{"id":1632,"date":"2013-08-15T11:53:55","date_gmt":"2013-08-15T09:53:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=1632"},"modified":"2013-08-15T11:53:55","modified_gmt":"2013-08-15T09:53:55","slug":"vom-brutto-zum-netto-bei-den-gewerbeflaechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/vom-brutto-zum-netto-bei-den-gewerbeflaechen\/","title":{"rendered":"\u201eVom Brutto zum Netto\u201c bei den Gewerbefl\u00e4chen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1633\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/2013-08-13-PK-Gewerbegebiete-02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1633\" class=\"size-medium wp-image-1633\" alt=\"Prof. Dr. Gerd Hennings (B\u00fcro f\u00fcr Gewerbe- und Freiraumplanung) und das Planungsb\u00fcro Stadtraumkonzept GmbH (Dortmund) stellten in der Industrie- und Handelskammer Siegen gemeinsam mit Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrjahr Franz J. Mockenhaupt und dem stellvertretenden Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Hermann-Josef Droege die Studie \u00fcber die Verf\u00fcgbarkeit von Gewerbefl\u00e4chen vor.\" src=\"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/2013-08-13-PK-Gewerbegebiete-02-300x154.jpg\" width=\"300\" height=\"154\" srcset=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/2013-08-13-PK-Gewerbegebiete-02-300x154.jpg 300w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/2013-08-13-PK-Gewerbegebiete-02.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1633\" class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Gerd Hennings (B\u00fcro f\u00fcr Gewerbe- und Freiraumplanung) und das Planungsb\u00fcro Stadtraumkonzept GmbH (Dortmund) stellten in der Industrie- und Handelskammer Siegen gemeinsam mit Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrjahr Franz J. Mockenhaupt und dem stellvertretenden Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Hermann-Josef Droege die Studie \u00fcber die Verf\u00fcgbarkeit von Gewerbefl\u00e4chen vor.<\/p><\/div>\n<p>Nur rund 57 Prozent der Gewerbe- und Industriefl\u00e4chen k\u00f6nnen tats\u00e4chlich gewerblich genutzt werden. Zu diesem Ergebnis kommen Prof. Dr. Gerd Hennings (B\u00fcro f\u00fcr Gewerbe- und Freiraumplanung) und das Planungsb\u00fcro Stadtraumkonzept GmbH (Dortmund) in der von der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) beauftragten Studie \u201eVom Brutto zum Netto\u201c. Zur Versachlichung der Diskussionen um den Gewerbe- und Industriefl\u00e4chenbedarf hat die Industrie- und Handelskammer Siegen anhand von neun Industrie- und Gewerbegebieten exemplarisch untersuchen lassen, welcher Anteil der im Regionalplan ausgewiesenen Gewerbe- und Industrieansiedlungsbereiche (GIB) tats\u00e4chlich im Lauf der Planungsverfahren gewerblich nutzbare Fl\u00e4che wurde. Insbesondere aufgrund der naturr\u00e4umlichen Gegebenheiten, wie zum Beispiel der schwierigen Topographie, dem Vorkommen gesch\u00fctzter Arten und der besonderen Wertigkeit des Naturraums im Bezirk der IHK Siegen, steht ein im \u00fcberregionalen Vergleich \u00fcberdurchschnittlich gro\u00dfer Anteil letztendlich nicht als Gewerbefl\u00e4che zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Im Einzelnen wurden die Bebauungspl\u00e4ne des Industrieparks Burbach, des Gewerbe- und Industrieparks Wittgenstein, des Industriegebiets Finnentrop III, des Gewerbeparks H\u00fcppcherhammer, des