{"id":11058,"date":"2018-10-04T15:28:28","date_gmt":"2018-10-04T13:28:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=11058"},"modified":"2018-10-04T15:28:28","modified_gmt":"2018-10-04T13:28:28","slug":"mennekes-symposium-mit-hochkaraetigen-gaesten-aus-politik-und-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/mennekes-symposium-mit-hochkaraetigen-gaesten-aus-politik-und-wirtschaft\/","title":{"rendered":"MENNEKES Symposium mit hochkar\u00e4tigen G\u00e4sten aus Politik und Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Vor zehn Jahren verschrieb sich der sauerl\u00e4ndische Mittelst\u00e4ndler <a href=\"https:\/\/www.mennekes.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MENNEKES<\/a> der Elektromobilit\u00e4t. Zehn Jahre sp\u00e4ter ist es Zeit einen Blick auf das Erreichte zu werfen und Ausblicke auf die Zukunft zu geben. Ein von MENNEKES initiiertes Symposium in Berlin, mit Teilnahme der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, sollte die zur\u00fcckliegende Dekade Elektromobilit\u00e4t in Deutschland beleuchten. Die Jahre waren gepr\u00e4gt von Diskussionen um Standards, aber auch von einer immer wieder zu sp\u00fcrenden Aufbruchsstimmung. Gleichzeitig wurde die Entwicklung koordiniert vorangetrieben. Neue intelligente L\u00f6sungen sind bereits in Vorbereitung. Denn wo es keine Innovationen gibt, da bleibt der industrielle Fortschritt auf der Strecke. Im Rahmen dieses Symposiums \u201e10 Jahre Elektromobilit\u00e4t: Zukunft wird Gegenwart\u201c wurde am 27. September 2018 zus\u00e4tzlich die MENNEKES Hauptstadtrepr\u00e4sentanz und das dazugeh\u00f6rige Schulungszentrum auf dem Berliner EUREF Campus er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit zahlreichen G\u00e4sten aus Politik, Wirtschaft und mit Vertretern der Medien lie\u00df man die positive Entwicklung der Elektromobilit\u00e4t der letzten Jahre Revue passieren und tauschte sich \u00fcber die Zukunftsperspektiven und \u00fcber notwendige n\u00e4chste Schritte aus. Eine wichtige Form der Wertsch\u00e4tzung des Erreichten waren sicher die Er\u00f6ffnungsreden von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Prof. Dr. Henning Kagermann, Vorsitzender der Nationalen Plattform Elektromobilit\u00e4t.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Prof. Dr. Kagermann auf die Errungenschaften der deutschen Industrie hinwies und den Weg zur erfolgreichen Elektromobilit\u00e4t als Marathon bezeichnete, dankte die Bundeskanzlerin Walter Mennekes f\u00fcr seinen Einsatz im Standardisierungsprozess des Typ2-Ladesteckers auf europ\u00e4ischer Ebene: \u201eWenn man bei der Standardsetzung nicht der Gewinner ist, dann kommt man mit der Verbreitung des Produkts nicht so richtig voran, auch wenn die Erfindung noch so sch\u00f6n sein mag. Deshalb gab es ein hartes europ\u00e4isches Ringen, insbesondere mit unserem geliebten und mit uns eng verbundenen Partner Frankreich. Zum Schluss hat, das will ich sagen, die Qualit\u00e4t \u00fcberzeugt.\u201c Gleichzeitig dankte Angela Merkel auch den Anwesenden aus Industrie, Forschung und Verb\u00e4nden: \u201eIch bedanke mich bei allen, die daf\u00fcr ein Herz haben. Man muss auch ein bisschen Leidenschaft leben und an weitere Fortschritte glauben. Deshalb: Machen Sie weiter.\u201c<\/p>\n<p>Prof. Dr. Kagermann hatte in seiner Keynote auf die wichtige Rolle der deutschen Industrie als Leitanbieter verwiesen. So seien Marktanteile f\u00fcr Systeme, aber auch Patente und nahezu die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette der Elektromobilit\u00e4t in Deutschland erfolgreich abgebildet. Kagermann und die Bundeskanzlerin forderten jedoch \u00fcbereinstimmend, dass die Anstrengungen geb\u00fcndelt werden m\u00fcssten, um nun auch Deutschland selbst zum Leitmarkt zu machen. Die Wachstumsraten 2017 seien daf\u00fcr ein motivierendes Zeichen, so Kagermann.