{"id":1480,"date":"2013-06-27T11:22:32","date_gmt":"2013-06-27T09:22:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=1480"},"modified":"2013-06-27T11:22:32","modified_gmt":"2013-06-27T09:22:32","slug":"heimische-wirtschaft-hat-kein-interesse-an-handelskonflikt-mit-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/heimische-wirtschaft-hat-kein-interesse-an-handelskonflikt-mit-china\/","title":{"rendered":"Heimische Wirtschaft hat kein Interesse an Handelskonflikt mit China"},"content":{"rendered":"<p>Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Siegen hofft anl\u00e4sslich der derzeit laufenden Verhandlungen zwischen der EU und China auf eine Beilegung des Handelskonflikts. \u201eEine Eskalation k\u00f6nnte die heimischen Betriebe empfindlich treffen\u201c, so der zust\u00e4ndige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Rudolf K\u00f6nig gen. Kersting in einer Pressemitteilung. \u201eIn Einzelf\u00e4llen h\u00e4ngt ein erheblicher Teil der Ums\u00e4tze vom Funktionieren des China-Gesch\u00e4fts ab\u201c, so der IHK-Vertreter. Die IHK hatte anl\u00e4sslich der von der EU f\u00fcr Einfuhren chinesischer Fotovoltaik-Elemente ab 6. Juni verh\u00e4ngten Anti-Dumping-Z\u00f6lle in einer Kurzumfrage ein Meinungsbild solcher Unternehmen eingeholt, die als Exporteure oder als Importeure Gesch\u00e4ftsverbindungen nach China unterhalten oder in China produzieren.<\/p>\n<p>Einzelne Betriebe meldeten, dass bis zur H\u00e4lfte des Unternehmensumsatzes vom China-Handel abh\u00e4ngt. \u201eDas gilt sowohl f\u00fcr den Export, als f\u00fcr Handelsunternehmen, die Waren aus China einf\u00fchren\u201c, so K\u00f6nig. \u201eSelbst f\u00fcr Unternehmen, die in China eigene Fertigungsst\u00e4tten unterhalten, k\u00f6nnte eine Versch\u00e4rfung des Handelskonflikts nachteilige Folgen haben. Schon heute ist etwa die Einfuhr von Vormaterialien teilweise mit hohen Einfuhrabgaben belastet.\u201c Die IHK bef\u00fcrchtet, dass bei einer Versch\u00e4rfung des Handelskonflikts wichtige Produkte der heimischen Wirtschaft betroffen sein k\u00f6nnten. \u201eWenn etwa der Automobilbereich oder weitere Teile des Handels mit Rohren einbezogen w\u00fcrden, w\u00fcrden unsere Betriebe dies sp\u00fcren\u201c, so der IHK-Vertreter.<\/p>\n<p>Von den aktuell eingef\u00fchrten Anti-Dumping-Z\u00f6llen auf Fotovoltaik-Elemente sind der Umfrage der IHK zufolge kaum Unternehmen direkt betroffen. &#8222;Allerdings wird das in letzter Zeit lebhafte Gesch\u00e4ft mit der Installation ganzer Fotovoltaik-Anlagen beim Endkunden einen D\u00e4mpfer erfahren&#8220;, so der IHK-Vertreter.<\/p>\n<p>Handelsbeschr\u00e4nkungen mit China sind nicht neu. Der Katalog der bereits eingeleiteten oder bestehenden Anti-Dumping-Ma\u00dfnahmen ist lang und f\u00fcr Einfuhren in die EU auf der Internetseite der Zollverwaltung (<a href=\"http:\/\/www.zoll.de\" target=\"_blank\">www.zoll.de<\/a>) einsehbar. Noch im vergangenen Jahr hatte die EU f\u00fcr die Einfuhr von Geschirr, insbesondere von Porzellan, Anti-Dumping-Z\u00f6lle eingef\u00fchrt. \u201eDies hat einzelne Gro\u00dfh\u00e4ndler stark belastet\u201c, so der IHK-Vertreter. Die Importeure chinesischer Waren sehen sich au\u00dferdem mit dem Problem konfrontiert, dass Pr\u00fcfzertifikate chinesischer Organisationen in Deutschland nicht anerkannt werden und hier eine neue Bescheinigung ausgestellt werden muss. Auch das ist ein Ergebnis der IHK-Kurzumfrage.<\/p>\n<p>Die Anti-Dumping-Z\u00f6lle der EU auf Fotovoltaik-Elemente haben deshalb f\u00fcr besonderes Aufsehen gesorgt, weil sie einen bedeutenden Wirtschaftszweig Chinas betreffen. China stellt rund 65 Prozent der Weltproduktion solcher Elemente. 2011 gingen Feststellungen der EU zufolge 80 Prozent der Exporte mit einem Volumen von 21 Milliarden Euro nach Europa.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Siegen hofft anl\u00e4sslich der derzeit laufenden Verhandlungen zwischen der EU und China auf eine Beilegung des Handelskonflikts. \u201eEine Eskalation k\u00f6nnte&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-1480","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-regionale-wirtschaft"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1480","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1480"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1480\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1483,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1480\/revisions\/1483"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1480"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1480"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1480"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}