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Ältere Berichte
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Kommentare: Ein Blick in die Zukunft mit Schmerzpotential
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Siegen/Bad Berleburg, 22. April 2009. Das Gutachten über die Lehrstellensituation in Wittgenstein bietet weit mehr als nur eine reine Analyse der aktuellen Ausbildungssituation. Es wirft einen Blick in die Zukunft des Wirtschaftsraumes Wittgenstein, und der ist nicht besonders rosig. Wenn in den kommenden Jahren nicht schnell und effektiv gehandelt wird, dann wird das Wittgensteiner Land über kurz oder lang zu einem reinen Wohnort einer alternden Bevölkerung degenerieren, ohne wirtschaftliche Perspektiven für die Jugend, der nichts anderes übrig bleiben wird, als ihr Glück woanders zu suchen. Ähnlich dürfte dann auch die Zukunft der heimischen Unternehmen aussehen, von dem wachsenden Bedarf an Pflege- und Betreuungseinrichtungen einmal abgesehen.
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Kommentare: Zukunftsorientiertes Handeln gilt auch für die Kommunalpolitik
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Siegen, 1. August 2007. Zu der aktuellen Diskussion um die Gewerbeflächenproblematik in der Stadt Siegen nimmt Dipl.-Ing. Jörg Dienenthal, Vorsitzender der Unternehmerschaft Siegen-Wittgenstein, in dem folgenden Kommentar Stellung: Das Siegerland und mit ihm die Stadt Siegen sind über Jahrhunderte hinweg gewachsene industrielle Standorte. Die Region lebt auch heute noch von den hier ansässigen Industrieunternehmen, die Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen und für den öffentlichen und privaten Wohlstand sorgen.
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Kommentare: Gleichheitsgrundsatz gilt wohl nicht mehr für die Steuergesetzgebung
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Siegen, 19. April 2007. „Vor dem Gesetz sind alle gleich“, dieser rechtsstaatliche Grundsatz scheint für die Steuergesetzgebung der Großen Koalition in Berlin wohl nicht mehr zu gelten. Betrachtet man nämlich den von der Bundesregierung in das Gesetzgebungsverfahren eingebrachten Entwurf zur Unternehmenssteuerreform einmal etwas genauer und dabei insbesondere die geänderten Richtlinien zur Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter, dann stellt man mit Erstaunen fest, dass es dort auf einmal für Unternehmen und „normale“ Steuerzahler unterschiedliche Regelungen gibt. Bislang galt für alle, dass Anschaffungen mit einem Wert bis zu 410 Euro sofort abgeschrieben werden können. Nach der „Reform“ dürfen Unternehmen aber nur noch bis 100 Euro sofort abschreiben. Für alle anderen nicht selbstständig tätigen Steuerzahler sollen hingegen weiterhin die 410 Euro gelten. „Diese Regelung widerspricht zutiefst dem Gleichheitsgrundsatz unseres Grundgesetzes“, kritisiert deshalb Axel E. Barten, stellvertretender Vorsitzender der Unternehmerschaft Siegen-Wittgenstein.
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Kommentare: Die Zeichen der Zukunft nicht erkannt
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Siegen, 24. Januar 2007. Die geplante Einführung der Rente mit 67 ist für die Gewerkschaften offensichtlich ein rotes Tuch. Insbesondere die IG Metall versucht derzeit, mit Streiks und anderen Aktionen auch in Siegen-Wittgenstein, die große Koalition in Berlin doch noch von ihrem Vorhaben abzubringen, den Eintritt ins Rentenalter weiter hinauszuschieben. Dabei argumentieren die Gewerkschaften vor allem damit, dass durch eine solche Regelung Arbeitsplätze für jüngere Arbeitnehmer verloren gingen. Dieses Szenario geht allerdings an der zukünftigen Wirklichkeit gänzlich vorbei.
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Kommentare: Unlautere Kompensations- geschäfte
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Siegen, 5. Dezember 2006. Kaum ist die deutsche Wirtschaft nach langer Durststrecke wieder einigermaßen auf Touren gekommen, fordern führende Politiker, vor allem der SPD, bereits kräftige Lohnsteigerungen, um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angemessen am wirtschaftlichen Aufschwung zu beteiligen. Dieser Wunsch ist aus der Sicht der Beschäftigten zwar durchaus nachzuvollziehen, allein der Weg ist aber eindeutig der falsche.
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Kommentare: Viel zu alt für die Zukunft?
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Siegen, 29. September 2006. "Jetzt wissen wir es also: wir sind „gesunde vitale Fünfziger“. Genauer gesagt nicht wir, sondern der Wirtschaftsstandort Siegen-Olpe-Wittgenstein", so kommentiert Axel E. Barten, stellvertretender Vorsitzender der Unternehmerschaft Siegen-Wittgenstein und des Verbandes der Siegerländer Metallindustriellen e.V. und geschäftsführender Gesellschafter der Achenbach Buschhütten GmbH, Kreuztal, die Ergebnisse einer Standortuntersuchung von Dr. Peter Vieregge vom Forschungsinstitut für Regional- und Clustermanagement in Balve.
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Kommentare: Mittelstand wird wieder einmal abgezockt
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Siegen, 13. September 2006. Gestern haben die Intendaten der ARD auf ihrer Jahreskonferenz in Schwerin eine Rundfunkgebühr in Höhe von 5,52 Euro für internetfähige Personalcomputer, Handys und andere Kommunikationsgeräte beschlossen. Diese Entscheidung sowie der grundsätzliche Entschluss der Politik, derartige Gebühren überhaupt erst zuzulassen, wird von der Unternehmerschaft Siegen-Wittgenstein als zusätzliche Belastung, insbesondere für den Mittelstand, kritisiert.
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Kommentare: Man muss das Rad nicht immer neu erfinden
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Siegen, 29. August 2006. Als einen „schwarzen Tag für die Vertragsfreiheit“ bezeichnete Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt das Inkrafttreten des „Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes“ am 18. August 2006. "Dieser Einschätzung kann ich nur voll und ganz zustimmen", meint auch Reinhard Krückemeyer, Vorsitzender des Groß- und Außenhandelsverbandes Siegen-Olpe-Wittgenstein e.V. Gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen ergeben sich daraus nahezu unkalkulierbare rechtliche Risiken, von dem völlig unnötigen zusätzlichen Bürokratieaufwand einmal ganz abgesehen.
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Kommentare: Der Mittelstand zählt zu den Verlierern der Unternehmens- steuerreform
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Siegen, 22. August 2006. In einem Beitrag mit der Überschrift "Mittelstand zählt zu den Verlierern der Unternehmenssteuerreform" berichtete die Siegener Zeitung am 15. August 2006 über die Folgen der geplanten Unternehmenssteuerreform, insbesondere für die mittelständische Wirtschaft. Dazu Jörg Dienenthal, Vorsitzender der Unternehmerschaft Siegen-Wittgenstein: "Dem Bericht in der Siegener Zeitung vom 15. August 2006 kann man bereits in der Überschrift voll zustimmen. Der „Mittelstand zählt zu den Verlierern der Unternehmenssteuerreform“, titulierte die SZ – und dies betrifft gerade auch die in der Masse kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Siegen-Wittgenstein und Olpe im besonderen Maße. Grundlegende Entlastungen bleiben wieder einmal aus, weil auch auf diesem Politikfeld der Mut zu großen Reformentwürfen fehlt."
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