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	<title>Wirtschaft regional online</title>
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	<description>Siegerland - Olpe - Wittgenstein</description>
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		<title>Die Bäume wachsen nicht in den Himmel</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 08:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>

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		<description><![CDATA[Siegen, 18. Mai 2012. Derzeit überschlagen sich die Meldungen über die robuste Verfassung der deutschen Konjunktur, die mit einem überraschend hohen Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2012 das europäische Zugpferd bleibt. Da überrascht die Meldung der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK), dass der Industrieumsatz im Kammerbezirk in den ersten drei Monaten „nur“ um 3,1 Prozent gestiegen<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/die-baeume-wachsen-nicht-in-den-himmel/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Siegen, 18. Mai 2012. Derzeit überschlagen sich die Meldungen über die robuste Verfassung der deutschen Konjunktur, die mit einem überraschend hohen Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2012 das europäische Zugpferd bleibt. Da überrascht die Meldung der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK), dass der Industrieumsatz im Kammerbezirk in den ersten drei Monaten „nur“ um 3,1 Prozent gestiegen ist, weil der Export um fast acht Prozent hinter dem Vorjahreszeitraum zurückblieb. Der Inlandsabsatz bleibt mit plus zwölf Prozent weiter auf Wachstumskurs. Exporteinbußen melden der Maschinenbau und die Unternehmen der Metallindustrie.</p>
<p>Wie passt das zusammen? Entwickelt sich die Export-Konjunktur in der Region Siegen-Wittgenstein und Olpe, die immer Motor der Entwicklung war, auf einmal schlechter als bundesweit?</p>
<p>„Nein“, sagt dazu IHK-Hauptgeschäftsführer Franz J. Mockenhaupt. „Zum großen Teil ist der Exportrückgang auf einen sogenannten Basiseffekt im Maschinenbau zurückzuführen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war durch die Abrechnung eines Großauftrages aus dem Anlagenbau der Umsatz ungewöhnlich hoch ausgefallen. Dieser Sondereffekt fehlt 2012. Deshalb sieht das erste Vierteljahr 2012 schlechter aus als die ersten drei Monate 2011.“ Allerdings sind in der Metallverarbeitung die Exportumsätze schwächer ausgefallen, ohne dass ein solcher Basiseffekt zugrunde liegt. Eine Erklärung dafür könnten nach Auffassung der IHK die ersten Anzeichen einer Beruhigung der Konjunktur bei den Autozulieferern sein. Hier zeigen sich Bremsspuren vor allen Dingen bei jenen Unternehmen, die für die Produktion von Kleinwagen und Wagen der unteren Mittelklasse Teile herstellen. Der europäische Fahrzeugmarkt ist in diesem Segment von deutlichen Absatzschwierigkeiten bestimmt, von denen die Autozulieferer erwarten, dass sie im Laufe des Jahres 2012  noch spürbarer  werden.</p>
<p>„Alles in allem sind das aber keine Anzeichen für einen bevorstehenden Konjunktureinbruch“: „Allerdings können auch bei uns die Bäume nicht in den Himmel wachsen, wenn um uns herum in Europa die Volkswirtschaften kriseln“; meint IHK-Präsident Klaus Th. Vetter. „Immerhin sind die europäischen Nachbarn mit unsere besten Kunden. Wir müssen deshalb großes Interesse daran haben, dass die Länder, die wirtschaftliche Schwierigkeiten haben, schnell wieder gesunden.“ Dass die generelle Konjunkturentwicklung im IHK-Bezirk wenig Anlass gibt, einen Konjunktureinbruch zu befürchten, zeigt auch das Ergebnis der jüngsten Umfrage der Kammer. Der Konjunkturklimaindex bleibt mit 115 Punkten in etwa auf dem hohen Niveau vom Jahresbeginn. Zur Orientierung: Den Tiefstand hatte der Indikator im Januar 2009 mit 70 Punkten erreicht. Seinen letzten Höchststand im August 2010 mit 123 Punkten. Auch in den übrigen Wirtschaftszweigen steht die Konjunkturampel weiter auf „grün“. In der Bauwirtschaft läuft es rund. Mehr als jeder zweite Betrieb berichtet über eine gute Lage, nur elf Prozent über eine schlechte. Für die nahe Zukunft erwartet der Großteil von 83 Prozent eine gleichbleibende bis günstigere Entwicklung. Nur 17 Prozent sind pessimistisch.</p>
