{"id":11118,"date":"2018-10-11T09:34:34","date_gmt":"2018-10-11T07:34:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=11118"},"modified":"2018-10-11T09:34:34","modified_gmt":"2018-10-11T07:34:34","slug":"sanierung-der-b62-in-bad-laasphe-beginnt-spaeter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/sanierung-der-b62-in-bad-laasphe-beginnt-spaeter\/","title":{"rendered":"Sanierung der B62 in Bad Laasphe beginnt sp\u00e4ter"},"content":{"rendered":"<p>Es ist eine Neuigkeit, die dem Willen der engagierten Bad Laaspher H\u00e4ndlerschaft entgegenkommt: Der Landesbetrieb Stra\u00dfenbau NRW hat sich dazu entschieden, den Ausbau der Bundesstra\u00dfe 62 in der Ortsmitte der Lahnstadt ein Jahr sp\u00e4ter als urspr\u00fcnglich vorgesehen zu beginnen. Somit verschiebt sich der Auftakt der Sanierungsma\u00dfnahme ins Jahr 2020. Bis dahin soll ein fundiertes und in einigen Punkten modifiziertes Gesamtkonzept f\u00fcr die B62 inklusive Radnetz stehen.<\/p>\n<p>Erst vor einigen Tagen hatte die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) einen Workshop initiiert, im Zuge dessen Stra\u00dfen.NRW, Bad Laasphes B\u00fcrgermeister Dr. Torsten Spillmann, die Vorsitzenden der Ratsfraktionen und die heimischen H\u00e4ndler ihre Standpunkte \u00e4u\u00dferten und miteinander ins Gespr\u00e4ch kamen. Prof. Dr. J\u00fcrgen Steinbrecher, Leiter des Lehrstuhls f\u00fcr Stadt- und Verkehrsplanung an der Universit\u00e4t Siegen, thematisierte dabei aktuelle Entwurfsans\u00e4tze f\u00fcr Ortsdurchfahrten, deren potenzielle Anwendung auf den Fall Bad Laasphe sowie die Diskussionen hinsichtlich des langfristigen Planungsprozesses und kurzfristig anstehender Entscheidungen. Er wies darauf hin, dass die Ortsdurchfahrt t\u00e4glich von rund 13.000 Kraftfahrzeugen und 800 Schwerverkehrsfahrzeugen befahren werde. In seinen Ausf\u00fchrungen ging er zudem insbesondere auf die dringend gebotene Anlage eines sogenannten Alltags-Radwegesystems ein.<\/p>\n<p>Ziel von Stra\u00dfen.NRW war es eigentlich, schon im Winter die Ausschreibung f\u00fcr den Abschnitt \u201eOst\u201c (zwischen den beiden Kreiseln in Bad Laasphe) durchzuf\u00fchren, um dann im Fr\u00fchjahr die Bauarbeiten zu starten. Eberhard Zimmerschied, Abteilungsleiter Betrieb und Verkehr, brachte dies w\u00e4hrend des Workshops zum Ausdruck. Er blickte auf die Sanierung im Bereich Niederlaasphe zur\u00fcck. Wegen der zur Verf\u00fcgung stehenden Umfahrungsm\u00f6glichkeit \u00fcber die Stockwiese habe man sich f\u00fcr 2018 auf den Abschnitt \u201eOst\u201c konzentriert. Bei Probebohrungen seien jedoch Lehmschichten in bis zu 1,70 m Tiefe angetroffen worden. Eine nur oberfl\u00e4chige Erneuerung h\u00e4tte zur Folge, dass die Stra\u00dfe in wenigen Jahren wieder Risse aufweise. Daher habe man eine grundlegende Sanierung des Abschnitts vorgesehen. Die notwendige Arbeitstiefe erfordere zwingend die Durchf\u00fchrung unter Vollsperrung. Diese Ma\u00dfnahme erfolgt nun ein Jahr sp\u00e4ter. Darauf folgen sollen voraussichtlich der Abschnitt zwischen dem Puderbacher Kreisel und Niederlaasphe sowie der Abschnitt im Innenstadtbereich.