{"id":17219,"date":"2020-01-22T14:13:58","date_gmt":"2020-01-22T13:13:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=17219"},"modified":"2020-01-22T14:13:58","modified_gmt":"2020-01-22T13:13:58","slug":"prototec-investiert-in-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/prototec-investiert-in-die-zukunft\/","title":{"rendered":"Prototec investiert in die Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Das Attendorner Unternehmen <a href=\"https:\/\/www.prototec.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Prototec<\/a> mit Sitz im Industriegebiet Askay nimmt im s\u00fcdwestf\u00e4lischen Raum eine Vorreiterrolle ein: Als einer der ersten Dienstleister in der hiesigen Wirtschaftsregion \u00fcberhaupt bieten die Hansest\u00e4dter um ihren gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Gesellschafter Torsten Wolschendorf seit wenigen Monaten Metallanfertigungen via 3D-Druck an. Eine absolute Innovation.<\/p>\n<p>Bekannt ist diese Produktverarbeitung vor allem im Zusammenspiel mit dem Material Kunststoff, mit der seit Jahren auch bei der Attendorner Firma im 3D-Druck produziert wird. Doch nun haben sie ein neues Standbein hinzubekommen. \u201eWir sprechen hier von einer vielversprechenden Zukunftstechnologie. 3D Metalldruck-Verfahren sind noch nicht durchg\u00e4ngig etabliert, deshalb sehen wir aktuell die Chance, uns auf dem Markt zu positionieren und uns einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen\u201c, erkl\u00e4rt der Hagener Torsten Wolschendorf, der seit August 2019 Chef von Prototec ist.<\/p>\n<p>Zum Verst\u00e4ndnis: Im Vergleich zu subtraktiven Fertigungsverfahren wie Fr\u00e4sen, Drehen oder Bohren handelt es sich beim 3D-Druck um ein sogenanntes additives Verfahren. Ein Objekt, beispielsweise der Prototyp eines Wechselakkus f\u00fcr ein Elektrofahrrad oder die Neuentwicklung eines Brausekopfes f\u00fcr die K\u00fcche, entsteht in dem Attendorner Unternehmen dadurch, dass Material Schicht f\u00fcr Schicht durch ein bestimmtes Aufschmelzverfahren in der Maschine aufgetragen wird. Durch diesen technischen Fortschritt ergeben sich neue Fertigungs- und Konstruktionsm\u00f6glichkeiten, beispielsweise f\u00fcr den Leichtbau in der Automobilindustrie. \u201eDas Material arbeitet dabei extrem pr\u00e4zise\u201c, erg\u00e4nzt Wolschendorf, dessen achtk\u00f6pfiges Team in erster Linie Prototypen und Kleinserien f\u00fcr Unternehmen aus verschiedensten Bereichen wie dem Maschinenbau, der Automobilindustrie oder der Medizintechnik herstellt.<\/p>\n<p>Branchenspezifisch arbeiten die Attendorner, die durchschnittlich im Jahr von 600 verschiedenen Kunden Auftr\u00e4ge bekommen, also nicht. \u201eViele Unternehmen wissen zwar, dass der 3D-Druck existiert, aber sie wissen damit nicht richtig umzugehen. Deswegen sehen wir unseren Auftrag auch darin, der Industrie als Ansprechpartner zu dienen und ganz unabh\u00e4ngig von unseren Dienstleistungen eine beratende Funktion einzunehmen\u201c, erl\u00e4utert der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, der aus der Maschinenbau-Brache kommt, im Gespr\u00e4ch mit dieser Redaktion.<\/p>\n<p>Deshalb bieten die Attendorner Informationsveranstaltungen zum 3D-Druck an \u2013 und zwar in Kooperation mit der VIA Beteiligung GmbH aus Olpe. Die Beteiligungsgesellschaft des Verbundes innovativer Autozulieferer (VIA) h\u00e4lt n\u00e4mlich 51 Prozent der Anteile an Prototec und arbeitet seit vergangenem Jahr mit Wolschendorf zusammen. Eine Win-Win-Situation f\u00fcr beide Seiten. Denn das Gesch\u00e4ftsmodell von VIA besteht in erster Linie darin, mittelst\u00e4ndische Unternehmen aufzukaufen, deren Gesellschafter keine Nachfolger finden und die Unternehmen perspektivisch am Markt zu halten. So wie es bei Prototec der Fall war.<\/p>\n<p>Die beiden ehemaligen gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Gesellschafter, die das Attendorner Unternehmen in den 90er Jahren aufbauten, damals bereits mit dem Ansinnen, Prototypen und Einzelteile im 3D-Druck-Verfahren aus Kunststoff zu fertigen, schieden aus altersbedingten Gr\u00fcnden aus. Torsten Wolschendorf signalisierte schlie\u00dflich gro\u00dfes Interesse und einigte sich mit der VIA Beteiligung GmbH und den beiden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern Dr. Hanni Koch und Werner Schmidt auf eine Zusammenarbeit. \u201eWir haben nicht das Ziel, ins operative Gesch\u00e4ft einzutreten, sondern halten uns im Hintergrund mit der strategischen Planung auf\u201c, erkl\u00e4rt Werner Schmidt, der darauf hinweist, dass Torsten Wolschendorf eben auch bereit gewesen sei, in die Zukunftstechnologie 3D-Druck zu investieren. Eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr eine erfolgversprechende Zusammenarbeit.<\/p>\n<p>\u201eDiesen Ehrgeiz hatten seine Vorg\u00e4nger verst\u00e4ndlicherweise nicht mehr\u201c, so Schmidt. Weiterhin sei der Metall 3D Druck erst wenige Jahre in einer Technologiestufe angekommen, in der er auch wirtschaftlich interessant geworden sei. Nur dadurch sei es allen Beteiligten nun m\u00f6glich, das Metall 3D-Druck-Verfahren mehr und mehr am Markt zu etablieren.<\/p>\n<p>Bild und Text: Flemming Krause, Westfalenpost<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Attendorner Unternehmen Prototec mit Sitz im Industriegebiet Askay nimmt im s\u00fcdwestf\u00e4lischen Raum eine Vorreiterrolle ein: Als einer der ersten Dienstleister in der hiesigen Wirtschaftsregion&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17220,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_hide_featured_image":false,"_jetpack_featured_image_duplicate_dismissed":0,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[32,10],"tags":[],"class_list":["post-17219","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-infos","category-unternehmen"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/DSC_0565.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17219","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17219"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17219\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17222,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17219\/revisions\/17222"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17220"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17219"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17219"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17219"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}