<p>Im Einzelhandel hat die Stimmung gegenüber dem Januar etwas nachgegeben. Die hohen Energie- und Spritpreise belasten offenbar die Kauflaune der Verbraucher. Dennoch stuft jeder fünfte Händler seine Lage als gut ein. Nur 15 Prozent als schlecht. Die große Mehrzahl setzt auf einen stabilen Verlauf. 17 Prozent befürchten Einbußen.</p>
<p>Jeder dritte Großhändler beurteilt seine Lage gut. Schlecht sagen nur ganze drei Prozent. Dafür ist die Branche für den weiteren Verlauf deutlich zurückhaltender. 17 Prozent erwarten Rückgänge, nur zehn Prozent Zuwächse.</p>
<p>Fast ein Drittel der Dienstleister beschreibt die eigene Lage als gut. Nur zehn Prozent sind nicht zufrieden. Die Erwartungen in der Branche werden besser. Über ein Fünftel setzt in den kommenden Monaten auf günstigere Geschäfte. Der überwiegende Teil erwartet eine unverändert gute Geschäftslage.</p>
<p>Der Arbeitsmarkt brummt. Allein die Industriebeschäftigung nahm um 3,4 Prozent zu. Das waren 1700 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. Mehr als ein Fünftel der Betriebe will neue Mitarbeiter einstellen.</p>
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		<title>Berufsmesse in Olpe zum 12. Mal am Start</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Olpe, 15. Mai 2012. Am 22. und 23. Mai findet wieder die „Berufsmesse Olpe“ statt. Zum zwölften Mal stehen Ausbildungsbetriebe aus der Region Schülerinnen und Schülern für Fragen rund um Berufswahl, Ausbildung und Bewerbung zur Verfügung. „Auf beiden Seiten ist das Interesse groß, eine gute Auswahl zu treffen“, erklärt Gabriela Pokall, Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Olpe<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/berufsmesse-in-olpe/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Olpe, 15. Mai 2012. Am 22. und 23. Mai findet wieder die „Berufsmesse Olpe“ statt. Zum zwölften Mal stehen Ausbildungsbetriebe aus der Region Schülerinnen und Schülern für Fragen rund um Berufswahl, Ausbildung und Bewerbung zur Verfügung. „Auf beiden Seiten ist das Interesse groß, eine gute Auswahl zu treffen“, erklärt Gabriela Pokall, Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Olpe und Mitorganisatorin der jährlichen Berufsmesse. Im Zuge des immer deutlicher hervortretenden Fachkräftemangels auch in unserer Region suchen Unternehmen verstärkt schon frühzeitig nach Lösungsmöglichkeiten und das heißt auch, die Suche nach geeigneten Auszubildenden zu intensivieren. Auf der Messe werden für 2012 und insbesondere für 2013 freie Ausbildungsplätze vorgestellt und Einblick gewährt in rund 90 betriebliche wie schulische Ausbildungsgänge. Attraktiv und praxisnah werden an vielen Ständen typische Arbeitsabläufe und –mittel demonstriert.</p>
<p>Die Berufsmesse ist an beiden Tagen von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Eingeladen in die Stadthalle Olpe sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 13. Auch die Eltern sind gern gesehene Gäste, um sich über Betriebe und deren Ausbildungsberufe zu informieren. „Bei der Berufswahl ihres Kindes sind Eltern oft die ersten Berater. Wenn sie sich dann gemeinsam mit den Kindern auf die Messe begeben, kann das die Orientierung erheblich erleichtern“, so Pokall.</p>
<p>Die Veranstalter – neben der Industrie- und Handelskammer Siegen die Agentur für Arbeit, der Arbeitgeberverband Olpe, die Kreishandwerkerschaft und die Wirtschaftsjunioren Südwestfalen – rechnen mit vielen jungen Besuchern. Noch ein Tipp: Fragen kostet nichts und: es gibt keine dummen Fragen. „Wer fragt, der führt &#8211; in erster Linie sich selbst in seine eigene berufliche Zukunft“, ermutigt die Leiterin der IHK-Geschäftsstelle zu vielen Gesprächen an den Ständen. Die meisten Betriebe bringen ihre eigenen Auszubildenden mit, so dass eine Kontaktaufnahme noch mal einfacher ist. Von ihnen können Schülerinnen und Schüler direkter erfahren, wie es dann einmal als Azubi zugeht.</p>