<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Er\u00f6ffnungsreden berichtete Prof. Dr. G\u00fcnther Schuh unter der \u00dcberschrift \u201eRevolution der innerst\u00e4dtischen Mobilit\u00e4t\u201c vom Stand der Dinge in Sachen Elektroauto made in Aachen. Die e.GO Mobile AG, deren Chef und Gr\u00fcnder Prof. Dr. G\u00fcnther Schuh ist, hat in k\u00fcrzester Zeit ein g\u00fcnstiges Elektroauto entwickelt und im September 2018 die Produktion gestartet. Der Professor brachte seinen Einsatz f\u00fcr ein kleines und preisg\u00fcnstiges Elektroauto, wie den e.GO, auf den Punkt: \u201eWas w\u00e4re eine sch\u00f6ne und schnelle L\u00f6sung? Wenn wir das, was die Elektromobilit\u00e4t jetzt schon kann, auch sofort nutzen. Sie kann n\u00e4mlich g\u00fcnstig, wenn auf Kurzstrecke beschr\u00e4nkt. Wenn Sie also mit einer kleinen Batterie auskommen, und sich mit 150 Kilometern begn\u00fcgen, dann k\u00f6nnen Sie schon fast alles abdecken.\u201c<\/p>\n<p>Im Wesentlichen best\u00e4tigte der nachfolgende Redner Prof. Andreas Knie in seinem kritisch einzuordnenden Vortrag die These von G\u00fcnther Schuh und spitzte sie noch emotional zu. Man m\u00fcsse auf jeden Fall machen, auch wenn dabei Grenzen \u00fcberschritten w\u00fcrden. Denn nur so w\u00fcrde Innovation geschaffen. Knie forderte dann auch w\u00f6rtlich: \u201eWir brauchen Experimentierr\u00e4ume. Wir m\u00fcssen wieder schauen, wie etwas funktioniert. Wir m\u00fcssen es probieren k\u00f6nnen.\u201c\u00a0Damit brachte Prof. Knie auf den Punkt, was in den Keynotes und Vortr\u00e4gen vorab schon deutlich gemacht wurde: ein Ausruhen auf den ersten Erfolgen kann es nicht geben und f\u00fcr die Zukunft wird man weiterhin Mut, Zuversicht und Freir\u00e4ume ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Den Schlusspunkt der Vortr\u00e4ge bildete die Podiumsdiskussion mit f\u00fchrenden K\u00f6pfen der Branche. In der vom Branchenportal <a href=\"http:\/\/electrive.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">electrive.net<\/a> organisierten Runde sprach Chefredakteur Peter Schwierz mit Volker Lazzaro (MENNEKES), Dr. Ingo\u00a0Diefenbach (Westnetz GmbH), Andreas Sujata (StreetScooter\/Deutsche Post), Frank Bomke (Stromnetz Hamburg GmbH) und Johannes Pallasch (NOW) \u00fcber die Chancen und Herausforderungen beim Ausbau von Ladeinfrastruktur. In Summe wurde die These von Prof. Dr. Schuh best\u00e4tigt: die st\u00e4dtische Elektromobilit\u00e4t \u2013 Mobilit\u00e4t auf k\u00fcrzerer Strecke \u2013 funktioniert bereits. Gleichzeitig machten die Panel-Teilnehmer deutlich, dass der Ausbau von Ladeinfrastruktur weiter einen wichtigen Faktor f\u00fcr den Erfolg der Elektromobilit\u00e4t darstellt.<\/p>\n<p>Das Symposium wurde abgerundet mit Pr\u00e4sentationen von neuen oder bereits im Alltag bew\u00e4hrten, intelligenten eMobility L\u00f6sungen \u2013 auch aus dem Hause MENNEKES. Dar\u00fcber hinaus lud der eAuto-Vermieter Nextmove zum Test verschiedenster Elektrofahrzeuge ein, w\u00e4hrend die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gemeinsam mit der Bahntochter ioki den Besucherinnen und Besuchern das autonome und elektrische Fahren mit einem Shuttle von EasyMile erm\u00f6glichten.<\/p>\n<p>MENNEKES stellte dar\u00fcber hinaus seine neue Abrechnungsdienstleistung vor, die Investoren in die Lage versetzen wird, den gesamten Betrieb der eigenen Ladeinfrastruktur abzugeben und eine vollst\u00e4ndig durchdachte \u201eL\u00f6sung aus einer Hand\u201c zu erhalten. Den zukunftsorientierten Einsatz von Elektromobilit\u00e4t konnten die Symposiumsteilnehmer im autonom fahrenden Busshuttle der Deutschen Bahn erleben, w\u00e4hrend die E-Autovermieter Nextmove sogar einen der ersten Tesla Model 3 Europas vorstellen konnte.<\/p>\n<p>Beim abendlichen Get-Together brachte es Christopher Mennekes auf den Punkt: \u201eDieser Tag hat gezeigt, dass sich Engagement lohnt \u2013 da freue ich mich auch ganz pers\u00f6nlich \u00fcber die Wahrnehmung unserer Bundeskanzlerin. Gleichzeitig m\u00f6chte ich auch die Gelegenheit nutzen und mich bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die bei uns diesen Weg so erfolgreich gestaltet und begleitet haben. Mit unserem Team k\u00f6nnen wir weiterhin unter Beweis stellen, dass die elektromobile Zukunft l\u00e4ngst Gegenwart ist und dass weitere intelligente L\u00f6sungen auf dem Weg sind, um f\u00fcr den Markthochlauf ab 2020 vorbereitet zu sein.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor zehn Jahren verschrieb sich der sauerl\u00e4ndische Mittelst\u00e4ndler MENNEKES der Elektromobilit\u00e4t. 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