{"id":11742,"date":"2018-11-27T12:19:06","date_gmt":"2018-11-27T11:19:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=11742"},"modified":"2018-11-27T12:19:06","modified_gmt":"2018-11-27T11:19:06","slug":"grossinvestition-am-standort-attendorn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/grossinvestition-am-standort-attendorn\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfinvestition am Standort Attendorn"},"content":{"rendered":"<p>Am 23. November fand in guter alter Tradition auf der Burg Schnellenberg die Ehrung der GEDIA Jubilare statt. In diesem Jahr sind es immerhin 14 Jubilare. 12 Mitarbeiter\/-innen wurden in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Helmut Hinkel, Markus Schaumburg und der Vertreter der Gesellschafter, J\u00fcrgen Hillesheim, nutzten die Gelegenheit, die aktuelle Entwicklung der<a href=\"https:\/\/www.gedia.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> GEDIA Gruppe<\/a> zu erl\u00e4utern.<\/p>\n<p>Mit rund 4.200 Mitarbeitern und einem voraussichtlichen Gesamtumsatz von 650 Mio. Euro ist GEDIA in 2018 weiter erfolgreich gewachsen, wobei das Attendorner Stammwerk mit einem Umsatzanteil von 174 Mio. Euro dazu beigetragen hat. Gr\u00f6\u00dfte Wachstumstreiber sind die Produktionswerke in Polen und Mexico. So wird allein im mexikanischen Puebla der Umsatz um gut ein Drittel innerhalb nur eines Jahres zulegen. Das indische GEDIA Werk in Pune wird zurzeit um 10.000 qm erweitert. Dort beginnt in wenigen Monaten die Fertigung von hoch komplexen Karosseriekomponenten f\u00fcr Daimler. Neben den Auslandstandorten profitiert derzeit jedoch vor allem das Stammwerk in Attendorn von der Technologieoffensive, welche GEDIA seit Jahren konsequent vorantreibt.<\/p>\n<p>Am Askay II im Industriegebiet Ennest wird momentan ein weiteres v\u00f6llig neues Werk errichtet. Auf zus\u00e4tzlichen 11.000 qm Produktionsfl\u00e4che ist der Aufbau eines Platinenschneidzentrums sowie die Installation einer weiteren innovativen Hotforming Linie geplant. Aufgrund dieser umfangreichen Werksinvestitionen liegt das aktuelle Investitionsbudget allein f\u00fcr Attendorn auf dem absoluten Rekordniveau von rund 40 Millionen Euro, wodurch nach Angaben des Unternehmens das hohe Vertrauen seitens Gesellschaftern und Gesch\u00e4ftsleitung in das Attendorner Stammwerk deutlich wird.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf die zuk\u00fcnftige konjunkturelle Entwicklung bereiten momentan die weltweit zunehmenden politischen Unw\u00e4gbarkeiten Sorgen. Die Handelsstreitigkeiten der USA, die \u00fcberzogene Diskussion um Dieselfahrverbote, das Risiko eines harten Brexit, die Italien- und T\u00fcrkeikrise, das Pulverfass Naher Osten bis hin zur ungel\u00f6sten Fl\u00fcchtlingsfrage in Europa beeinflussen wahrscheinlich auch das Kaufverhalten der Automobilkunden. Trotz alledem bleibt man bei GEDIA f\u00fcr das kommende Jahr vorsichtig optimistisch. So ist ein weiterer Besch\u00e4ftigungszuwachs in Attendorn geplant, insbesondere f\u00fcr das neue Werk werden zus\u00e4tzliche qualifizierte Mitarbeiter gesucht.<\/p>\n<p>Als einer der gr\u00f6\u00dften Arbeitgeber in der heimischen Region besch\u00e4ftigt GEDIA zurzeit in Attendorn rund 930 Mitarbeiter, die Zahl der Auszubildenden liegt immerhin bei 68, die der dualen Studenten bei 7. Besonderer H\u00f6hepunkt im Rahmen der Ausbildung wird Anfang 2019 die Er\u00f6ffnung des neuen GEDIA Training Center of Technology sein, welches auch von den Mitarbeitern aus den Auslandsstandorten genutzt werden kann und darauf abzielt, die technische Ausbildung mit modernster Ausstattung praxisnah zu gestalten. Jedoch setzen deutlicher Personalaufbau und hohe Investitionen am Standort Attendorn stets voraus, dass die Kostenstrukturen hier auch wettbewerbsf\u00e4hig bleiben, was angesichts der diesj\u00e4hrigen hohen Tariferh\u00f6hung eine besonders gro\u00dfe Herausforderung darstellt.