{"id":1636,"date":"2013-08-16T09:47:45","date_gmt":"2013-08-16T07:47:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=1636"},"modified":"2013-08-16T09:47:45","modified_gmt":"2013-08-16T07:47:45","slug":"grundlegend-modernisierte-pulverbeschichtungsanlage-setzt-wieder-massstaebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/grundlegend-modernisierte-pulverbeschichtungsanlage-setzt-wieder-massstaebe\/","title":{"rendered":"Grundlegend modernisierte Pulverbeschichtungsanlage setzt wieder Ma\u00dfst\u00e4be"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1637\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Presse-Stumpf-Metall_7632.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1637\" class=\"size-medium wp-image-1637\" alt=\"Die Teile werden, angeh\u00e4ngt an ein Kettensystem, in verschie-dene Vorbehandlungskammern transportiert, ehe sie an-schlie\u00dfend in die sog. 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KG im Wilnsdorfer Industriegebiet Lehnscheid in Betrieb genommene und besonders kompakt ausgelegte Pulverbeschichtungsanlage. Damit hatte man der damals noch \u00fcblichen und nicht besonders umweltfreundlichen Nasslackierung den R\u00fccken gekehrt. Den ganzen Juli 2013 \u00fcber wurde die Pulverbeschichtungsanlage nunmehr grundlegend erneuert und dabei wesentliche Aggregate ausgetauscht. \u201eEs ist eine ganz andere Anlage geworden, die letztlich f\u00fcr uns\u00a0 wieder einen technologischen Sprung bedeutet\u201c, so Firmenchef Johann Adolf Stumpf nach dem reibungslosen Produktionsanlauf.<\/p>\n<p>Das Prinzip der Pulverbeschichtung wird auch in der modernisierten Anlage beibehalten, die technischen Ver\u00e4nderungen erfolgten in den einzelnen Aggregaten. In der sog. Waschanlage wurde von einer vorher Zwei-Zonen- auf jetzt Drei-Zonen-Vorbehandlung umgestellt.\u00a0 In der alten Anlage wurde das anhaftende Restwasser an den Teilen durch eine Gasheizung verdampft, nun erfolgt dies mittels einzeln verstellbarer Luft-D\u00fcsen.\u00a0 Durch die Verstellbarkeit dieser D\u00fcsen k\u00f6nnen nun auch noch gr\u00f6\u00dfere Teile beschichtet werden. Der neue Einbrennofen verf\u00fcgt \u00fcber Luftschleusen, wird also gegen\u00fcber der alten Anlage ohne st\u00f6rungsanf\u00e4llige T\u00fcren betrieben und weist eine besonders gleichm\u00e4\u00dfige Luftverteilung auf.<\/p>\n<p>Alles in allem wurde auch die Kompaktheit der ganzen Anlage beibehalten, und zwar auf einer nur unwesentlich vergr\u00f6\u00dferten Grundfl\u00e4che von 25 mal 25 m. Gro\u00dfes Lob gibt es bei Stumpf Metall f\u00fcr die Arbeit der ausf\u00fchrenden Firma IAS Industrie Anlagen Service GmbH. Deren\u00a0 Firmenchef Lothar Lau habe nicht nur sehr innovative Ideen bei der Umgestaltung mit eingebracht, sondern an vorderster Stelle vier Wochen mitgearbeitet und den termingerechten Umbau gew\u00e4hrleistet, lobt Johann Adolf Stumpf.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Firma Stumpf ist diese Anlage besonders wichtig, weil in ihr die Produkte, vor allem Beh\u00e4ltersysteme aus Feinblech f\u00fcr die Abfalltrennung, ihr farbliches Oberfl\u00e4chenfinish erhalten. Die Teile werden an ein Kettensystem geh\u00e4ngt und durchlaufen zun\u00e4chst die Vorbehandlung, wo sie gewaschen und fettfrei gemacht werden. Anschlie\u00dfend erfolgt in der\u00a0 Phosphatierung eine Art Grundierung. In der sog. Abblas-Station wird durch verstellbare D\u00fcsen das Wasser von der Oberfl\u00e4che entfernt.\u00a0 Danach werden die Teile elektrostatisch (negativ) aufgeladen. Dadurch bleiben die mit Pulverpistolen verspr\u00fchten Farbpartikel gut haften und k\u00f6nnen anschlie\u00dfend im Einbrennofen dauerhaft mit den Oberfl\u00e4chen der Teile verbunden werden.<\/p>\n<p>Nicht erneuert wurde die sog. Pulvereinheit, da sie dem Stand der Technik entspricht. Sie weist die Besonderheit auf, dass sie auf Schienen verfahrbar ist. \u201eDie darin stehenden Pulverbeschichter fahren damit zum Werkst\u00fcck, und nicht wie sonst umgekehrt. Da ist ziemlich einmalig und der Kompaktheit der Anlage geschuldet\u201c, erkl\u00e4rt Michael Stumpf, Betriebsleiter im Werk II.\u00a0\u00a0 \u201eAlles in allem arbeitet die Anlage, die auch \u00fcber geschlossene Kreisl\u00e4ufe bei Pulverr\u00fcckgewinnung und Wasseraufbereitung verf\u00fcgt, erheblich leiser und umweltfreundlicher. Die hohe Qualit\u00e4t der Pulverbeschichtung ist ebenfalls noch etwas besser geworden\u201c, betont Michael Stumpf. Gegen\u00fcber der alten Anlage betr\u00e4gt die Energieeinsparung sage und schreibe 30 Prozent.<\/p>\n<p>Die Modernisierung der Pulverbeschichtung ist sozusagen der Anfang f\u00fcr weitere Aktivit\u00e4ten. Bei Stumpf Metall hat man f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate noch viel vor: Anfang 2014 ist, so Johann Adolf Stumpf,\u00a0 ein Hallenanbau im Werk II geplant. Dar\u00fcber hinaus wird an einer Umstrukturierung von Produkten und Fertigung gearbeitet, um das Familien-Unternehmen mit seinen rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an zwei Wilnsdorfer Standorten (Lehnscheid und Wilden) fit f\u00fcr die Zukunft zu machen. Weitere Infos: www-stumpf-metall.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch technisch herausragende Anlagen kommen in die Jahre. So wie die 1997 im neuen Werk II der Firma Stumpf Metall\u00a0 GmbH &amp; Co. 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