<p>Nicht zu verfehlen ist auf der Messe das Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit – zu finden direkt auf der Bühne. Dort ist auch ein Vermittlungssystem für  Ausbildungsplätze installiert.</p>
<p>„Eine Vorabinformation über die vertretenen Aussteller ist sicher sinnvoll“, raten die Veranstalter. Hilfreich dazu ist die Homepage <a href="http://www.berufsmesse-olpe.de/" target="_blank">www.berufsmesse-olpe.de</a> als Informationsquelle. So kann die Messe als Orientierungshilfe effektiv genutzt werden.</p>
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		<title>Schuldner noch besser beraten</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 13:21:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>

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		<description><![CDATA[Siegen, 14. Mai 2012. Gemeinsam möchten Diakonie Sozialdienste und Johanniter- Unfall-Hilfe überschuldeten Menschen schneller helfen, Wartezeiten reduzieren und Betroffene dadurch unmittelbar unterstützen. Die unterschiedlichen Spezialisierungen ihrer Schuldnerberatungsstellen nehmen Diakonie Sozialdienste und Johanniter-Unfall-Hilfe zum Anlass, überschuldete Menschen in enger Zusammenarbeit zu beraten. Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat im Juli 2011 eine Beratungsstelle in Siegen eröffnet. Unterstützt werden hier<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/schuldner-noch-besser-beraten/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Siegen, 14. Mai 2012. Gemeinsam möchten Diakonie Sozialdienste und Johanniter- Unfall-Hilfe überschuldeten Menschen schneller helfen, Wartezeiten reduzieren und Betroffene dadurch unmittelbar unterstützen. Die unterschiedlichen Spezialisierungen ihrer Schuldnerberatungsstellen nehmen Diakonie Sozialdienste und Johanniter-Unfall-Hilfe zum Anlass, überschuldete Menschen in enger Zusammenarbeit zu beraten. Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat im Juli 2011 eine Beratungsstelle in Siegen eröffnet. Unterstützt werden hier vorrangig erwerbstätige Menschen, die beispielsweise aufgrund privater Probleme oder plötzlicher Erkrankungen hoch verschuldet sind. Die Diakonie Sozialdienste betreuen mit einer qualifizierten Schuldnerberatung und einer Insolvenzberatung schwerpunktmäßig Arbeitslose und Langzeitarbeitslose.</p>
<p>Seit mehr als zwei Jahrzehnten haben Betroffene hier eine feste Anlaufstelle. „Durch eine Kooperation mit der Johanniter-Unfall-Hilfe möchten wir unser Angebot ergänzen und verbessern“, erklärt Geschäftsführer Volker Gürke (Diakonie Sozialdienste) den Leitgedanken. Gleichzeitig wolle man erreichen, dass Klienten möglichst schnell an die richtige Beratungsstelle vermittelt werden. Rund fünf Prozent der Menschen in Siegen-Wittgenstein seien überschuldet. Bis zu 5000 Stunden wenden die Mitarbeiter der Diakonie Sozialdienste im Jahr auf, um Betroffene zu beraten. Hinzu kommen Fortbildungen, Arbeitskreise und präventive Vorträge. Aufgrund des hohen Bedarfs, müssen sich Ratsuchende trotz zeitnaher Erstberatung auf Wartezeiten einstellen. Das wird sich verbessern: „Als Diakonie können wir Menschen die zwar einen Job haben, aber überschuldet sind, an die Johanniter-Unfall-Hilfe weiterleiten“, erläutert Gürke. Wartezeiten würden dadurch verkürzt.</p>
<p>Ein Fortschritt, der nicht nur den Betroffenen zugute kommt, wie Wolfgang Schlüter aus dem Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe bestätigt: „Als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens habe ich mehrfach erlebt, dass qualifizierte Arbeitnehmer hoch verschuldet sind.“ Private Schuldenprobleme würden sich dann häufig auch negativ im Berufsleben bemerkbar machen. In der Beratungsstelle der Diakonie sind zwei Beratungskräfte sowie eine kaufmännische Fachkraft für überschuldete Menschen da. Ein hauptamtlicher und sechs ehrenamtliche Schuldnerberater nehmen sich bei der Johanniter-Unfall-Hilfe den Geldproblemen der Betroffenen an.</p>
