u201ebefriedigend\u201c (55 Prozent). Das sind gegen\u00fcber 2012 mit fast 85 Prozent insgesamt 12,5 Prozent weniger. Gleichzeitig haben sich die negativen Bewertungen von 15,56 Prozent in 2012 auf jetzt 27,5 Prozent fast verdoppelt.<\/p>\n<p>Bezogen auf die zuk\u00fcnftige Gesch\u00e4ftsentwicklung, sind die Unternehmen allerdings deutlich optimistischer als noch im vergangenen Jahr. Mehr als 41 Prozent erwarten 2014 eine Besserung. 2012 lag dieser Erwartungswert bei gerade einmal 4,5 Prozent.<\/p>\n<p>Auch wenn das laufende Jahr in der Einsch\u00e4tzung der Unternehmen wirtschaftlich eher mittelm\u00e4\u00dfig ausgefallen ist, hat es im Bereich der Belegschaftsentwicklung kaum Ver\u00e4nderungen gegeben. Nach wie vor versuchen die Unternehmen ihre qualifizierten Fachkr\u00e4fte zu halten. Fast 62 Prozent gaben dies an. Einstellungen und Freisetzungen hielten sich mit jeweils knapp 17 Prozent die Waage. Kurzarbeit spielt nur bei knapp 5 Prozent eine Rolle und ist damit 2013 weiter r\u00fcckl\u00e4ufig gewesen.<\/p>\n<p>Auch 2014 planen fast 77 Prozent der Unternehmen mit einer unver\u00e4nderten Belegschaftsst\u00e4rke. Neueinstellungen und Personalabbau halten sich mit knapp 7 Prozent die Waage. Rund 9 Prozent der Unternehmen planen den Einsatz von Kurzarbeit. Das sind gegen\u00fcber 2012 noch einmal gut 10 Prozent weniger.<\/p>\n<p>Bei der Entwicklung der Ausbildungspl\u00e4tze f\u00fcr 2014 zeigt sich ein etwas differenzierteres Bild. Zwar wollen auch hier fast 70 Prozent der Unternehmen in unver\u00e4nderter Gr\u00f6\u00dfenordnung ausbilden. Allerdings planen knapp 18 Prozent eine Reduzierung und nur rund 13 Prozent eine Ausweitung.<\/p>\n<p>\u201eDiese bedenkliche Entwicklung im Bereich der Ausbildung ist aus unserer Sicht zum einen eine Folge der insgesamt schw\u00e4chelnden Konjunktur in diesem Jahr. Es zeigen sich aber auch die von uns bef\u00fcrchteten Auswirkungen der neuen \u00dcbernahmeregelung. Die Bereitschaft der Unternehmen, \u00fcber den eigenen Bedarf hinaus auszubilden, ist dadurch deutlich zur\u00fcckgegangen\u201c, so Joachim Schmidt-Classen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VdSM stellte Ergebnisse der\u00a0Konjunkturumfrage 2013 vor: Der Sachverst\u00e4ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geht in seinem Herbstgutachten f\u00fcr das laufende Jahr von einem Wirtschaftswachstum in&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-1738","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-regionale-wirtschaft"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1738","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1738"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1738\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1741,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1738\/revisions\/1741"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1738"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1738"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1738"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}