{"id":10041,"date":"2018-08-01T08:30:26","date_gmt":"2018-08-01T06:30:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/?p=10041"},"modified":"2018-08-01T08:35:06","modified_gmt":"2018-08-01T06:35:06","slug":"schnelles-internet-fuer-bad-berleburger-ortsteile-und-firmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vdsm.net\/wronline\/schnelles-internet-fuer-bad-berleburger-ortsteile-und-firmen\/","title":{"rendered":"Schnelles Internet f\u00fcr Bad Berleburger Ortsteile und Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p>Die Bauarbeiten f\u00fcr das schnelle Internet in Bad Berleburg sind voll im Gange. Der Kreis Siegen-Wittgenstein hat die innogy TelNet beauftragt, das Breitbandnetz in ausgew\u00e4hlten Ortsteilen und zwei Gewerbegebieten von Bad Berleburg weiter auszubauen. Verantwortlich f\u00fcr den Ausbau des Glasfasernetzes ist die Innogy-Tochter Westnetz. \u201eDies ist f\u00fcr Wittgenstein der Einstieg ins neue Gigabit-Zeitalter\u201c, sagte Landrat Andreas M\u00fcller. Er machte deutlich, dass Hausanschl\u00fcsse per Glasfaserkabel technisch Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Landrat Andreas M\u00fcller und B\u00fcrgermeister Bernd Fuhrmann informierten sich in Girkhausen mit Vertretern von innogy und Westnetz \u00fcber den aktuellen Ausbaustand des Netzes. Hier werden zurzeit mit einer Spezialfr\u00e4se Gr\u00e4ben ausgehoben, in die sp\u00e4ter Leerrohre gelegt und durch die dann die Glasfaserleitungen unter hohem Druck eingeblasen werden. \u201eSchnelles Internet ist f\u00fcr die meisten Menschen von gro\u00dfer Bedeutung und macht Bad Berleburg und seine D\u00f6rfer als Wohn- und Gewerbestandorte nachhaltig attraktiver\u201c, hob Fuhrmann hervor. Es sei gleichzeitig auch die Basis f\u00fcr weitere wichtige Projekte, zum Beispiel im Zuge der S\u00fcdwestfalen REGIONALE 2025, die sich speziell dem Thema Digitalisierung widmet. Der Beauftragte der Stadt f\u00fcr den Breitbandausbau Manuel Spies betonte: \u201eSchon in den Jahren 2012 und 2013 haben wir in den Ausbau des schnellen Internets in f\u00fcnf Ortsteilen investiert, weitere Ausbauprojekte sind von uns begleitet worden.\u201c<\/p>\n<p>Das neue F\u00f6rderverfahren erm\u00f6glicht nun den Ausbau weiterer Bereiche. Dazu erkl\u00e4rte innogy-Kommunalbetreuer Reiner Hirschh\u00e4user: \u201eBeim Ausbau der Breitband-Infrastruktur beschr\u00e4nken wir uns nicht nur auf die Interessen der gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte und Gemeinden, sondern blicken auf eine Fl\u00e4chenversorgung und tragen damit unserer Verantwortung als verl\u00e4sslicher Partner der Kommunen bei diesem wichtigen Thema Rechnung.\u201c Durch die F\u00f6rderrichtlinien des Bundes verbessert sich die Situation leider nicht in allen Ortsteilen \u2013 zumindest nicht in diesem Schritt. \u201eWir werden nat\u00fcrlich weitere F\u00f6rderprogramme nutzen, der Ausbau wird weitergehen\u201c, versprach B\u00fcrgermeister Bernd Fuhrmann und Landrat Andreas M\u00fcller bekr\u00e4ftigte: \u201eAm Ende soll keiner leer ausgehen.\u201c<\/p>\n<p>Insgesamt wird Westnetz in den n\u00e4chsten Wochen rund 40 Kilometer Leerrohre in Bad Berleburg verlegen und circa 780 Adressen einbinden. Davon werden 178 Hausanschl\u00fcsse direkt mit Glasfaser angeschlossen. In den Gewerbegebieten Raumland, Industriestra\u00dfe, und Berghausen, in der Trufte, wird ein so genannter FttB-Ausbau durchgef\u00fchrt, das hei\u00dft \u201eFiber to the Building\u201c, Glasfaser bis ins Haus. Etwa 20 Gewerbebetriebe erhalten einen Glasfaseranschluss bis ins Geb\u00e4ude; auch die Grundschule Elsoff profitiert von einem direkten Anschluss. So werden bisher unterversorgte Haushalte und Gewerbeadressen an das schnelle Breitbandinternet angeschlossen, teilweise werden dazu auch die vorhandenen Kupferleitungen der Telekommunikation mit deutlich h\u00f6heren Geschwindigkeiten genutzt.