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Reportage: Selbstlöschendes Abfalltrennsystem von Stumpf-Metall
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Wilnsdorf, 7. Juli 2010. Normalerweise sind Abfallsammler, die auf Fluren und Gängen in Schulen, Kliniken oder anderen öffentlichen Einrichtungen und Verwaltungen aufgestellt werden, bei Brandschutzbeauftragten und Sicherheitsfachleuten nicht gerne gesehen. Denn zu groß sind die Gefahren, die an diesen Orten von brennenden Müllgefäßen ausgehen können. Wirkungsvolle Abhilfe schafft jetzt eine zündende Produktidee der Wilnsdorfer Firma Stumpf Metall GmbH & Co. KG: Hier begann vor kurzem die Produktion eines – vereinfacht ausgedrückt - selbstlöschenden Müllbehälters, der nicht nur zertifiziert ist, sondern auch zum Patent angemeldet wurde.
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Reportage: Mennekes hat den Schlüssel zur Elektromobilität
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Kirchhundem, 23. Juni 2010. Die Idee kam bei der Zeitungslektüre. Als Walter Mennekes im Sommer 2008 in einer deutschen Wochenzeitung ein Interview mit VW-Chef Martin Winterkorn las, in dem der sich über die Zukunft der Elektromobilität ausließ, war er im wahrsten Sinne des Wortes elektrisiert. Wenn das die Zukunft des Automobils ist, so die Überlegung des Geschäftsführers der Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG, dann böte sein Unternehmen die besten Voraussetzungen, um eine entsprechend notwendige Lade-Infrastruktur zu entwickeln. Als einer der weltweit führenden Hersteller genormter industrieller Steckvorrichtungen, sagte sich der Vollblutunternehmer aus dem sauerländischen Kirchhundem, „haben wir hier eine historische Chance, die sich einem nur sehr selten eröffnet“. Kurz nach der Lektüre des Interviews gab Mennekes der Entwicklungsabteilung des Unternehmens den Auftrag, „eine ganzheitliche Lösung zu entwickeln, welche die Anforderungen der Energieversorger, Netzbetreiber, Automobilhersteller und Verbraucher berücksichtigt“.
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Reportage: Sanierungsinvestition verbessert Wärmeschutz und Arbeitssicherheit
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Siegen, 4. Februar 2010. Wer regelmäßig den Stockweg in Siegen-Weidenau befährt, dem wird die schicke neue Fassade der Firma Karl Flender längst aufgefallen sein. Für Geschäftsführer Andreas Helmrath stellt der äußere Schein zwar einen positiven Nebeneffekt dar, der im Übrigen auch mehr Schallschutz für die Nachbarschaft bringe. Die wahren Werte würden sich aber erst innerhalb der Fabrikmauern zeigen. Durch die rund 530.000 Euro teure Sanierungsinvestition habe man vor allem mehr Wärmeschutz und Licht an den Arbeitsplätzen sowie mehr Brandschutz und dadurch eine insgesamt verbesserte Arbeitssicherheit erzielt. Auslöser für die Modernisierung der Doppelhalle war ihr marodes Dach. Es stammte noch aus dem Gründungsjahr 1936 der Firma Karl Flender. So wurden nicht nur 3.000 qm Dachfläche erneuert und gedämmt und mit zwei neuen Satteldachoberlichtern nebst Rauch- und Wärmeabzugsanlagen ausgestattet. Auch insgesamt 700 qm Fassadenfläche wurden neu verkleidet und ebenfalls wärmeisoliert. Unterschwellig wäre eine solche Investition in allgemeinen Krisenzeiten natürlich auch sehr gut für die Psychologie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, betont Andreas Helmrath bei der Vorstellung des Projektes. „Jeder sieht, hier tut sich etwas und es geht weiter“.