<p>Alle ehrenamtlichen Berater kommen bisher aus dem Arbeitgeber-Netzwerk „regionaler Jobverbund“. Neben Schlüter sind Norbert Hammes und Dirk Nelles zwei dieser ehrenamtlichen Berater, die hauptberuflich als Führungs- oder Fachkräfte in der Wirtschaft tätig sind. „Wir helfen Betroffenen beispielsweise, eine Übersicht über ausstehende Rechnungen zu bekommen, entwickeln Tilgungspläne oder verhandeln mit Banken und Gläubigern“, sagt Hammes. Auch Arbeitgebern solle ermöglicht werden, ihren Mitarbeitern in dieser schwierigen Lage qualifiziert zu helfen, so Nelles.</p>
<p>Realisiert werden könne dies, weil die meisten ehrenamtlichen Schuldnerberater der Johanniter-Unfall-Hilfe hauptberuflich in den Chefetagen von Unternehmen tätig sind. Sie würden dadurch über Netzwerke verfügen, die beispielsweise hilfreich sein können, wenn mit Gläubigern verhandelt werden muss. „Bestmögliches für überschuldete Menschen zu leisten, ist unser gemeinsames Ziel“, darin sind sich die Beteiligten der Diakonie Sozialdienste und der Johanniter-Unfall-Hilfe einig. Mit einer Unterschrift unter das Kooperationsabkommen besiegeln Schlüter und Gürke die künftige Zusammenarbeit. Unterstützt wird die Zusammenarbeit vom Arbeitgeberverband Siegen-Wittgenstein.</p>
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		<title>Liegt Wittgenstein wirklich am Ende der Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regionale Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Siegen, 10. Mai 2012. Im Rahmen ihres traditionellen „Wittgensteiner Unternehmergesprächs“ diskutierten auf Einladung der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) Wittgensteiner Unternehmer im Jagdhof Glashütte mit den Kandidaten für die anstehende Landtagswahl am 13. Mai. IHK-Vizepräsident Christian Kocherscheidt, EJOT Holding GmbH &#38; Co. KG, Bad Berleburg, eröffnete die Runde mit einem Blick auf die aktuelle Konjunkturentwicklung.<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/liegt-wittgenstein-wirklich-am-ende-der-welt/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_639" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/wp-content/uploads/2012/05/058-12-Wittgensteiner-Unternehmergespraech.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-639" title="Beim traditionellen „Wittgensteiner Unternehmergespräch“ wurde mit den Kandidaten für die anstehende Landtagswahl diskutiert." src="http://www.vdsm.net/wronline/wp-content/uploads/2012/05/058-12-Wittgensteiner-Unternehmergespraech-300x113.jpg" alt="" width="300" height="113" /></a><p class="wp-caption-text">Beim traditionellen „Wittgensteiner Unternehmergespräch“ wurde mit den Kandidaten für die anstehende Landtagswahl diskutiert.</p></div>
<p>Siegen, 10. Mai 2012. Im Rahmen ihres traditionellen „Wittgensteiner Unternehmergesprächs“ diskutierten auf Einladung der Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) Wittgensteiner Unternehmer im Jagdhof Glashütte mit den Kandidaten für die anstehende Landtagswahl am 13. Mai.</p>
<p>IHK-Vizepräsident Christian Kocherscheidt, EJOT Holding GmbH &amp; Co. KG, Bad Berleburg, eröffnete die Runde mit einem Blick auf die aktuelle Konjunkturentwicklung. „Sie gibt zwar keinen Anlass zu euphorischen Freudensprüngen“, so der Unternehmer, „lässt die Zukunft aber auch nicht grau in grau erscheinen“. Die jüngste Befragung der Unternehmen durch die IHK hat ergeben, dass sich im Vergleich zum Jahresanfang die Lagebeurteilung und auch die Erwartung der Unternehmen nur wenig verändert haben. Der Konjunkturklimaindex, das Fieberthermometer der regionalen Konjunktur, bleibt in etwa auf dem hohen Niveau vom Jahresbeginn.</p>
