{"id":12217,"date":"2019-01-02T11:02:36","date_gmt":"2019-01-02T10:02:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=12217"},"modified":"2019-01-02T11:02:36","modified_gmt":"2019-01-02T10:02:36","slug":"die-konjunktur-schwaechelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/die-konjunktur-schwaechelt\/","title":{"rendered":"&#8222;Die Konjunktur schw\u00e4chelt&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Weniger Auslandsauftr\u00e4ge und Zulassungsstockungen in der Automobilindustrie haben die deutsche Wirtschaft auf Talfahrt geschickt: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im dritten Quartal 2018 preisbereinigt um 0,2 Prozent geschrumpft. Da auch die Weltwirtschaft weniger dynamisch ist, rechnet das <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Institut der deutschen Wirtschaft (IW)<\/a> f\u00fcr das Jahr 2019 mit einem verhaltenen Wachstum von nur noch 1,2 Prozent \u2013 nach 1,5 Prozent in diesem Jahr.<\/p>\n<p>Das Wachstumstempo hat in diesem Jahr sp\u00fcrbar nachgelassen. Bei den Unternehmen gingen weniger Auftr\u00e4ge ein, vor allem die globale Nachfrage nach Investitionsg\u00fctern ging zur\u00fcck. Zudem machte sich ein Minus in der Automobilindustrie bemerkbar: Neuwagen m\u00fcssen ein neues Pr\u00fcfverfahren durchlaufen, dadurch verz\u00f6gert sich die Zulassung und die Produktion stockt. International droht weiterhin Ungemach: Der drohende Handelskonflikt, den die USA befeuern, und der Brexit bremsen die deutsche Konjunktur.<\/p>\n<p>Das tr\u00fcbt die Aussichten f\u00fcr 2019, zeigt die IW-Konjunkturumfrage vom Herbst 2018. Nur noch 23 Prozent der mehr als 2.250 befragten Unternehmen gehen im Exportgesch\u00e4ft von einem Zuwachs aus, acht Prozentpunkte weniger als noch im Fr\u00fchjahr 2018. Diese ged\u00e4mpfte Zuversicht springt auch auf die Inlandskonjunktur \u00fcber. Die Investitions- und Besch\u00e4ftigungserwartungen haben sich ebenfalls merklich eingetr\u00fcbt. Eine Stagnation droht nicht, aber die gesamtwirtschaftliche Produktion verliert an Schwung: Gut 38 Prozent der Firmen erwarten f\u00fcr 2019 ein Produktionsplus, dagegen rechnen 14 Prozent mit einem Minus. Die Spanne zwischen Optimisten und Pessimisten hat sich seit dem Fr\u00fchjahr erheblich verk\u00fcrzt.<\/p>\n<p>Das schw\u00e4chelnde Wachstum wird auch auf dem Arbeitsmarkt sp\u00fcrbar sein. Zwar steigt die Besch\u00e4ftigung weiter an und die Arbeitslosigkeit sinkt, allerdings wird der R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit schw\u00e4cher ausfallen als in diesem Jahr. Die Zwei-Millionen-Schwelle wird 2019 nicht unterschritten. Die Arbeitslosenquote sollte durchschnittlich bei f\u00fcnf Prozent liegen.<\/p>\n<p>Die positive Nachricht: Die \u00f6ffentlichen Kassen sind gut gef\u00fcllt. Allerdings halbiert sich der Haushalts\u00fcberschuss im kommenden Jahr, weil die Steuereinnahmen langsamer wachsen als die Staatsausgaben. Die IW-\u00d6konomen warnen deshalb davor, die \u00f6ffentlichen Haushalte etwa durch stark steigende Sozialausgaben unn\u00f6tig zu belasten: \u201eEin effizienter Umgang mit \u00f6ffentlichen Mitteln ist in Schw\u00e4chephasen wichtig f\u00fcr die konjunkturellen Vorsorge\u201c, sagt IW-Konjunkturexperte Michael Gr\u00f6mling.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weniger Auslandsauftr\u00e4ge und Zulassungsstockungen in der Automobilindustrie haben die deutsche Wirtschaft auf Talfahrt geschickt: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im dritten Quartal 2018 preisbereinigt um 0,2&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12218,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-12217","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-regionale-wirtschaft"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/container-3118784_1920.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12217"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12217\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12219,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12217\/revisions\/12219"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12218"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12217"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}