<\/p>\n<p>Der Breitbandausbau wird von Westnetz in Elsoff, Girkhausen, Hemschlar, Rinthe, Sassenhausen, St\u00fcnzel, Weidenhausen und Oberes H\u00fcttental sowie Teilbereichen von Berghausen und Raumland durchgef\u00fchrt. Daniel Caspari, Projektleiter f\u00fcr Breitbandprojekte bei Westnetz, erkl\u00e4rte: \u201eDer Bauplan sieht zwei Baulose vor. Voraussichtlich im Mai 2019 geht das Breitbandnetz in Betrieb.\u201c<\/p>\n<p><strong>Bedingungen f\u00fcr den kostenlosen Glasfaserhausanschluss:<\/strong><\/p>\n<p>Die innogy gew\u00e4hrleistet einen offenen und diskriminierungsfreien Netzzugang (\u201eopen access\u201c). Durch den zu gew\u00e4hrenden Netzzugang k\u00f6nnen weitere Anbieter ihre Dienste auf dem Netz der innogy anbieten. Der kostenlose Bau des Hausanschlusses bedingt allein die rechtzeitige Einreichung der unterschriebenen \u201eGrundst\u00fcckseigent\u00fcmererkl\u00e4rung\u201c f\u00fcr die Erlaubnis zum Bau auf dem Privateigentum.<\/p>\n<p>Um die leistungsstarken Breitbandnetze der innogy nutzen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen rechtzeitig die Grundst\u00fcckseigent\u00fcmererkl\u00e4rung und ein Dienstevertrag bei einem Telekommunikationsunternehmen abgeschlossen werden. Rechtzeitig ist die Erkl\u00e4rung dann, wenn es innogy m\u00f6glich ist, die zur Herstellung des Hausanschlusses erforderlichen Bauma\u00dfnahmen im Rahmen der im jeweiligen Ausbauabschnitt ohnehin erforderlichen Bauarbeiten durchzuf\u00fchren. F\u00fcr jeden Ausbauabschnitt wird den betroffenen Grundst\u00fcckseigent\u00fcmern sowie dem Kreis und Kommune fr\u00fchzeitig ein konkreter Termin genannt, bis zu dem die Erkl\u00e4rung des Grundst\u00fcckseigent\u00fcmers auf alle F\u00e4lle rechtzeitig abgegeben werden kann.<\/p>\n<p>Sollte es dazu kommen, dass kein Abschluss eines Dienstevertrages erfolgt und allein die unterzeichnete Grundst\u00fcckseigent\u00fcmererkl\u00e4rung vorgelegt wird, erstellt die innogy trotzdem den Glasfaserhausanschluss. Wird dann nach Abschluss der Bauma\u00dfnahmen im jeweiligen Bauabschnitt ein Dienstevertrag mit innogy oder einem der Mitbewerber geschlossen, erhebt innogy aufgrund des entstehenden Mehraufwands eine Aktivierungsgeb\u00fchr \u2013 zum Zeitpunkt der Schaltung des Glasfaserhausanschlusses.<\/p>\n<p>Die sp\u00e4tere Herstellung eines Hausanschlusses verursacht besondere Kosten f\u00fcr den Grundst\u00fcckseigent\u00fcmer. Ein sp\u00e4terer Abschluss eines Endkundenvertrages und dadurch bedingt eine sp\u00e4tere technische Aktivierung verursacht ebenfalls besondere Kosten.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund:<\/strong><\/p>\n<p>Die Innogy TelNet baut das Breitbandnetz im Auftrag des Kreises Siegen-Wittgenstein und in Zusammenarbeit mit den Kommunen weiter aus. Beim kreisweiten Vergabeverfahren hat Innogy das Los f\u00fcr Wittgenstein (Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebr\u00fcck) gewonnen. Innogy investiert in Bad Berleburg rund drei Millionen Euro. Ein Teil wird vom Kreis \u00fcber die F\u00f6rdergelder von Bund und Land abgedeckt, den gr\u00f6\u00dften Teil finanziert Innogy selbst. Mit dem Projekt soll einerseits der Wirtschaftsstandort Wittgenstein zukunftsf\u00e4hig gemacht und andererseits die Zahl der so genannten wei\u00dfen Flecken, also jener Haushalte und Betriebe, die mit keiner oder sehr langsamer Internetverbindung ausgestattet sind, gesenkt werden. Ziel ist, dass Mitte des n\u00e4chsten Jahres 98 Prozent aller Haushalte in Siegen-Wittgenstein \u00fcber schnelles Internet verf\u00fcgen. Damit ist gemeint: Downloadgeschwindigkeiten gr\u00f6\u00dfer als 30 Mbit\/s nach Abschluss des Bundesf\u00f6rderverfahrens und der eigenwirtschaftlichen Ausbauten der Telekommunikationsunternehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bauarbeiten f\u00fcr das schnelle Internet in Bad Berleburg sind voll im Gange. 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