{"id":12006,"date":"2018-12-13T09:09:30","date_gmt":"2018-12-13T08:09:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=12006"},"modified":"2018-12-13T09:09:30","modified_gmt":"2018-12-13T08:09:30","slug":"beschaeftigungszahlen-in-der-me-industrie-in-nrw-steigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/beschaeftigungszahlen-in-der-me-industrie-in-nrw-steigen\/","title":{"rendered":"Besch\u00e4ftigungszahlen in der M+E-Industrie in NRW steigen"},"content":{"rendered":"<p>Im Monat September waren in den hiesigen Betrieben mit mehr als 20 Besch\u00e4ftigten 724.336 Personen t\u00e4tig. Gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 20.599 Besch\u00e4ftigten oder 2,9 Prozent. Das Gros der neuen Stellen wurde im Maschinenbau geschaffen. Binnen eines Jahres stieg die Belegschaft der nach Besch\u00e4ftigten gr\u00f6\u00dften M+E-Branche Nordrhein-Westfalens um knapp 8.900 Besch\u00e4ftigte auf nunmehr rund 208.000 Besch\u00e4ftigte. Aber auch die Hersteller elektrischer Ausr\u00fcstungen legten mit 7,6 Prozent deutlich zu. Verhaltender f\u00e4llt der Besch\u00e4ftigtenaufbau im Automobilsektor aus, die Besch\u00e4ftigung stieg um 0,8 Prozent.<\/p>\n<p>Unterm Strich zeigen die Konjunkturindikatoren ein gemischtes Bild. In den bisherigen Monaten von Januar bis September konnte die M+E-Industrie um knapp 3,0 Prozent zulegen, nach 3,2 Prozent Wachstum im Vorjahr. Aufgrund des starken Endquartals 2017 ist tendenziell eher nicht von einem Jahresabschluss von \u00fcber 3,0 Prozent auszugehen. Die Belegschaft der M+E-Industrie d\u00fcrfte auch in den kommenden Monaten steigen, wenngleich etwas weniger dynamisch als zuletzt. Die nachlassende Dynamik erkl\u00e4rt sich aus der leicht nachlassenden Nachfrage sowie der angespannten Fachkr\u00e4ftesituation auf dem Arbeitsmarkt.<\/p>\n<p>Im dritten Quartal 2018 musste die nordrhein-westf\u00e4lische Metall- und Elektroindustrie im Vergleich zum Vorquartal einen leichten R\u00fcckgang der Produktionsleistung um 0,5 Prozent (saison- und arbeitst\u00e4glich bereinigt) verzeichnen. Im Vorquartalsvergleich konnten lediglich die Hersteller von DV-Ger\u00e4ten (+3,6 Prozent) nennenswert zulegen, w\u00e4hrend die Produktionsleistung in den \u00fcbrigen Branchen im Vergleich zum Vorquartal stagnierte oder sank. Die Produktion der Maschinenbauer sank um 1,4 Prozent, die der Hersteller elektrischer Ausr\u00fcstungen um 1,1 Prozent.<\/p>\n<p>Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Produktionsleistung um 1,0 Prozent. Der Maschinenbau konnte mit einem Plus von 2,7 Prozent deutlich zulegen. Aber auch die Hersteller von DV-Ger\u00e4ten expandierten im dritten Quartal gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum mit 5,8 Prozent sehr deutlich. Die Hersteller von Metallerzeugnissen mussten einen Produktionsr\u00fcckgang um 1,1 Prozent hinnehmen und auch die Hersteller elektrischer Ausr\u00fcstungen verzeichneten einen Produktionsr\u00fcckgang um 1,9 Prozent.<\/p>\n<p>Im Vergleich zum zweiten Quartal 2018 sanken die Auftr\u00e4ge der nordrhein-westf\u00e4lischen Metall- und Elektroindustrie im dritten Quartal 2018\u00a0 um 4,9 Prozent. Dabei entwickelte sich die Auslandsnachfrage mit einem Minus von 5,8 Prozent besonders unerfreulich. Die Binnennachfrage sank im selben Zeitraum um 3,8 Prozent. Nur der sonstige Fahrzeugbau konnte im Vergleich zum Vorquartal zulegen (+13,8 Prozent). Besonders deutlich sanken die Auftr\u00e4ge der Automobilbranche. Ein im Vergleich zum Vorquartal 18,7 Prozent geringeres Auftragsvolumen aus dem Ausland f\u00fchrt zu einem Gesamtr\u00fcckgang um 12,4 Prozent. Lediglich der Maschinenbau konnte das Niveau der Auftragseing\u00e4nge mehr oder minder halten. Aufgrund einer leicht schw\u00e4chelnden Binnennachfrage sank das Auftragsvolumen um 0,2 Prozent.<\/p>\n<p>Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Auftragseing\u00e4nge der nordrhein-westf\u00e4lischen M+E-Industrie um 1,5 Prozent. W\u00e4hrend sich die inl\u00e4ndische Nachfrage leicht ausweitete (+0,5 Prozent), sank die Auslandsnachfrage um 3,4 Prozent. Entgegen dem Trend konnten die Hersteller von DV-Ger\u00e4ten ihr Auftragsvolumen um 14,5 Prozent ausweiten \u2013 getrieben durch eine dynamische Binnennachfrage (+20,0 Prozent). Ebenso profitierte der Maschinenbau von einer munteren inl\u00e4ndischen Nachfrage, diese stieg um 5,2 Prozent. Die Auslandsnachfrage sank hingegen um 1,3 Prozent, sodass unterm Strich ein Zuwachs um 1,1 Prozent steht.<\/p>\n<p>Der Gesamtumsatz der nordrhein-westf\u00e4lischen Metall- und Elektroindustrie sank im dritten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorquartal um 3,2 Prozent. Das Auslandsgesch\u00e4ft sank dabei um 5,1 Prozent. Insgesamt wurden zuletzt knapp 53,0 Prozent des Gesamtumsatzes auf ausl\u00e4ndischen M\u00e4rkten erwirtschaftet. Mit Blick auf die einzelnen Branchen zeigt sich, dass lediglich die Maschinenbauer ihren Umsatz halten und sogar leicht um 0,7 Prozent ausweiten konnten. Die Automobilbranche musste im dritten Quartal gegen\u00fcber dem Vorquartal einen R\u00fcckgang im Auslandsgesch\u00e4ft um 13,1 Prozent hinnehmen, insgesamt sank der Umsatz um 10,0 Prozent.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum stiegen die Ums\u00e4tze der Metall- und Elektroindustrie im dritten Quartal 2018 um 4,7 Prozent. Dabei stieg das Inlandsgesch\u00e4ft mit 5,5 Prozent st\u00e4rker als das Auslandsgesch\u00e4ft mit 3,9 Prozent. Der Maschinenbau legte insgesamt um 6,0 Prozent zu, der Automobilbau um 5,2 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Monat September waren in den hiesigen Betrieben mit mehr als 20 Besch\u00e4ftigten 724.336 Personen t\u00e4tig. 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