{"id":16681,"date":"2019-12-03T08:12:50","date_gmt":"2019-12-03T07:12:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=16681"},"modified":"2019-12-03T08:18:43","modified_gmt":"2019-12-03T07:18:43","slug":"deutschlands-profi-laeufer-des-jahres-2019-ausgezeichnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/deutschlands-profi-laeufer-des-jahres-2019-ausgezeichnet\/","title":{"rendered":"Deutschlands \u201eProfi-L\u00e4ufer des Jahres\u201c 2019 ausgezeichnet"},"content":{"rendered":"<p>Laufen und Feiern in der Krombacher Brauerei: Tom Gr\u00f6schel und Gesa Felicitas Krause sind k\u00fcrzlich im Rahmen einer feierlichen Gala als Deutschlands \u201eProfi-L\u00e4ufer des Jahres\u201c 2019 ausgezeichnet worden. Zum \u201eHobbyl\u00e4ufer des Jahres\u201c wurde Guido Sander von der laufen.de-Community gew\u00e4hlt. \u00dcber 5000 Stimmen wurden bei der Wahl abgegeben. Die mehr als 200 geladenen G\u00e4ste waren begeistert von der Gala. Mit Dr. Matthias Marquardt hielt einer der renommiertesten Lauf-Experten Deutschlands einen Vortrag, der die L\u00e4ufer motivierte, an sich selbst zu glauben und widrigen Umst\u00e4nden wie Verletzungen oder mangelndem Talent zu trotzen. Vor der Feier stand ein gemeinsamer Lauf durchs h\u00fcgelige und herbstliche Siegerland auf dem Programm.<\/p>\n<p>Gesa Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier e.V.) und Tom Gr\u00f6schel (TC Fiko Rostock) sind Deutschlands \u201eL\u00e4ufer des Jahres\u201c 2019 in der Kategorie Profis. Die WM-Dritte \u00fcber 3.000 Meter Hindernis und der Deutsche Marathonmeister gewannen die Wahl, die laufen.de zusammen mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und Krombacher o,0% zum achten Mal veranstaltet hat. Die Preise wurden am Samstagnachmittag im Rahmen einer feierlichen Gala in den R\u00e4umen der Krombacher Brauerei bei Siegen \u00fcbergeben. Gesa Felicitas Krause wurde zum f\u00fcnften Mal in Folge zu Deutschlands L\u00e4uferin des Jahres gew\u00e4hlt. Sie \u00fcberzeugte die laufen.de-User vor allem mit ihrem Auftritt bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha. In Katar war sie so schnell wie nie zuvor und jubelte im Ziel \u00fcber den Gewinn der Bronzemedaille.<\/p>\n<p>Damit gewann die geb\u00fcrtige Hessin nicht nur die zweite WM-Bronzemedaille ihrer Karriere, sondern verbesserte in 9:03,30 Minuten auch bereits zum zweiten Mal in 2019 den deutschen Rekord \u00fcber 3000 Meter Hindernis. Dass sie zur absoluten Weltspitze geh\u00f6rt, bewies die Deutsche Meisterin auch bei ihrem Weltrekord-Lauf beim ISTAF in Berlin \u00fcber die selten gelaufenen 2000 Meter Hindernis.<\/p>\n<p><strong>Gesa Krause zum f\u00fcnften Mal in Folge geehrt<\/strong><br \/>\n\u201eEs ist eine gro\u00dfe Ehre f\u00fcr mich, zum f\u00fcnften Mal in Folge gew\u00e4hlt worden zu sein. Ich freue mich sehr \u00fcber diese Anerkennung f\u00fcr meine sportlichen Leistungen\u201c, sagte die 27-J\u00e4hrige in einer Videobotschaft, die sie aus Kenia nach Krombach \u00fcbermittelt hatte. Sie bereitet sich derzeit in der ostafrikanischen H\u00f6he auf die Olympiasaison 2020 vor, die sie in Tokio am liebsten mit ihrer ersten olympischen Medaille kr\u00f6nen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Hinter der Triererin, die 32,0 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte, landete mit Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen; 24,2 %) die zweite deutsche WM-Bronzemedaillengewinnerin in einer Laufdisziplin auf Platz zwei. Die 22-J\u00e4hrige, die in Doha \u00fcber 5000 Meter auf Rang drei gelaufen war und 2019 sechs deutsche Rekorde aufgestellt hatte, erhielt 24,2 Prozent der Stimmen. Auf Rang drei kam mit 11,5 Prozent der Stimmen Melat Kejeta vom Laufteam Kassel. Der Lauf-Aufsteigerin der Jahres war beim BMW Berlin-Marathon in 2:23:57 Stunden das schnellste Marathon-Deb\u00fct einer Deutschen gelungen. Damit schob sie sich auf Rang drei der ewigen deutschen Bestenliste \u2013 hinter den Marathonlegenden Irina Mikitenko und Uta Pippig.