{"id":17342,"date":"2020-02-03T15:51:24","date_gmt":"2020-02-03T14:51:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=17342"},"modified":"2020-02-03T15:51:24","modified_gmt":"2020-02-03T14:51:24","slug":"baeumer-ist-partner-von-manu-brain","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/baeumer-ist-partner-von-manu-brain\/","title":{"rendered":"B\u00e4umer ist Partner von  \u201eManu-Brain\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"teaser-text\">\n<p>Leichter zug\u00e4nglich und mit geringem technischem Aufwand zu nutzen soll sie sein: Mit dem Forschungsprojekt \u201eManu-Brain\u201c entwickelt die Universit\u00e4t Siegen eine Plattform f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz (KI). Sie soll kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in moderne, digitale Prozessoptimierungen erleichtern. Gemeinsam geschieht dies mit regionalen Partnern aus der produzierenden Industrie. Die Albrecht B\u00e4umer GmbH &amp; Co. KG aus Freudenberg ist Teil dieses Projektes.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<p>Noch immer sch\u00f6pfen viele mittelst\u00e4ndische Unternehmen ihre M\u00f6glichkeiten nicht aus, ihre Produkte oder Abl\u00e4ufe mit Verfahren von K\u00fcnstlicher Intelligenz zu optimieren. Fehlende Vorstellungskraft, was sich hinter den Begriffen verbirgt, Angst vor zu hohen Kosten oder zu gro\u00dfem technologischen Aufwand \u2013 die Gr\u00fcnde sind vielf\u00e4ltig. Diese H\u00fcrde m\u00f6chte B\u00e4umer als einer der Beteiligten von \u201eManu-Brain\u201c helfen, abzubauen.<\/p>\n<p><strong>B\u00e4umer liefert praktischen Bezug zu Entwicklung<\/strong><\/p>\n<p>Partner aus Forschung und Industrie arbeiten zusammen, um den Praxisbezug der Entwicklungen sicher zu stellen. Dr. Christoph Moisel, Research and Development Director bei B\u00e4umer, sieht in dem breiten Expertengremium einen gro\u00dfen Vorteil: \u201eWir geben den Partnern Anwendungsf\u00e4lle und liefern die Problemstellung. Die anderen Experten wenden ihr Knowhow an und \u00fcberlegen, wie diese Probleme gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Sie helfen, das richtige System daf\u00fcr zu finden\u201c. Laut Moisel sei diese Aufgabe allein nicht zu stemmen gewesen: \u201eDas Gebiet der K\u00fcnstlichen Intelligenz ist noch relativ unerforscht. Wir befinden uns auf Neuland und da die Entwicklung kompliziert ist, w\u00fcrden wir es allein als Unternehmen nicht schaffen.\u201c<\/p>\n<p>Ziel sei es laut des Research and Development Directors letztendlich die vielf\u00e4ltigen technischen Anwendungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Kunden nutzbar zu machen. \u201eWir wollen kleinen und mittleren Unternehmen in der produzierenden Industrie den Zugang zu k\u00fcnstlicher Intelligenz erleichtern\u201c, sagt Prof. Dr.-Ing. Peter Burggr\u00e4f, Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr International Production Engineering and Management (IPEM).<\/p>\n<p><strong>Software in unterschiedlichsten Bereichen einsetzbar<\/strong><\/p>\n<p>Im Projekt \u201eManu-Brain\u201c entsteht eine universelle, skalierbare und offene Plattform f\u00fcr verschiedenste industrielle Anwendungen der K\u00fcnstlichen Intelligenz: Ein Baukasten mit Algorithmen, auf den Unternehmen zugreifen k\u00f6nnen. Die Software speichert Daten von Maschinen, wertet diese aus und hilft dabei, Prozesse zu optimieren. So w\u00fcrde sie beispielsweise hinterfragen, warum eine Maschine eine bestimmte Leerlaufzeit aufweist und ob diese nicht anders eingerichtet werden k\u00f6nnte, um die Abl\u00e4ufe aus den gesammelten Daten zu optimieren. \u201eDas sind aber nur wenige von sehr vielen Beispielen. Die M\u00f6glichkeiten zum Einsatz der KI-Plattform werden sehr vielf\u00e4ltig sein\u201c, erkl\u00e4rt Projektleiter Fabian Steinberg von der Universit\u00e4t Siegen. Die Besonderheit bestehe darin, dass die Software in unterschiedlichsten industriellen Anwendungsf\u00e4llen eingesetzt werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p><strong>Projekt wird mit 1,8 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln gef\u00f6rdert<\/strong><\/p>\n<p>Das Land Nordrhein-Westfalen und der Europ\u00e4ische Fonds f\u00fcr Regionale Entwicklung f\u00f6rdern das Vorhaben im Zuge des Leitmarktwettbewerbs IKT.NRW \u00fcber drei Jahre mit insgesamt 1,8 Millionen Euro. Den F\u00f6rderbescheid \u00fcbergab k\u00fcrzlich Prof. Dr. Andreas Pinkwart, NRW-Minister f\u00fcr Wirtschaft und Digitalisierung. Insgesamt werden elf Innovationsprojekte mit rund 16 Millionen Euro unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Infos: <a href=\"https:\/\/www.baeumer.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Albrecht B\u00e4umer GmbH &amp; Co. 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