Gewerbegebiets Martinshardt\/Oberes Leimbachtal, des Industriegebiets \u201eAuf der Mark\u201c in Wenden, des Gewerbegebiets Wilhelmsh\u00f6he West in Freudenberg und des Industriegebiets Lehnscheid in Wilnsdorf analysiert. Die an den einzelnen Standorten ausgewiesenen Netto-Gewerbe- und Industriefl\u00e4chen summieren sich auf rund 215 ha. Das entspricht rund 57 Prozent der Gesamtfl\u00e4che aller Bebauungspl\u00e4ne. Den h\u00f6chsten potenziellen Nutzungsgrad weist der Industriepark Wittgenstein in Erndtebr\u00fcck mit 66,8 Prozent auf. Mit 43,6 Prozent ist dieser Anteil am Standort Wilhelmsh\u00f6he West in Freudenberg am geringsten. Der Anteil der nicht gewerblich nutzbaren Fl\u00e4chen in den analysierten Gebieten liegt also bei mindestens 33,2 Prozent und maximal bei 56,4 Prozent. Im Mittel sind 42,7 Prozent der Fl\u00e4chen in den Bebauungspl\u00e4nen nicht gewerblich nutzbar.\u00a0Innerhalb der untersuchten Bebauungspl\u00e4ne liegt der Fl\u00e4chenanteil f\u00fcr die verkehrliche Erschlie\u00dfung bei rund elf Prozent. Dies stellt einen vergleichsweise niedrigen Wert dar, da man in der Regel von einem Erschlie\u00dfungsfl\u00e4chenanteil von rund 15 Prozent ausgeht.<\/p>\n<p>Ein deutlich h\u00f6herer Anteil der industriell\/gewerblich nicht nutzbaren Fl\u00e4chen der neun analysierten Gewerbe- und Industriegebiete entf\u00e4llt auf die Kategorie \u201aGr\u00fcnfl\u00e4chen\u2018. Dabei dient der Begriff \u201aGr\u00fcnfl\u00e4chen\u2018 als Sammelbegriff f\u00fcr B\u00f6schungen, Ausgleichsfl\u00e4chen, Fl\u00e4chen f\u00fcr das Niederschlagswassermanagement und f\u00fcr Wald- und Wiesenfl\u00e4chen. Der durchschnittliche Anteil der so definierten Gr\u00fcnfl\u00e4chen an den untersuchten Bebauungspl\u00e4nen betr\u00e4gt rund 31 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eDieser beachtliche Abzug nicht nutzbarer Fl\u00e4che auf dem Weg vom Brutto zum Netto bedarf einer eingehenden politischen Bewertung\u201c, so Franz J. Mockenhaupt, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Siegen. \u201eBei der anstehenden Neuordnung der Landesplanung m\u00fcssen regionale Besonderheiten, wie sie durch die Untersuchung deutlich geworden sind, ber\u00fccksichtigt werden\u201c, fordert er. \u201eDie Akzeptanz dieser Besonderheiten und die eventuelle Erleichterung bei der Entscheidung \u00fcber den Umfang immer schwieriger zu leistender Ausgleiche bei Planungen im Freiraum k\u00f6nnte zur Nagelprobe f\u00fcr die Zukunftsperspektiven des Industriestandorts IHK-Bezirk Siegen werden\u201c, erg\u00e4nzte Hermann-Josef Droege, der f\u00fcr Planung zust\u00e4ndige stellvertretende Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer.<\/p>\n<p>Mit der vorliegenden Studie will die IHK Siegen \u00fcber die regionale Analyse hinaus einen Beitrag zur Diskussion des neuen Landesentwicklungsplanes leisten. Weitere Industrie- und Handelskammern beziehungsweise Regionen in NRW haben das Entstehen der Studie aufmerksam verfolgt und planen zum Teil \u00e4hnliche Untersuchungen. Die Ergebnisse sollen im Gespr\u00e4ch mit den 18 St\u00e4dten und Gemeinden im IHK-Bezirk und im Gedankenaustausch mit anderen Regionen in NRW weiter diskutiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur rund 57 Prozent der Gewerbe- und Industriefl\u00e4chen k\u00f6nnen tats\u00e4chlich gewerblich genutzt werden. 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