{"id":16885,"date":"2019-12-16T12:41:17","date_gmt":"2019-12-16T11:41:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=16885"},"modified":"2019-12-16T12:41:17","modified_gmt":"2019-12-16T11:41:17","slug":"viel-geschafft-viel-zu-tun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/viel-geschafft-viel-zu-tun\/","title":{"rendered":"&#8222;Viel geschafft, viel zu tun&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Zweieinhalb Jahre sind seit der Landtagswahl vergangen \u2013 seitdem hat die NRW-Koalition aus FDP und CDU viel bewegt. Das unterstreicht Christof Rasche, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW in seinem Beitrag im <a href=\"https:\/\/www.wirtschaftsblog.nrw\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">NRW-Wirtschaftsblog &#8222;Klartext im Westen&#8220;<\/a>. In der Wirtschaft standen f\u00fcr uns insbesondere folgende Punkte im Fokus: Die St\u00e4rkung des Mittelstands, industriepolitische Leitlinien, B\u00fcrokratieabbau und die St\u00e4rkung der dualen Ausbildung und des Meisterbriefs.<\/p>\n<p>Gro\u00dfen Erfolg verbuchen wir mit dem industriepolitischen Leitbild. Ziel ist es, Nordrhein-Westfalen zum modernsten und umweltfreundlichsten Industriestandort Europas zu entwickeln. Da rund ein Drittel aller Besch\u00e4ftigten in der Industrie t\u00e4tig sind, ist ein solches Leitbild auch f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger des Landes von Relevanz. Daher ist das Leitbild in enger Abstimmung mit allen Ressorts sowie im Dialog mit Unternehmen, Sozialpartnern und Verb\u00e4nden entstanden. Insgesamt wurden 14 Handlungsfelder beschlossen, die von der Digitalisierung des Handwerks \u00fcber die Energiewende und den Verkehrsnetzausbau bis hin zur dualen Ausbildung reichen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sind das Handwerk und die mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gte Industrie das R\u00fcckgrat der nordrhein-westf\u00e4lischen Wirtschaft. Die St\u00e4rkung der Meister-Ausbildung ist uns wichtig. Der Meisterbrief ist ein international anerkanntes Qualit\u00e4tssiegel des deutschen Handwerks. Die Einf\u00fchrung der zus\u00e4tzlichen Bezeichnungen \u201eBachelor Professional\u201c und \u201eMaster Professional\u201c ist mit Blick auf die internationale Vergleichbarkeit zwar verst\u00e4ndlich. Jedoch sollten sie genau das auch sein: Zus\u00e4tzlich. Der Titel \u201eMeister\u201c sollte nicht ersetzt werden, denn er ist ein Markenzeichen des deutschen Handwerks.<\/p>\n<p>Um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung weiter zu st\u00e4rken, entwickeln wir das duale Ausbildungssystem weiter. \u00dcberbetriebliche Ausbildungsst\u00e4tten sind zentraler Bestandteil eines erfolgreichen Berufseinstiegs, guter Aufstiegschancen und Zukunftsperspektiven. Damit diese unterst\u00fctzt, ausgebaut und auch mit Blick auf die Digitalisierung modernisiert werden k\u00f6nnen, haben wir die Investitionsmittel seit 2017 von zwei Millionen Euro auf acht Millionen Euro erh\u00f6ht.\u201c<\/p>\n<p>Bei der Zahl der Neugr\u00fcndungen von Unternehmen hat NRW Anschluss an Berlin gefunden. Durch das Gr\u00fcnderstipendium wird der Standort Nordrhein-Westfalen f\u00fcr Start-ups attraktiver. Das zeigt auch der Start-up-Monitor, der alle Neugr\u00fcndungen in Deutschland dokumentiert. Ein Kernpunkt unserer Arbeit ist die Abschaffung b\u00fcrokratischer H\u00fcrden. Beispielsweise schaffen wir durch die elektronische Gewerbeanmeldung beste Startbedingungen, damit Nordrhein-Westfalen Gr\u00fcnderland Nr. 1 wird.<\/p>\n<p>Rund 30 Prozent des deutschen Stroms werden in unserem Land erzeugt und auch wieder verbraucht \u2013 damit ist NRW das Energieland Nr. 1 in Deutschland. F\u00fcr die FDP sind Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltvertr\u00e4glichkeit drei zentrale Aspekte, die in Einklang gebracht werden m\u00fcssen. Mit der Energieversorgungsstrategie hat Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart einen Fahrplan mit konkreten Ma\u00dfnahmen in 17 Handlungsfeldern vorgelegt, wie die Transformation unseres Landes gelingen kann. Die Klimaschutzziele des Landes f\u00fcr 2020 haben wir bereits um drei Prozentpunkte \u00fcbertroffen. Damit sind wir Vorreiter in Deutschland. Das gro\u00dfe Engagement und die Innovationskraft der Arbeitnehmerschaft und der Unternehmerschaft haben einen gro\u00dfen Anteil an diesem Erfolg.<\/p>\n<p>Als bedeutsamer Wirtschaftsstandort verf\u00fcgt Nordrhein-Westfalen \u00fcber vielf\u00e4ltige Potentiale. F\u00fcr deren volle Freisetzung muss die Landesplanung gleicherma\u00dfen die Wachstumschancen von Unternehmen, die Interessen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie den Umweltschutz im Blick behalten. Besonders wichtig ist dabei eine Balance zwischen \u00d6konomie und \u00d6kologie. Die Rahmenbedingungen hierf\u00fcr legt der Landesentwicklungsplan (LEP) fest. Die schwarz-gelbe Novelle des LEP schafft endlich neue Entwicklungsm\u00f6glichkeiten und beendet die jahrelange Blockadepolitik der rot-gr\u00fcnen Vorg\u00e4ngerregierung. Dadurch bekommen insbesondere die Akteure vor Ort \u2013 die Kommunen und Regionalebenen \u2013 wieder mehr Entscheidungsspielr\u00e4ume.<\/p>\n<p>Diese Entwicklungen f\u00fchren dazu, dass Nordrhein-Westfalen auch in Zukunft ein starker Industrie- und Wirtschaftsstandort bleibt. In den kommenden Jahren wollen wir insbesondere den erfolgreichen Strukturwandel im Rheinischen Revier gestalten. Als NRW-Koalition haben wir das ganze Land und all seine Regionen im Blick. Das bedeutet: Breitbandausbau, Infrastruktur und Bildung sind in den kommenden Jahren zentrale Themen f\u00fcr uns, um neue Chancen f\u00fcr unser Land und seine B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu schaffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zweieinhalb Jahre sind seit der Landtagswahl vergangen \u2013 seitdem hat die NRW-Koalition aus FDP und CDU viel bewegt. 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