{"id":12922,"date":"2019-02-26T15:24:38","date_gmt":"2019-02-26T14:24:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=12922"},"modified":"2019-02-26T16:27:28","modified_gmt":"2019-02-26T15:27:28","slug":"tradition-trifft-auf-innovation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/tradition-trifft-auf-innovation\/","title":{"rendered":"Tradition trifft auf Innovation"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_12929\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/1703-Bosch-Sudhaus-Hopfen-042-BEAR_WEB.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12929\" class=\"size-medium wp-image-12929\" src=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/1703-Bosch-Sudhaus-Hopfen-042-BEAR_WEB-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/1703-Bosch-Sudhaus-Hopfen-042-BEAR_WEB-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/1703-Bosch-Sudhaus-Hopfen-042-BEAR_WEB-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/1703-Bosch-Sudhaus-Hopfen-042-BEAR_WEB.jpg 777w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12929\" class=\"wp-caption-text\">Braumeister Dirk H\u00f6bener pr\u00fcft die Qualti\u00e4t des Hopfens.<\/p><\/div>\n<p>Diplom-Braumeister Hans-Christian Bosch ist in elfter Generation Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Bad Laaspher <a href=\"http:\/\/brauerei-bosch.de\/landing\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Brauerei Bosch GmbH &amp; Co KG<\/a>. Der Familienbetrieb mit derzeit 30 Mitarbeitern positioniert sich seit Jahren als authentische Handwerksbrauerei jenseits der industriellen Mainstreambiere. \u201eWir wollen bewahren, dass Bier ein Genussmittel ist und nicht zu einem beliebigen Massenprodukt wird\u201c, so der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Daher verzichten die Laaspher bewusst auf kosteng\u00fcnstige Rohstoffe und Extrakte. Stattdessen verwenden sie hochwertige Naturhopfen. Die Biere schmeckten so individueller und besser. \u201eEs ist doch auch ein Unterschied, ob ich mir eine fertige H\u00fchnerbr\u00fche kaufe oder selbst eine zubereite\u201c, sagt Hans-Christian Bosch.<\/p>\n<p>Um sich in einem hart umk\u00e4mpften Markt erfolgreich zu behaupten, setzt das Unternehmen auf traditionelle, althergebrachte Brauverfahren und auf Innovationen, wie die Einf\u00fchrung der traditionellen 0,5-Liter-Euroflasche im Retrokasten im Jahr 2017. \u201eWir waren n\u00f6rdlich von Bayern die erste Pils-Brauerei mit diesen Euroflaschen\u201c, sagt der Unternehmer.\u00a0Anstelle von beschleunigten Herstellungsverfahren, die oft in der industriellen Massenproduktion zum Einsatz kommen, wird in Bad Laasphe das Slow-Brewing-Verfahren angewendet. F\u00fcr dieses Brauverfahren, mit besonders langen G\u00e4r- und Reifezeiten, wurde die Brauerei in 2014 \u2013 neben 26 weiteren, europ\u00e4ischen Brauereien \u2013 erstmalig mit dem \u201eSlow-Brewing\u201c-G\u00fctesiegel ausgezeichnet. \u201eJe l\u00e4nger das Bier kalt reift, desto h\u00f6her ist die Qualit\u00e4t\u201c, erl\u00e4utert der Braumeister beim Gang durch den G\u00e4rkeller. Weiterhin wird bei diesem Verfahren bewusst auf die nachtr\u00e4gliche Verd\u00fcnnung des fertigen Bieres verzichtet, da verd\u00fcnnte Biere ein anderes Aromaprofil haben als Biere mit Originalstammw\u00fcrze.<\/p>\n<p>Das G\u00fctesiegel bekommen Brauereien nicht nur f\u00fcr ihre Biere, die jeden Monat nach strengen Qualit\u00e4tskriterien \u00fcberpr\u00fcft werden. Bei den Brauereien werden auch geschaut, ob es ein faires und nachhaltiges Verhalten gegen\u00fcber Mitarbeitern, Kunden und der Umwelt gibt. Firmenchef Bosch freut sich mit seinen Mitarbeitern \u00fcber die Auszeichnung: \u201eSie ist der Dank f\u00fcr eine Teamleistung.\u201c<\/p>\n<p>Er und seine Mitarbeiter legen Wert darauf, die Kernwerte der Marke Bosch zu erhalten. Bosch steht seit Generationen f\u00fcr geschmackvolles Handwerksbier und regionale Verantwortung. Das Unternehmen wolle und k\u00f6nne nicht das Gr\u00f6\u00dfte der Region sein sondern das Beste.<br \/>\nNeben den Flaggschiffen Bosch Pils und Bosch Braunbier hat der mittelst\u00e4ndische Betrieb eine sehr erfolgreiche Markenfamilie aufgebaut. So gibt es weiterhin Bosch Porter, Bosch Lager, helles und dunkles Radler, Bosch Weizen und Bosch naturtr\u00fcb. Hinzu kommen alkoholfreies Bier und Fassbrause ebenso wie saisonale Bierspezialit\u00e4ten und das Craft-Bier Propeller.<\/p>\n<div id=\"attachment_12927\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/1703-Bosch-Sideshots-Nachmittag-089-BEAR_WEB.