{"id":10906,"date":"2018-09-21T09:00:40","date_gmt":"2018-09-21T07:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=10906"},"modified":"2018-09-21T11:21:52","modified_gmt":"2018-09-21T09:21:52","slug":"alte-jobs-neue-jobs-digitalisierung-veraendert-die-arbeitswelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/alte-jobs-neue-jobs-digitalisierung-veraendert-die-arbeitswelt\/","title":{"rendered":"Alte Jobs &#8211; neue Jobs: So ver\u00e4ndert sich die Arbeitswelt"},"content":{"rendered":"<p>Laut einer aktuellen Studie des Weltwirtschaftsforums werden Computer und Algorithmen bald einen gr\u00f6\u00dferen Anteil am Wirtschaftskreislauf haben als menschliche Arbeitskr\u00e4fte. Demnach wird der Anteil der Arbeitsstunden, die weltweit von Menschen verrichtet werden, bis 2025 von derzeit 71 Prozent auf 48 Prozent fallen &#8211; den Rest werden Maschinen erledigen. Rund 75 Millionen Arbeitspl\u00e4tze k\u00f6nnten dadurch laut dem WEF weltweit wegfallen, aber auch rund 155 Millionen neue entstehen. Da\u00adf\u00fcr werden dann allerdings auch neue Fachkenntnisse n\u00f6tig sein. Weltweit d\u00fcrften sich in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren nach Angaben der Studie im Schnitt 42 Prozent der An\u00adforderungen an die Besch\u00e4ftigen \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Auch in Deutschland wollen knapp 85 Prozent der Unternehmen ihre Arbeit in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren automatisieren. \u201eDamit Unternehmen im Zeitalter der Maschinen dynamisch, differenziert und wettbewerbsf\u00e4hig bleiben, m\u00fcssen sie in ihr Humankapital investieren. Ansonsten verlieren sie das Potenzial der Vierten Industriellen Revolution\u201c, sagt dazu Saadia Zahidi, Leiterin des Zentrums f\u00fcr Neue Wirtschaft und Gesellschaft des Weltwirtschaftsforums. Daf\u00fcr seien drei Strategien entscheidend: Neues Personal mit technischen F\u00e4higkeiten einstellen, komplett au\u00adtomatisierte Arbeitsabl\u00e4ufe entwickeln und alte Mitarbeiter umschulen.<\/p>\n<p>Ob das die heimischen Un\u00adternehmen genauso sehen, ha\u00adben die Arbeitgeberverb\u00e4nde Siegen-Wittgenstein in ihrer Monatsumfrage im September untersucht. Und im Prinzip kommen sie zu dem gleichen Ergebnis, wie die Expertin des Weltwirtschaftsforums. Die Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, bewerten alle drei Strategien auch f\u00fcr sich selber als sinnvoll und notwendig.<\/p>\n<p>Welche Berufe sich in Zu\u00adkunft ver\u00e4ndern oder ganz verschwinden werden und welche im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung neu entstehen, l\u00e4sst sich heute noch nicht abschlie\u00dfend beantworten. Eines ist den Un\u00adterneh\u00admen aber be\u00adwusst: ohne die Qualifizierung und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die anstehenden Ver\u00e4nderungsprozesse kaum zu schaffen. Deshalb investieren sie auch kontinuierlich in entsprechende Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Ebenso haben viele Unternehmen ihre Ausbildungsangebote ausgeweitet. Seit dem 1. August 2018 gelten f\u00fcr die gewerblich-technischen Me\u00adtall- und Elektroberufe zudem aktualisierte Ausbildungsordnungen, die bereits \u201edigitale Elemente\u201c beinhalten. Da\u00addurch wird die duale Ausbildung nicht nur attraktiver, sondern auch zukunftssicherer.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wollen viele Unternehmen auch neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den entsprechenden technischen F\u00e4higkeiten einstellen. Das ist allerdings leichter ge\u00adsagt als getan. Angesichts des ohnehin schon vorhandenen Fachkr\u00e4ftemangels sowie der negativen demografischen Ent\u00adwicklung in den kommenden Jahren klafft hier eine erhebliche L\u00fccke zwischen Angebot und Nachfrage.<\/p>\n<p>Quellen: Weltwirtschaftsforum, Der SPIEGEL, Verbandsumfrage<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut einer aktuellen Studie des Weltwirtschaftsforums werden Computer und Algorithmen bald einen gr\u00f6\u00dferen Anteil am Wirtschaftskreislauf haben als menschliche Arbeitskr\u00e4fte. 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