<\/p>\n<p>Otto Wunderlich vom Arbeitskreis Schienenverkehr bef\u00fcrchtete, dass die B62 k\u00fcnftig einen Gro\u00dfteil des Verkehrs der Route 57 aufnehmen m\u00fcsse. Der stellvertretende IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Hermann-Josef Droege stellte klar, dass die Route 57 in Wittgenstein keinesfalls im \u201eNirgendwo\u201c enden werde, sondern eine Fortf\u00fchrung nach Hessen bereits im aktuellen Bundesverkehrswegeplan enthalten sei, wenngleich mit einer anderen Priorisierung. Nach Einsch\u00e4tzung von Prof. Dr. J\u00fcrgen Steinbrecher ist eine \u201eechte\u201c Ortsumgehung f\u00fcr die B62 auf Jahrzehnte nicht in Sicht, zumal die Entlastungswirkung etwa bei 30 bis 40 % liege. Es existiere nachweisbar ein hoher Anteil an Quell-\/Zielverkehr.<\/p>\n<p>Volker Treude vom Bad Laaspher REWE-Markt betonte, dass die H\u00e4ndlerschaft keineswegs gegen die Sanierung der B62 eingestellt sei. Es gehe lediglich darum, unzumutbare Folgen f\u00fcr die Stadt zu verhindern. Dieser Sorge nehmen sich die Verantwortlichen durch die zeitliche Verschiebung der Bauma\u00dfnahmen an. \u201eWir sind sehr froh, dass der Landesbetrieb unter dem Eindruck des Workshops so schnell und konkret reagiert hat. Diese Entscheidung macht es m\u00f6glich, den Planungsprozess noch einmal ganzheitlich zu diskutieren\u201c, unterstreicht Hermann-Josef Droege. Er ist \u00fcberzeugt, dass ein durchgehend geschlossenes Konzept viele Vorteile im Hinblick auf Transparenz und Beteiligung mit sich bringe. Wie im Laufe des Workshops andiskutiert, sollte Prof. Dr. J\u00fcrgen Steinbrecher den Prozess als externer Experte nach M\u00f6glichkeit begleiten. Dieser Vorschlag fand einhellige Zustimmung, zumal Prof. Dr. Steinbrecher aufgrund seiner ausgewiesenen Fachkompetenz und Unabh\u00e4ngigkeit aus Sicht aller Beteiligten die bevorstehenden komplexen Diskussionen zielgerichtet moderieren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Sobald weitere Eckpunkte, Planungszeitpunkte und erste Gestaltungsschritte feststehen, werde die IHK eine erneute Informationsrunde vorbereiten, stellt Droege klar. Danach k\u00f6nne der konkrete Planungsprozess beginnen. Im Lichte des konstruktiven Workshops erwarte die IHK, dass jeder Involvierte die erarbeiteten Ergebnisse auf Dauer mittrage: \u201eEs ist eine Win-win-Situation. Alle k\u00f6nnen profitieren und alle sollten gemeinsam Verantwortung \u00fcbernehmen.\u201c Die IHK werde sich in jedem Fall nach ihren M\u00f6glichkeiten in die Ma\u00dfnahme einbinden und in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Stra\u00dfen alle Bauphasen insbesondere im Interesse des Einzelhandels begleiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist eine Neuigkeit, die dem Willen der engagierten Bad Laaspher H\u00e4ndlerschaft entgegenkommt: Der Landesbetrieb Stra\u00dfenbau NRW hat sich dazu entschieden, den Ausbau der Bundesstra\u00dfe&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":11120,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-11118","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-regionale-wirtschaft"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/088-18-B62-Bad-Laasphe-WEB.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11118","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11118"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11118\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11121,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11118\/revisions\/11121"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11120"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11118"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11118"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11118"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}