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Reportage: Offshore-Windkraft sorgt für Aufträge und Beschäftigung
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Erndtebrück, 2. November 2009. Bis zum Jahr 2020 sollen an den deutschen Küsten 40 Windparks gebaut werden. Das hat noch die alte Bundesregierung beschlossen und auf den Weg gebracht. Weitere 70 bis 80 Parks sind in der Diskussion. Die Genehmigungen für den Bau von 2.500 Windenergieanlagen wurden ebenfalls bereits erteilt. „Wir haben lange auf diese Entscheidung gewartet. Damit zeigt sich, dass unsere Investitionen der letzten Jahre, genau richtig waren“, freut sich Karl Klös-Hein, Geschäftsführer der EEW Erndtebrücker Eisenwerk GmbH & Co. KG. Bereits seit eineinhalb Jahren produziert das mittelständische Unternehmen aus Wittgenstein Rohre, die als Fundamente für Windkraftanlagen auf dem Meer eingesetzt werden. Dazu wurde eigens ein Großrohrwerk im Rostocker Seehafen gebaut. Immerhin haben diese Rohre einen Durchmesser bis zu sieben Metern und eine Länge bis zu 120 Metern. „Solche Dimensionen könnten wir an unserem Stammsitz in Erndtebrück nicht fertigen, vom Transport an die See ganz zu schweigen“, so Karl Klös-Hein weiter.
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Reportage: German Doctor vom AMZ im Hilfseinsatz in Kalkutta
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Siegen, 8. Juli 2009. Von seinen Bewohnern wird Kalkutta die „Stadt der Freude“ genannt. Eigentlich gibt es dafür aber keinen Grund, denn nach wie vor lebt der größte Teil der Bevölkerung in bitterer Armut. Menschen hungern und verhungern tagtäglich auf den Straßen der indischen 15 Millionen-Me-tropole, in der nach inoffiziellen Schätzungen inzwischen mehr als 30 Millionen Einwohner leben dürften. Eine medizinische Versorgung für die unzähligen Armen in den Slums ist so gut wie nicht vorhanden. Deshalb kümmern sich die „Ärzte für die Dritte Welt“ dort um die Menschen. Die „German Doctors“, wie sie inzwischen auch genannt werden, bieten in ihren Krankenstationen zumindest eine medizinische Grundversorgung. Einer von ihnen ist Dr. Surjadjiman Djaja. Hauptberuflich ist er als Arbeitsmediziner im AMZ Arbeitsmedizinisches Zentrum Siegerland e. V. in Siegen tätig. Vor wenigen Monaten war er für mehrere Wochen mit weiteren Kollegen aus Deutschland zu einem Hilfseinsatz in Kalkutta.
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Reportage: Arbeitsplatztausch gegen die Krise
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Siegen, 2. Juni 2009. "Also wir sind hier am ersten Tag von allen freundlich aufgenommen worden, alle sind entgegenkommend, freundlich. Also das passt schon". Karsten Fiebiger ist Gastarbeiter. Allerdings nicht in der Fremde, sondern im eigenen Land. Genauer gesagt in der heimatlichen Region Siegen-Wittgenstein. Eigentlich ist der Industriemechaniker seit über 20 Jahren bei der Spezialmaschinenfabrik Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG in Freudenberg beschäftigt – auf dem Papier ist er das auch nach wie vor. Doch seit einigen Wochen arbeitet er bei der Achenbach Buschhütten GmbH im benachbarten Kreuztal. Für Karsten Fiebiger ein Glücksfall: "In der jetzigen Situation bedeutet das für mich: Familie, Haus, dass da meine Planung mit dem vollen Gehalt weiterlaufen kann, ohne dass man sich jetzt erst einmal für eine gewisse Zeit Gedanken machen muss, was wird".
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Reportage: Einer der Marktführer bei handgeführten Bodenverdichtern
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Bad Laasphe, 12. Januar 2009. Die Herstellung handgeführter Bodenverdichter ist Kernkompetenz und Erfolgsbasis von Weber MT, der Weber Maschinentechnik GmbH in Bad Laasphe-Rückershausen. Was 1958 mit der Produktion der ersten eigenen Rüttelplatte begann, war der Startschuss zu einem bemerkenswerten Aufstieg: Heute gehört das Unternehmen international zu den Marktführern bei handgeführten Bodenverdichtern. Eine kürzlich in Auftrag gegebene Marktstudie zeigt: Weber MT gilt als eines der innovativsten Unternehmen der Branche. Kunden schätzen darüber hinaus besonders die hohe Qualität und die Wartungsfreundlichkeit der Maschinen. Und das nicht nur in Deutschland. Die zahlreichen Niederlassungen und weltweiten Geschäftsbeziehungen sichern dem mittelständischen Unternehmen einen Exportanteil von rund 62 Prozent. Insgesamt beschäftigt Weber MT rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verzeichnete im Jahr 2007 einen Gesamtumsatz von etwa 40 Mio. Euro. Weber MT gehört damit auch international zu den Marktführern im Segment handgeführter Bodenverdichter.
