{"id":11160,"date":"2018-10-15T10:29:33","date_gmt":"2018-10-15T08:29:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=11160"},"modified":"2018-10-15T10:29:33","modified_gmt":"2018-10-15T08:29:33","slug":"der-kampf-der-kleinen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/der-kampf-der-kleinen\/","title":{"rendered":"Der Kampf der Kleinen"},"content":{"rendered":"<p class=\"HeroArticle_lead\">Insbesondere dem Mittelstand auch in Siegen-Wittgenstein f\u00e4llt es immer schwerer, Fachkr\u00e4fte zu finden, zeigt eine <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/fileadmin\/user_upload\/Studien\/Gutachten\/PDF\/2018\/IW-Gutachten_KOFA_KMUs_finden_immer_schwerer_Fachkraefte_und_Azubis.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie<\/a> des<a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)<\/a>. Die Situation versch\u00e4rft sich deutschlandweit \u2013 vor allem Fachkr\u00e4fte mit Berufsausbildung sind Mangelware. Die Unternehmen reagieren darauf, indem sie beispielsweise mehr Ausbildungspl\u00e4tze in Engpassberufen anbieten.<\/p>\n<p>Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gehen bei der Mitarbeitersuche h\u00e4ufig leer aus: Sie sind nicht so bekannt wie Konzerne und sitzen zudem oft in der Provinz. Im Schnitt k\u00f6nnen kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern jede dritte Stelle nicht besetzen. Die Folge: Diese Firmen arbeiten oft an der Auslastungsgrenze und k\u00f6nnen neue Auftr\u00e4ge nicht annehmen. \u201eDer Mangel erfasst mehr und mehr Regionen und Branchen. Dabei geht es immer \u00f6fter um beruflich qualifizierte Fachkr\u00e4fte, nicht um Akademiker\u201c, erkl\u00e4rt IW-Wissenschaftlerin Paula Risius. Die Firmen versuchen, den Fachkr\u00e4ftemangel in Engpassberufen abzumildern, indem sie die Ausbildung verst\u00e4rken: So ist die Zahl der Ausbildungspl\u00e4tze in Engpassberufen seit 2012 um 13 Prozent gestiegen. In Berufen ohne Mangel nahm das Angebot dagegen um rund zw\u00f6lf Prozent ab. \u201eDie eigene betriebliche Ausbildung ist vor allem f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen entscheidend, um Fachkr\u00e4fte zu gewinnen, die auf dem Arbeitsmarkt derzeit nicht zu finden sind\u201c, sagt Risius.<\/p>\n<p>Umso alarmierender ist, dass Unternehmen in vielen Regionen zudem Probleme haben, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen \u2013 denn jeder unbesetzte Ausbildungsplatz versch\u00e4rft langfristig die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter. So bleibt in Mecklenburg-Vorpommern bereits fast jede siebte Stelle unbesetzt, zeigt die IW-Studie.<\/p>\n<p>Um sich im Kampf um die K\u00f6pfe gegen Gro\u00dfunternehmen durchzusetzen, sollten KMU starke Arbeitgebermarken aufbauen. Dabei k\u00f6nnen sie ihre St\u00e4rken ausspielen: die oft flachen Hierarchien und schnelleren Aufstiegsm\u00f6glichkeiten sowie die starke Verwurzelung in der Region. Als attraktiver Ausbildungsbetrieb zu gelten ist heute eine der wichtigsten Voraussetzungen, um Auszubildende zu finden.<\/p>\n<p>Das IW analysiert im Rahmen des vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie gef\u00f6rderten Projekts \u201e<a href=\"https:\/\/www.kofa.de\/?pk_campaign=adwords-brand&amp;pk_kwd=startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kompetenzzentrum Fachkr\u00e4ftesicherung\u201c (KOFA)<\/a> regelm\u00e4\u00dfig den Arbeitsmarkt und unterst\u00fctzt kleine und mittlere Unternehmen beim Thema Fachkr\u00e4ftesicherung und Personalarbeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Insbesondere dem Mittelstand auch in Siegen-Wittgenstein f\u00e4llt es immer schwerer, Fachkr\u00e4fte zu finden, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). 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