{"id":11551,"date":"2018-11-14T10:27:11","date_gmt":"2018-11-14T09:27:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=11551"},"modified":"2018-11-14T10:27:11","modified_gmt":"2018-11-14T09:27:11","slug":"digitalisierung-in-siegen-wittgenstein-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/digitalisierung-in-siegen-wittgenstein-staerken\/","title":{"rendered":"Digitalisierung in Siegen-Wittgenstein st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p>Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist ein Megatrend der n\u00e4chsten Jahre. Der <a href=\"https:\/\/www.siegen-wittgenstein.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kreis Siegen-Wittgenstein<\/a> will die enormen Chancen des digitalen Wandels f\u00fcr die Region nutzen und geht daf\u00fcr neue Wege: Die \u2013 auf Basis des Regionalen Entwicklungskonzepts \u2013 neu geschaffene \u201eRegiestelle Digitalisierung und Arbeitswelten\u201c arbeitet seit Oktober eng mit dem <a href=\"https:\/\/zentrum-digitalisierung.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eZentrum f\u00fcr die Digitalisierung der Wirtschaft S\u00fcdwestfalen\u201c (ZDW)<\/a> zusammen. Damit bilden sie eine gemeinsame Plattform f\u00fcr Unternehmen und deren Besch\u00e4ftigte in der Region.<\/p>\n<p>Die Kooperation soll die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft f\u00f6rdern, den gesellschaftlichen Dialog zu Themen der Digitalisierung und den Prozess der Digitalisierung im Rahmen der Regionalen 2025 unterst\u00fctzen und begleiten. Dabei arbeiten Regiestelle und Zentrum f\u00fcr Digitalisierung eng mit dem <a href=\"https:\/\/kompetenzzentrum-siegen.digital\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 der Universit\u00e4t Siegen<\/a> zusammen. \u201eDiese Kooperation tr\u00e4gt dazu bei, zus\u00e4tzliche Wertsch\u00f6pfungsfelder der Digitalisierung in der Region zu erschlie\u00dfen\u201c, ist Landrat Andreas M\u00fcller \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Landrat ist die Digitalisierung ein zentrales Politikfeld im Rahmen seiner Bem\u00fchungen, Siegen-Wittgenstein f\u00fcr die Herausforderungen der Zukunft hervorragend aufzustellen: \u201eDer Einfluss der Digitalisierung ist bereits jetzt in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft und des t\u00e4glichen Lebens sp\u00fcrbar. In den Unternehmen f\u00fchrt sie zu mehr Effizienz und h\u00f6herer Flexibilit\u00e4t und damit zu h\u00f6herer Produktivit\u00e4t\u201c, so der Landrat: \u201eWir sind die Industrieregion Nummer 1 in NRW. Das wollen wir auch bleiben. Hierbei wird die Digitalisierung eine entscheidende Rolle spielen Sie bietet unseren Unternehmen vielf\u00e4ltige neue Chancen im weltweiten Wettbewerb.\u201c<\/p>\n<p>Dabei ist dem Landrat au\u00dferordentlich wichtig, bei allen anstehenden Innovationen immer auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Besch\u00e4ftigten im Blick zu haben. Deren Chancen aber auch die Herausforderungen f\u00fcr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind f\u00fcr ihn von hoher Bedeutung. Daher soll die Wirtschaftsf\u00f6rderung des Kreises hier eine aktive Rolle \u00fcbernehmen. \u201eViele Regionale Unternehmen sind Weltmarktf\u00fchrer gerade wegen der Fachkenntnisse ihrer Besch\u00e4ftigten. Durch die Digitalisierung k\u00f6nnen die Kompetenzen weiter ausgebaut und so die Innovationskraft der Region nachhaltig gesichert werden\u201c, pflichtet ihm ZDW-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. Martin Stein bei. \u00dcber die Kooperation wolle man verst\u00e4rkt passgenaue L\u00f6sungen f\u00fcr die heimische Wirtschaft entwickeln und umsetzen. \u201eDie Digitalisierung erm\u00f6glicht neue Wertsch\u00f6pfungsketten und Gesch\u00e4ftsmodelle, die von allen Unternehmen, vom Handwerksbetrieb bis zum Hidden Champion, in neue Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden k\u00f6nnen\u201c, meint Dr. Christian Stoffers, Co-Vorstandsvorsitzender des Zentrum f\u00fcr die Digitalisierung der Wirtschaft S\u00fcdwestfalen.<\/p>\n<p>Der Dezernent f\u00fcr Wirtschafts- und Besch\u00e4ftigungsf\u00f6rderung des Kreises, Arno Wied, sieht in der Kooperation von ZDW, das von Unternehmen getragen wird, die ideale Plattform, Industrie 4.0-Strategien voranzubringen: \u201eDie Forschung entwickelt praxisorientierte Technologien, die gerade heimischen Unternehmen gro\u00dfen Nutzen bringen, nicht viel kosten und gleichzeitig f\u00fcr jedermann verst\u00e4ndlich sind.\u201c Alle Beteiligten sehen das Potenzial der Kooperation von Forschung und Unternehmen. \u201eUm dieses Potenzial tats\u00e4chlich auch nutzbar zu machen, brauchen wir so etwas wie einen Vermittler zwischen Forschung und Praxis\u201c, erl\u00e4utert Arno Wied. Das ZDW nehme hier eine Schnittstellenfunktion ein und mache Industrie 4.0 und die Digitalisierung in der Produktion f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen anschaulich und greifbar.<\/p>\n<p>\u201eWir werden gemeinsam mit der Regiestelle des Kreises dazu beitragen, Unternehmen und deren Besch\u00e4ftigten in Informationsveranstaltungen und Werkstattgespr\u00e4chen zu unterst\u00fctzen, ihren Betrieb im Zeitalter der Digitalisierung mit Industrie 4.0-Technologien praxisorientiert weiterzuentwickeln\u201c, so Dr. Christian Stoffers. Er ist sich sicher, dass sich innerhalb der Kooperation eine unb\u00fcrokratische Kombination aus technologischer Expertise und Erfahrung im Transfer entstehen wird: \u201eDie Digitalisierung verbessert die Vernetzung der vielen kleinen und mittleren Unternehmen, die es in S\u00fcdwestfalen gibt, untereinander und auch zwischen ihnen und Transferexperten. Das wird die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Betriebe auf dem Markt weiter steigern und ihnen neue Chancen f\u00fcr mehr Wachstum und Besch\u00e4ftigung er\u00f6ffnen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist ein Megatrend der n\u00e4chsten Jahre. 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