<p>In der Diskussion mit den Politikern war naturgemäß die Verkehrsverbindung von und nach Wittgenstein Thema Nummer eins. Wolfgang Weber, Weber Maschinentechnik GmbH, Bad Laasphe, äußerte dabei Unverständnis darüber, dass die Landesregierung sich nolens volens über das Votum des Bad Laaspher Rates, dem auch er angehöre, hinweggesetzt und die bevorzugte Variante der Ortsumgehung mit der zweifelhaften Begründung abgelehnt habe, ihr fehle mehrheitlich die Unterstützung der Bevölkerung. Diese Forderung der Landesregierung nach einem breiten Konsens als grundsätzlich notwendige Voraussetzung für den Bau von Straßen, war denn auch ein harscher Kritikpunkt, den die Unternehmer an die Vertreter von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen richteten. Wer die Realisierung von Projekten davon abhängig mache, auch den letzten Opponenten zum Konsens zu bewegen, der wähle automatisch den Stillstand. Ein Modell für einen Industriestandort Nordrhein-Westfalen sei dies nicht.</p>
<p>Ausgesprochen kritisch äußerten sich die Unternehmen auch zu der nicht endenden Diskussion um die Verkehrsanbindung nach Wittgenstein über die „Route 57.“ Diese Straße müsse endlich her, wenn man es ernst damit meine, die Zukunft dieses Wirtschaftsstandortes wirklich im Auge zu behalten. Ulf Pöppel, Geschäftsführer der BSW Berleburger Schaumstoffwerk GmbH, Bad Berleburg, machte dabei deutlich, dass die gute Verkehrsanbindung nicht nur für den Transport von Fertigprodukten und Vormaterialien besser ausgebaut werden müsse. Noch viel schlimmer treffe die Unternehmer in Wittgenstein die völlig unbefriedigende Erreichbarkeit, wenn es darum gehe, mehr Fach- und Führungskräfte für den Standort Wittgenstein zu gewinnen. „Die demografische Entwicklung stellt gerade für die drei Wittgensteiner Kommunen eine gewaltige Herausforderung dar“, so Pöppel. „Wir sind deshalb dringend darauf angewiesen, auch Menschen von außerhalb der Region für den Standort zu begeistern. Wer aber von Kreuztal bis Berleburg so lange braucht wie von Köln bis Kreuztal, dem ist kaum noch klarzumachen, dass Wittgenstein nicht am Ende der Welt liegt.“</p>
<p>Auch die vom Vertreter der Bündnis 90 / Die Grünen in die Diskussion gebrachte Alternative, statt Ortsumgehungen die bestehenden Straßen auszubauen, sei nicht wirklich erfolgversprechend. Wegen der bewegten Topografie und der großflächigen FFH-Gebiete sei ein „echter“ Ausbau der bestehenden Straßen, zumindest naturschutzrechtlich, ebenso schwierig durchzusetzen wie ein Aus- und Neubau der Ortsumgehungen. „Wie“, so der Tenor der Unternehmer, „wollten die Politiker den Arbeitnehmern in Wittgenstein angesichts der Blockade bei diesem Straßenprojekt den schleichenden Prozess des Arbeitsplatzabbaus erklären“. Bereits heute denken Unternehmen sogar öffentlich darüber nach, in Zukunft wegen der schlechten Verkehrsanbindung Erweiterungen nicht in Wittgenstein, sondern an anderen Standorten im In- oder Ausland durchzuführen. Dass dieser Prozess bereits in vollem Gange sei, unterstrich zum Beispiel Aleksander Bikar, Bikar Metalle GmbH, Bad Berleburg, der erklärte, dass sein Unternehmen den Erweiterungs-Standort an der A 4 in Thüringen vor allem wegen der widrigen Verkehrsverhältnisse in Bad Berleburg gewählt habe</p>
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		<title>&#8220;Road Show&#8221; für EJOFAST</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bad Laasphe, 9. Mai 2012. Die EJOT Baubefestigungen GmbH in Bad Laasphe hat eine neue Systemlösung für die Metall- und Blechverschraubung vorgestellt. Mit dem EJOFAST-System und einer innovativen Schraubentechnologie lassen sich im industriellen Leichtbau deutliche Zeitersparnisse realisieren. Das EJOFAST-System besteht aus zwei Längsstoßschrauben, die eine schnelle, sichere und vor allem spanlose Verschraubung er­möglichen, sowie einem zugehörigen<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/road-show-fuer-ejofast/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_633" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/wp-content/uploads/2012/05/IMG_3097.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-full wp-image-633" title="Leichte Verarbeitung und eine ergonomische Arbeitsweise kennzeichnet das neue Befestigungssystem von EJOT." src="http://www.vdsm.net/wronline/wp-content/uploads/2012/05/IMG_3097.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Leichte Verarbeitung und eine ergonomische Arbeitsweise kennzeichnet das neue Befestigungssystem von EJOT.</p></div>