<\/p>\n<p>Ein weiterer wesentlicher Einflussfaktor auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit besteht auch darin, immer \u00fcber eine ausreichend hohe Zahl an qualifizierten Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte zu verf\u00fcgen, was in Zeiten fortschreitender \u00dcberalterung der Gesellschaft zunehmend schwieriger wird. Auch wenn sich die Auswirkungen des demographischen Wandels bei GEDIA durch eine vorausschauende Nachwuchskr\u00e4fteentwicklung noch in Grenzen halten, so sind vor allem kleinere Betriebe in unserer Region und damit auch Lieferanten und Dienstleister von GEDIA bereits akut mit Nachwuchssorgen konfrontiert.\u00a0Umso mehr gewinnt eine nachhaltige Personalentwicklung f\u00fcr Jung und Alt, f\u00fcr Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte, f\u00fcr Teilzeit und Vollzeitbesch\u00e4ftigte an Bedeutung. Von politischer Seite w\u00e4re flankierend ein umfassendes industriefreundliches Einwanderungsgesetz f\u00fcr Deutschland w\u00fcnschenswert, wie es bereits in einigen anderen gro\u00dfen Industriel\u00e4ndern seit langem existiert.<\/p>\n<p>In Zeiten nationalistischer Abschottungstendenzen setzt GEDIA dabei unver\u00e4ndert auf eine weltoffene, international ausgerichtete und mittelst\u00e4ndisch gepr\u00e4gte Unternehmenskultur eines Familienunternehmens. So ist es f\u00fcr GEDIA eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, als Gr\u00fcndungsmitglied die geplante Internationale Schule S\u00fcdwestfalen am St\u00e4dtischen Gymnasium in Olpe aktiv zu unterst\u00fctzen. Aus Unternehmenssicht gilt es dabei nicht nur qualifizierte Mitarbeiter aus dem In- und Ausland erfolgreich zu rekrutieren sondern dann auch m\u00f6glichst lange an GEDIA zu binden und sicherzustellen, dass das im Laufe der Zeit erworbene wertvolle Wissen an eine m\u00f6glichst hohe Zahl von Nachwuchskr\u00e4ften kontinuierlich weitergegeben wird.<\/p>\n<p>Die hohe Anzahl an Jubilaren macht deutlich, dass GEDIA es verstanden hat, seine Mitarbeiter \u00fcber Jahre und Jahrzehnte immer wieder aufs Neue zu begeistern und ihnen langfristige Entwicklungsperspektiven anzubieten. So erscheint es nicht verwunderlich, dass aktuell rund 150 Mitarbeiter bereits seit mehr als 25 Jahren bei GEDIA in Attendorn besch\u00e4ftigt sind. F\u00fcr ihre langj\u00e4hrige Treue und Leistung wurde abschlie\u00dfend den zahlreichen Jubilaren und Rentnern im Namen der gesamten GEDIA Mannschaft ein herzlicher Dank ausgesprochen.<\/p>\n<p><strong><u>Jubilare 2018<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>25 Jahre<\/strong><\/p>\n<p>Michaela Bachen<\/p>\n<p>Nadine Bock<\/p>\n<p>Brunhilde Fox<\/p>\n<p>Katrin Heimes<\/p>\n<p>Margit Rawe<\/p>\n<p>Stefan Schmelzer<\/p>\n<p>Uwe Sondermann<\/p>\n<p>Thorsten Stuff<\/p>\n<p><strong>35 Jahre<\/strong><\/p>\n<p>Ibrahim Demir\u00f6z<\/p>\n<p>Rolf Geyer<\/p>\n<p>Michael Klein<\/p>\n<p>Richard Lippok<\/p>\n<p>Hubertus Schr\u00f6der<\/p>\n<p>Heike Zacker<\/p>\n<p><strong>Austritt\/Rentner 2018<\/strong><\/p>\n<p>Klemens Belke<\/p>\n<p>Bernhard Braunsdorf<\/p>\n<p>Jos\u00e9 Antonio Damea Alvar<\/p>\n<p>Gerhard Kaufmann<\/p>\n<p>Hayri K\u00f6roglu<\/p>\n<p>Maria Mota Gomez<\/p>\n<p>Mario Musacchio<\/p>\n<p>Ewa Pyttlik<\/p>\n<p>Bruno Savastano<\/p>\n<p>Antonio Scialdone<\/p>\n<p>Maria-Luisa Scialdone<\/p>\n<p>Peter Wesoly<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 23. 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