{"id":13730,"date":"2019-04-24T11:06:22","date_gmt":"2019-04-24T09:06:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=13730"},"modified":"2019-04-24T13:27:51","modified_gmt":"2019-04-24T11:27:51","slug":"deutsch-chinesischer-austausch-ging-in-die-naechste-runde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/deutsch-chinesischer-austausch-ging-in-die-naechste-runde\/","title":{"rendered":"Deutsch-Chinesischer Austausch ging in die n\u00e4chste Runde"},"content":{"rendered":"<div class=\"teaser-text\">\n<p>Im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Austauschs des Instituts Biggesee in Attendorn, besuchen Azubis von Unternehmen im Sauer- und Siegerland jedes Jahr junge Chinesen in China. Dieses Mal hatten auch die Azubis David Schukowski und Dennis Freyling der <a href=\"https:\/\/www.baeumer.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Albrecht B\u00e4umer GmbH &amp; Co. KG<\/a> aus Freudenberg die M\u00f6glichkeit, sich mit den Collegesch\u00fclern aus Qingdao \u2013 einer Stadt in der Provinz Shangdong im Osten Chinas, auszutauschen. Durch die deutschen Wurzel Qingdaos ist dieser Jugendaustausch nicht der erste, sondern der Kontakt wird stetig aufrechterhalten und gef\u00f6rdert.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<p>Jeweils etwas mehr als eine Woche verbringen die jungen Erwachsenen im Land des Anderen und erleben dabei ein vielseitiges Rahmenprogramm, mit dem sie sich besser kennen lernen und mehr \u00fcber die andere Kultur erfahren k\u00f6nnen. F\u00fcr B\u00e4umer ist es sehr wichtig, das interkulturelle Verst\u00e4ndnis und die Akzeptanz des \u201eAndersseins\u201c, sowie die pers\u00f6nliche Entwicklung der Azubis zu f\u00f6rdern und mit in die Ausbildung einflie\u00dfen zu lassen.<\/p>\n<p>Das gegenseitige Kennenlernen startete in lockerer und entspannter Atmosph\u00e4re in der Unterkunft des Instituts Biggesee. In bunt gemischten Gruppen wurde sich untereinander erstmal \u201eGon Dach\u201c gesagt, \u00fcber die verschiedenen L\u00e4nder, Kulturen, das Alltagsleben, Hobbys, Interessen und pers\u00f6nliche Eigenschaften ausgetauscht. Die Scheu war schnell verloren, wie David berichtet: \u201cDie Sch\u00fcler aus China machten einen offenen Eindruck, wir haben uns alle schnell angefreundet, sodass gar kein befremdliches Gef\u00fchl entstehen konnte.\u201c<\/p>\n<p>Ein paar H\u00fcrden gab es f\u00fcr die Jugendlichen nat\u00fcrlich trotzdem: \u201eDas einzig schwierige war die Verst\u00e4ndigung, da die meisten Sch\u00fcler nicht besonders gut Englisch sprachen. Das Problem war aber schnell einged\u00e4mmt, da die Chinesen eine interessante App f\u00fcr \u00dcbersetzungen hatten, mit der wir uns dann besser verst\u00e4ndigen konnten. Ein paar Missverst\u00e4ndnisse blieben nicht aus, die kl\u00e4rten sich dann aber schnell auf und endeten meistens in einem gemeinsamen witzigen Gel\u00e4chter.\u201c, erz\u00e4hlt David.<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Interesse zeigten die Chinesen am Besuch des Freilichtmuseums in Hagen, da sie so etwas \u00fcberhaupt nicht kennen. Dort ist alles \u00fcber deutsche Handwerkskunst ausgestellt und die Jugendlichen konnten aktiv Dinge mitgestalten. Besucht wurde auch die Berufsschule Olpe, um den jungen Chinesen unser Schulsystem zu zeigen. Ein weiterer Programmpunkt war eine Werksf\u00fchrung durch die Firma \u201e<a href=\"https:\/\/www.kemper-olpe.de\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kemper<\/a>\u201c, \u201eEs war eine wirklich interessante und spannende F\u00fchrung\u201c erz\u00e4hlt Dennis begeistert. Eine Shopping- und Sightseeingtour durch Siegen und M\u00fcnster durfte nat\u00fcrlich auch nicht fehlen. Ein ganz besonderes Erlebnis f\u00fcr die Chinesen war der Familientag, an dem alle gemeinsam den Panoramapark besuchten und anschlie\u00dfend bei einer netten Familie mit Kaffee und Kuchen beisammen sa\u00dfen. Die Austauschwoche ging mit einem gemeinsamen Barbecue und herzlicher Verabschiedung zu Ende.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Austauschwoche startete mit dem Empfang der Azubis am Flughafen in Qingdao. In China stand der Besuch des Stadtarchivs an, um mehr \u00fcber die deutsche Geschichte der Stadt zu lernen. In den futuristischen Unternehmen \u201eTGOOD\u201c und \u201eHisense\u201c konnten die Jugendlichen viele verschiedene technologische Erfindungen ausprobieren. Auf dem \u201eShibey-Campus\u201c der Hochschule wurden die deutschen Azubis eingeladen, die traditionellen Knettechniken f\u00fcr Nudeln, Teigtaschen und Geb\u00e4ck sowie das richtige Essen mit St\u00e4bchen zu lernen. Am Chinese Family Day zeigten die Collegesch\u00fcler den Azubis gemeinsam mit einer Familie die Stadt, einen Tempel und beendeten den Abend mit einem Abendessen in einem traditionell chinesischen Restaurant. Innerhalb der gemeinsamen Zeit haben sich einige gute Freundschaften gebildet. \u201eW\u00e4hrend des Abschieds am Flughafen flossen bei manchen sogar ein paar Tr\u00e4nen\u201c, erz\u00e4hlt Dennis.<\/p>\n<p>Die Azubis haben w\u00e4hrend des Austauschs viel gelernt und empfanden die Zeit als eine sehr wertvolle Erfahrung: \u201cIch habe gelernt, dass man sich, selbst wenn die Sprache ein gro\u00dfes Hindernis ist, mit ein bisschen Kreativit\u00e4t gut verst\u00e4ndigen kann und dass unsere Interessen und Hobbys trotz unterschiedlicher Kultur, Sprache und Religion gr\u00f6\u00dftenteils dieselben sind\u201c, berichtet Dennis. Auch David hat einiges aus dem Austausch mitnehmen k\u00f6nnen: \u201eIch finde es wertvoll, andere Kulturen zu kennen, um im sp\u00e4teren Leben, sei es privat oder beruflich, damit umgehen zu k\u00f6nnen. Wenn es zu einem solchen Aufeinandertreffen kommt, herrscht gleich eine andere Stimmung, weil es nicht v\u00f6llig neu ist.\u201c<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Austauschs des Instituts Biggesee in Attendorn, besuchen Azubis von Unternehmen im Sauer- und Siegerland jedes Jahr junge Chinesen in China. 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