<p>Bad Laasphe, 9. Mai 2012. Die EJOT Baubefestigungen GmbH in Bad Laasphe hat eine neue Systemlösung für die Metall- und Blechverschraubung vorgestellt. Mit dem EJOFAST-System und einer innovativen Schraubentechnologie lassen sich im industriellen Leichtbau deutliche Zeitersparnisse realisieren. Das EJOFAST-System besteht aus zwei Längsstoßschrauben, die eine schnelle, sichere und vor allem spanlose Verschraubung er­möglichen, sowie einem zugehörigen Schraubgerät.</p>
<p>Vorgestellt wurde die Neuentwicklung im Rahmen einer „Road-Show“, die an weiteren EJOT-Standort in ganz Deutschland Station machen wird. „Wir möchten damit unsere Neuentwicklung auf eine attraktive Weise publik machen“, erläuterte EJOT-Geschäftsführer Michael Hofmann. Deshalb ist damit auch ein Gewinnspiel verbunden. Hauptpreis ist ein Besuch der Ferrari-World in Dubai. Darüber hinaus werden noch Probefahrten mit einem Ferrari 458 Italia bei einem Wochenendaufenthalt im Sauerland verlost.</p>
<p>Mit EJOFAST hat EJOT ein weltweit bislang einzigartiges Befestigungssystem auf den Markt gebracht. Ohne Umbau des Schraubgerätes können zwei Schraubentypen verarbeitet werden, die sich ihren Weg durch das Metall nicht mehr bohren, sondern durch Verdrängung schaffen. Das hat den großen Vorteil, das keine Späne mehr entstehen, die zu Materialbeschädigungen oder sogar zu gefährlichen Situationen während der Montage führen können. „Wir haben es hier mit einer besonderen Form der Innovation zu tun, die eine wettbewerbsfähige Herstellung in Deutschland möglich macht“, unterstrich EJOT-Geschäftsführer Winfried Schwarz. Auch wenn man es bei den Produkten von EJOT auf den ersten Blick nicht vermuten würde, aber das Wittgensteiner Unternehmen habe inzwischen eine Innovationsstärke, wie sie sonst nur noch in der Automotive-Industrie vorhanden sei. „Wir machen inzwischen gut 20 Prozent unseres Umsatzes mit Produkten, die nicht älter als zwei Jahre sind.“</p>
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		<title>Stranggießanlage und Warmbreitbandstraße für Habaş</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hilchenbach, 9. Mai 2012. Der türkische Stahlhersteller Habaş A.S. hat SMS Siemag mit der Lieferung einer Brammen-Stranggießanlage und einer Warmbreit­bandstraße beauftragt. Der Lieferumfang für das Warmwalzwerk umfasst neben den mechanischen Einrichtungen auch die gesamte Automation. Die neuen Anlagen entstehen in Aliağa an der türkischen Ägäisküste und sollen Ende 2013 in Betrieb gehen. Mit ihnen steigt Habaş<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/stranggiessanlage-und-warmbreitbandstrasse-fuer-haba/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hilchenbach, 9. Mai 2012. Der türkische Stahlhersteller Habaş A.S. hat SMS Siemag mit der Lieferung einer Brammen-Stranggießanlage und einer Warmbreit­bandstraße beauftragt. Der Lieferumfang für das Warmwalzwerk umfasst neben den mechanischen Einrichtungen auch die gesamte Automation. Die neuen Anlagen entstehen in Aliağa an der türkischen Ägäisküste und sollen Ende 2013 in Betrieb gehen. Mit ihnen steigt Habaş in die Herstellung von Flachprodukten ein.</p>
<p>Die Zweistrang-Brammengießanlage ist ausgelegt für eine Jahres­produktion von 2,5 Mio. t und wird Brammen mit Dicken von 200 mm und 225 mm und Breiten von 1.000 mm bis 2.100 mm produzieren. Die als Senkrecht-Abbiegeanlage konzipierte Anlage besitzt eine Resonanzoszillation zur Sicherstellung einer hohen Oberflächen­qualität der Brammen. Darüber hinaus trägt die dynamische Seg­mentanstellung mit patentierter Soft-Reduction-Technik zu hoher Innenqualität der Brammen bei.</p>