<\/p>\n<p><strong>Bei den M\u00e4nnern gewinnt Tom Gr\u00f6schel vor Arne Gabius<\/strong><br \/>\nBei den M\u00e4nnern setzte sich der Deutsche Marathonmeister Tom Gr\u00f6schel mit 23,7 Prozent der Stimmen extrem knapp gegen Arne Gabius (TherapieReha Bottwartal) durch. Der deutsche Marathonrekordler, dem in New York mit 2:12:57 Stunden die bisher schnellste Marathonzeit eines Deutschen in diesem Jahr gelang, kam auf 22,4 Prozent der Stimmen. Tom Gr\u00f6schel hatte im April seinen Vorjahres-Sieg beim Metro-Marathon in D\u00fcsseldorf wiederholt. Er wurde in Krombach von laufen.de-Chefredakteur Christian Ermert und Peter Lemm, dem Unternehmenssprecher der Krombacher Brauerei ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Mit einer neuen pers\u00f6nlichen Bestleistung von 2:13:49 Stunden sicherte sich der 28-J\u00e4hrige die deutsche Marathon-Meisterschaft und verteidigte seinen Titel, den er 2018 an gleicher Stelle gewonnen hatte. Die Wahl zum \u201eL\u00e4ufer des Jahres\u201c ist auch eine Anerkennung f\u00fcr die Verbesserung seiner pers\u00f6nlichen Bestleistung um knapp anderthalb Minuten. \u201eEs ist eine Zuschauerwahl, deshalb bedeutet mir die Auszeichnung sehr viel \u201c, meinte er nach der Ehrung in der Krombacher Brauerei, \u201eUnd ich wei\u00df nat\u00fcrlich, dass unter den Kandidaten vielleicht der eine oder andere war, der von der reinen sportlichen Leistung her in 2019 besser war als ich.\u201c<\/p>\n<p><strong>Guido Sander zum Hobbyl\u00e4ufer des Jahres gek\u00fcrt<\/strong><br \/>\nZum \u201eHobbyl\u00e4ufer des Jahres\u201c wurde Guido Sander aus dem nieders\u00e4chsischen Wagenfeld gew\u00e4hlt. Er erhielt 40,7 Prozent der auf laufen.de abgegebenen Stimmen. Damit honorierten die User von laufen.de die Vorbildfunktion, die er mit seinem l\u00e4uferischen Werdegang f\u00fcr andere hat: Noch vor drei Jahren brachte Guido Sander 193 Kilogramm auf die Waage. Sport war ihm ein Fremdwort. Seine Zeit verbrachte er mit Arbeit und ma\u00dflosem Essen vor dem Computer. Bis ihm sein K\u00f6rper eines Tages gezeigt hat, dass es so nicht weitergehen kann. Er begann mit dem Laufen und ist mittlerweile beim Marathon angekommen, den er in K\u00f6ln mit 3:17 Stunden finishte. Die Laudatio hielt mit Rafael Fuchsgruber Deutschlands wohl bekanntester W\u00fcstenl\u00e4ufer. Der trockene Alkoholiker kann auf eine \u00e4hnliche Lebensgeschichte zur\u00fcckblicken. Nach Jahren in der Partyszene mit viel zu viel Alkokol und keinem Sport rettete er mit dem Laufen sein Leben.<\/p>\n<p>Auf die Pl\u00e4tze zwei und drei kamen bei den Hobbyl\u00e4ufern Margareta Liebert aus Plankstadt bei Heidelberg (37,5 %) und Silke Herrmann (Frankfurt; 21,8 %). Silke Herrmann leidet noch heute darunter, dass sie als Kind Opfer von Gewalt und Missbrauch wurde. Das Laufen gibt ihr den Mut, mit einer posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung zu leben. Um das auch nach au\u00dfen zu zeigen, ist die 41-J\u00e4hrige dieses Jahr 100 Kilometer im Brautkleid gelaufen, um danach ihrem Mann das Jawort zu geben.<\/p>\n<p>Margareta Liebert hat erst mit 56 Jahren das Laufen f\u00fcr sich entdeckt. Damals als Ausgleich zum stressigen Berufsalltag. Neun Jahre sp\u00e4ter gr\u00fcndete sie ihren Lauftreff. Mit 65 Jahren. Heute ist sie 75, hat mehr als 35 Halbmarathons und zw\u00f6lf Marathons in den Beinen und leitet immer noch einen Lauftreff in ihrem Heimatort. Zur Wahl waren etwa 400 Hobbyl\u00e4ufer mit einer besonderen Laufgeschichte von Mitgliedern der laufen.de-Community vorgeschlagen worden. Daraus hatte die Redaktion von laufen.de drei Kandidaten ausgew\u00e4hlt, unter denen dann von der Community abgestimmt wurde, wer \u201eL\u00e4ufer des Jahres\u201c sein sollte.<\/p>\n<p>Text und Foto: <a href=\"https:\/\/www.krombacher.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Krombacher Brauerei<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laufen und Feiern in der Krombacher Brauerei: Tom Gr\u00f6schel und Gesa Felicitas Krause sind k\u00fcrzlich im Rahmen einer feierlichen Gala als Deutschlands \u201eProfi-L\u00e4ufer des Jahres\u201c&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":16684,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1,32,10],"tags":[],"class_list":["post-16681","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuell","category-infos","category-unternehmen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/2019-12-02_L\u00e4ufer-des-Jahre.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16681","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16681"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16681\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16695,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16681\/revisions\/16695"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16681"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16681"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16681"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}