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12927\" class=\"size-medium wp-image-12927\" src=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/1703-Bosch-Sideshots-Nachmittag-089-BEAR_WEB-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/1703-Bosch-Sideshots-Nachmittag-089-BEAR_WEB-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/1703-Bosch-Sideshots-Nachmittag-089-BEAR_WEB-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/1703-Bosch-Sideshots-Nachmittag-089-BEAR_WEB.jpg 777w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12927\" class=\"wp-caption-text\">Volker Womelsdorf beim Verladen eines Bierfasses.<\/p><\/div>\n<p>Die Kernkunden sind genussorientierte Bierfreunde, die zugleich die regionale Verbundenheit der Brauerei sch\u00e4tzen. Sie kommen vorwiegend aus der Kernstadt Bad Laasphe, aus Siegen-Wittgenstein und dem angrenzenden Landkreis Marburg-Biedenkopf. Auch au\u00dferhalb dieser Gebiete steigt die Nachfrage nach dem geschmackvollen Handwerksbier. So ist es zum Beispiel im Rhein-Main-Gebiet im Gro\u00dfraum Wiesbaden\/Mainz erh\u00e4ltlich, ebenso wie im Rheinland und im Ruhrgebiet. Au\u00dferdem gibt es das Bier in St\u00e4dten im Emsland und in \u201ekleineren Flecken\u201c Richtung Berlin. \u201eWir wollen eigentlich eine starke Regionalbrauerei bleiben. Jedoch freuen wir uns nat\u00fcrlich wenn unsere Handwerksbiere auch in anderen Regionen wertgesch\u00e4tzt werden\u201c, sagt Hans-Christian Bosch. Siegen-Wittgenstein sei aber nach wie vor der wichtigste Markt. Im Siegerland g\u00e4be es ebenfalls eine gute Entwicklung, sodass sich das Boschbier auch dort immer mehr als bodenst\u00e4ndige Heimatmarke etabliere. Das erfolgreiche Unternehmenskonzept wird an den Aussto\u00dfzahlen deutlich. In 2018 betrug der Aussto\u00df ungef\u00e4hr 40.000 Hektoliter. Der Aussto\u00df der n\u00e4chstgr\u00f6\u00dferen Brauerei im Landkreis sei jedoch etwa zweihundertmal so gro\u00df.<\/p>\n<p>Was tr\u00e4gt zum Erfolg der Marke Bosch bei? \u201eEs ist ein Mix verschiedener Faktoren. Die Leute suchen Produkte in die sie vertrauen k\u00f6nnen. Sie suchen nach Authentizit\u00e4t, alten Werten und Traditionen\u201c, sagt der Brauereichef. Daher sollen seit eh und je vorhandene Werte f\u00fcr den Bierfreund besser erkennbar sein. So gibt es seit letztem Jahr den Claim \u201eanders seit 1705\u201c. Zudem setzt das Unternehmen seit 2012 auf den alten Schriftzug aus den 1920er Jahren. Dar\u00fcber hinaus gibt es Neuerungen wie die Einf\u00fchrung der kleinen 0,33-Liter-Euroflasche im 20er-Kasten. \u201eDie alten, gr\u00fcnen 24er-Wabenk\u00e4sten werden ausrangiert. Sie haben uns mehr als 20 Jahre treu begleitet, so der Brauereichef. Rund 35.000 neue Bierk\u00e4sten in der Firmenfarbe beige seien angeschafft worden. Zun\u00e4chst k\u00e4men nur Pils, Braunbier, helles Lager sowie Porter und saisonale Bockbiere im neuen Kasten in den Handel. Ferner w\u00fcrden die Flaschenetiketten sukzessive \u00fcberarbeitet.<\/p>\n<p>F\u00fcr geschlossene Gruppen, wie Firmen, Vereine oder Familien, gibt es Braukurse in der Kreativbrauerei. Die Teilnehmer verbringen einen spannenden Tag am Braukessel und lernen unter Anleitung eines Meisterbrauers den Brauvorgang kennen. Seit der Er\u00f6ffnung der Kreativbrauerei in 2009 nutzten das Angebot bereits mehr als 150 Gruppen. \u201eViele von ihnen kommen mehrfach\u201c, freut sich Hans-Christian Bosch. Innerhalb der Gruppe werden Teams gebildet. Ein Team schl\u00fcpft in die Rolle des Brauers, ein Zweites in die Rolle des Hygienebeauftragten und ein Anderes wird zum Beispiel zum Heizer. So kann es sein, dass ein Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zum Brauer wird und ein Mitarbeiter zum Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer entscheiden, welches Bier sie brauen und nach sechs Wochen abholen m\u00f6chten. Es kann Pils genauso sein wie Alt oder Bockbier. Oder vielleicht etwas ganz Exotisches? \u201eBier bietet so viele aufregende M\u00f6glichkeiten. Wir hatten einmal eine Imkertruppe hier, die ihren eigenen Honig als Zutat beigef\u00fcgt hat\u201c, erz\u00e4hlt Hans-Christian Bosch w\u00e4hrend er vor dem Braukessel steht.<\/p>\n<p>Die Kreativbrauerei erm\u00f6glicht nicht nur Besuchern den Blick hinter die Kulissen, sondern sie wird auch als Forschungs- und Entwicklungsabteilung genutzt. Hier wird experimentiert und neue Biere werden entwickelt. In dem Kontext erinnert der Firmenchef daran, dass die Brauerei Bosch Ende der 90er Jahre die Erste in S\u00fcdwestfalen mit Biermischgetr\u00e4nken war.<\/p>\n<p>Obwohl die Brauerei Bosch in den vergangenen Jahren einiges getan hat, um sich als starke Regionalmarke zu etablieren, richtet Hans-Christian Bosch den Blick in die Zukunft: \u201eWir haben in den letzten Jahren viel geschafft. Unsere Marke ist top aufgestellt. Jetzt gilt es das Ganze zu erhalten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diplom-Braumeister Hans-Christian Bosch ist in elfter Generation Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Bad Laaspher Brauerei Bosch GmbH &amp; Co KG. 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