<p>Die Kompakt-Warmbandstraße ist in der ersten Baustufe für eine Jahresproduktion von 2,5 Mio. t Warmband ausgelegt. Die Kapazität kann schrittweise auf 4,5 Mio. t/Jahr ausgebaut werden. Die Band­breiten betragen 700 mm bis 2.100 mm, die Banddicken liegen zwischen 1,2 mm und 25,4 mm. Habaş kann auf der Anlage ein breites Spektrum an Kohlenstoffstählen sowie Mehrphasenstähle und Rohrgüten bis zur Festigkeitsklasse X80 produzieren.</p>
<p>Hauptkomponenten der Warmbandstraße sind in der ersten Baustufe ein Quarto-Reversier-Vorgerüst mit Staucher, eine dornlose Coilbox, eine Trommelschopfschere, sieben Fertiggerüste mit CVC<sup>®</sup> plus, die Laminarkühlung, zwei Unterflurhaspel und ein Paletten-Transport­system inklusive Inspektionslinie. Die Bandkühlung wird mit verstärk­ten Kühlgruppen ausgestattet. Sie ermöglichen Habaş hohe Abkühl­raten und differenzierte Kühlstrategien für die Herstellung spezieller Güten. Die beiden Unterflurhaspel sind als UNI plus Coiler für das Wickeln von hochfesten Rohrgüten bis zu einer Banddicke von 25,4 mm ausgelegt.</p>
<p>Zum Lieferumfang der X-Pact<sup>®</sup>- Automation gehören die Level-1- und Level-2-Systeme mit den Prozessmodellen, die technologischen Messsysteme, die Instrumentierung, die Sensoren, das Industrie­kamerasystem sowie ein gemeinsames HMI für beide Automations­ebenen. Auch die Antriebstechnik mit den Umrichtern und allen Motoren, den Haupt- und Kammwalzengetrieben sowie den Antriebs­spindeln für die Kompakt-Warmbandstraße von Habas zählt zum Lieferumfang von SMS Siemag.</p>
<p>Die für die Produktqualität entscheidenden mechanischen Kernkom­ponenten fertigt SMS Siemag in seinen Werkstätten in Hilchenbach. Die Automation wird vor der Inbetriebnahme im Werk mit dem be­währten Plug &amp; Work-Verfahren geprüft und optimiert.</p>
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		<title>Keine Idee und kein Ideengeber soll verloren gehen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regionale Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Siegen, 9. Mai 2012. „Startpunkt57“ heißt die neue regionale Gründerinitiative unter Federführung der Universität Siegen, der KM:SI GmbH und der Sparkasse Siegen, für die am 8. Mai ganz offiziell der Startschuss gefallen ist. Der Großteil der finanziellen Unterstützung kommt aus dem Stiftungsfonds „Region der Gründer/innen“ der Sparkassenstiftung Zukunft der Sparkasse Siegen. Zudem sind alle fünf<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/keine-idee-und-kein-ideengeber-soll-verloren-gehen/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class=" " title="Viele Akteure aus der Region machen bei der Gründerinitiative &quot;Startpunkt57&quot; mit." src="http://www.uni-siegen.de/start/news/wirtschaft/images/57online.jpg" alt="" width="300" height="300" /><p class="wp-caption-text">Viele Akteure aus der Region machen bei der Gründerinitiative &quot;Startpunkt57&quot; mit.</p></div>
<p>Siegen, 9. Mai 2012. „Startpunkt57“ heißt die neue regionale Gründerinitiative unter Federführung der Universität Siegen, der KM:SI GmbH und der Sparkasse Siegen, für die am 8. Mai ganz offiziell der Startschuss gefallen ist.</p>
<p>Der Großteil der finanziellen Unterstützung kommt aus dem Stiftungsfonds „Region der Gründer/innen“ der Sparkassenstiftung Zukunft der Sparkasse Siegen. Zudem sind alle fünf Sparkassen im Kreis Siegen-Wittgenstein sowie die Volksbank eG Wittgenstein engagiert.  Der Einsatz hat einen  knallharten Hintergrund: Die Region gehört zwar zu den wirtschaftlich stärksten in NRW und in ganz Deutschland, bei Existenzgründungen jedoch hat sie Nachholbedarf.</p>
<p>Die Rahmenbedingungen für Existenzgründer zu verbessern und Menschen, die ihre Geschäftsideen realisieren wollen, wirkungsvoll zu unterstützen, ist der primäre Sinn und Zweck der neuen Anlaufstelle für Gründungswillige. Angesiedelt ist „Startpunkt57“ im Technologiezentrum in Geisweid. Die Kontaktaufnahme ist auch unter <a href="http://www.startpunkt57.de" target="_blank">www.startpunkt57.de</a> möglich. Auf der Homepage gibt es zudem weiterführende Information.</p>