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Reportage: Junge Forscher gehen den den Dingen auf den Grund
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Siegen, 16. Juni 2008. „Mama, das musst du so machen, so geht das nicht.“ Wenn Kinder ihren Eltern physikalische Experimente erklären, dann tun sie das zumeist sehr direkt und mit großem Engagement. Das erstaunte nicht wenige der Erwachsenen, die in den vergangenen Wochen von ihren Sprösslingen zur Miniphänomenta eingeladen worden waren. Gleich an zwei Schulen in Siegen machte die Wanderausstellung nacheinander Station, mit der Grundschülern erste Eindrücke von der faszinierenden Welt der Naturwissenschaften auf spielerische Art und Weise vermittelt werden sollen. „Ich bin selbst sehr überrascht, mit welchem Interesse und mit welcher Selbstverständlichkeit unsere Schülerinnen und Schüler mit den verschiedenen Experimenten umgehen“, erläutert Elisabeth Zöller, Leiterin der Burgschule in Siegen-Niederschelden. Obwohl an der kleinen Grundschule, an der auch noch über mehrere Standorte verteilt unterrichtet werden muss, nur wenig Platz für die Experimentierstationen vorhanden war, konnten dennoch 30 der insgesamt 52 Stationen der Miniphänomenta aufgebaut werden.
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Reportage: Ingenieurausbildung mit hohem Praxisbezug
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Siegen, 2. April 2008. „Good morning, Mr. Chalamchala“, begrüßt Prof. Dr.-Ing. Peter Scharf seinen Studenten, mit dem er sich im Sensorversuchsfeld des Zentrums für Sensorsysteme (ZESS) an der Universität Siegen trifft. Der Student aus Indien steht an einem Versuchsstand, den er im Labor mit Kamerasystem, Beleuchtungseinrichtung und Computer aufgebaut hat und erklärt den Fortschritt seiner Arbeiten bei der Suche nach einer Lösung zum automatischen Erkennen von Rissen an gewalzten Metallteilen. Alles auf Englisch, denn er ist Student im Master-Studiengang Mechatronics, der gemeinsam von den Fachbereichen Elektrotechnik und Maschinenbau in englischer Sprache durchgeführt wird. Die Besprechung, bei der auch der wissenschaftliche Mitarbeiter, Martin Laurowski, sowie der Laboringenieur, Bruno Mockenhaupt, beteiligt sind, dauert rund zwei Stunden. Nachdem viele technische Überlegungen ausgetauscht wurden, werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und die weiteren Arbeitsschritte abgestimmt. In den nächsten vier Wochen wird der Student weitgehend selbstständig seine Abschlussarbeit in Worte fassen und die Versuchsergebnisse dokumentieren. Dann wird die fertig gebundene Arbeit auch in die von Prof. Scharf geführte Datenbank der Studien- und Diplomarbeiten eingetragen, wahrscheinlich als 770. Eintrag.
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Reportage: Die innovativsten Parkettklebstoffe kommen aus Wilnsdorf
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Wilnsdorf, 30. August 2007. Mitten in Deutschland, im Dreiländereck von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz, genauer gesagt in Wilnsdorf, befindet sich eine der modernsten Klebstofffabriken Europas. Seit 2002 werden dort bei der Stauf Klebstoffwerk GmbH Klebstoffe für Parkett und Bodenbeläge computergesteuert und nahezu emissionsfrei hergestellt. Insgesamt stehen für die Serienproduktion und für kundenspezifische Sonderlösungen sechs unabhängige Fertigungslinien zur Verfügung. „Wir können mit dieser Anlage alle Produkte schnell und umweltschonend herstellen. Außerdem lassen sich jederzeit exakt reproduzierbare Ergebnisse erzielen. Rezepturen und weitere Informationen zu den verschiedenen Klebstoffen sind in Datenbanken gespeichert“, erläutert Siegrid Stauf. Seit 1998 leitet sie gemeinsam mit ihren beiden Söhnen, Wolfgang und Volker Stauf, das traditionsreiche Familienunternehmen.
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