<p>„Startpunkt57“ soll als Kompetenzzentrum, als Motor und zugleich als Marke dienen und dazu entwickelt werden, erläuterte Gesine Westhäuser als geschäftsführendes Mitglied der Initiative im Rahmen einer Pressekonferenz. Bewährte Akteure hätten sich zusammengeschlossen mit dem Ziel, für unternehmerisches Denken und Handeln zu sensibilisieren, angehende Gründer zu qualifizieren und ihnen Beratung und Coaching zukommen zu lassen. Gesine Westhäuser. „Wir wollen durch eine Vielzahl von Maßnahmen erreichen, dass Unternehmertum positiv besetzt ist.“ Der Einsatz soll in Schulen beginnen. Geplant ist, dort im Rahmen von Projekten und Kooperationen Handlungskompetenz zu vermitteln und Interesse zu wecken. „Startpunkt57“ geht im Frühsommer/Sommer 2012 mit einem Ideenwettbewerb in die Öffentlichkeit und möchte so auf sich aufmerksam machen. Gesine Westhäuser: „Wir wollen damit die Marke ins Land bringen.“ Der Slogan heißt kurz und bündig „Hau raus!“ Bei der Verbreitung setzen die Verantwortlichen besonders auf soziale Medien. Deren Nutzer sollen für eine rasche Weitergabe der Idee und des Wettbewerbs sorgen. Das Vorstandsmitglied: „Wir wollen das Potenzial an Gründungen und Ideen besser ausschöpfen.“ Das präge eine Region.</p>
<p>„Wo es keine neuen Unternehmen gibt, findet auch eine Starre statt“, so Landrat Paul Breuer.  Und weiter: „Wir wollen Gründungsregion werden, um erneuerungsfähig zu sein und eine Anziehungskraft auf Menschen mit neuen, jungen Ideen zu entwickeln.“ Auch die Nachfolge für Unternehmen müsse attraktiv sein. Hanna Schramm-Klein, Prorektorin Industrie, Technologie, Wissenstransfer der Universität Siegen, unterstrich, dass seit dem Jahr 2000 insgesamt 75 Gründungen aus der Uni heraus bekannt seien. Derzeit erhielten fünf junge Leute sogenannte Exist-Gründerstipendien; sechs Gründer-Konzepte seien in der Gründerschmiede untergebracht. Die Prorektorin: „Wir sind bei Startpunkt57 dabei, um unsere eigenen Aktivitäten weiter-zuentwickeln und zu intensivieren.“ Auch Harald Peter als stellv. Vorstand der Sparkasse Siegen warb für die Initiative, von der die Region stark profitieren könne. Nicht zuletzt Siegens Bürgermeister Steffen Mues bezeichnete „Startpunkt57“ als „wegweisendes Projekt“. Das Gründerpotenzial sei da, es müsse aber geweckt werden.</p>
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		<title>Ein Blick in den „Rückspiegel“ ist manchmal sehr hilfreich</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 08:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Siegen, 8. Mai 2012. Die IG Metall Siegen hat mit einer Demonstration an der Geschäftsstelle des VdSM Verband der Siegerländer Metallindustriellen e.V. ihre Forderungen für die Tarifrunde 2012 unterstrichen. Am Haus der Siegerländer Wirtschaft empfing VdSM-Geschäftsführer Joachim Schmidt-Classen den 1. Bevollmächtigten der IG Metall Verwaltungsstelle Siegen, Hartwig Durt. Anders als von den Gewerkschaftern erwartet, hatten<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/ein-blick-in-den-rueckspiegel-ist-manchmal-sehr-hilfreich/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_618" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/wp-content/uploads/2012/05/IMG_3102.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-618" title="VdSM-Geschäftsführer Joachim Schmidt-Classen (links) überreichte dem 1. Bevollmächtigten der IG Metall Verwaltungsstelle Siegen, Hartwig Durt (Mitte), einen Rückspiegel als Symbol für die in der Vergangenheit gemeinsam erreichten Erfolge." src="http://www.vdsm.net/wronline/wp-content/uploads/2012/05/IMG_3102-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">VdSM-Geschäftsführer Joachim Schmidt-Classen (links) überreichte dem 1. Bevollmächtigten der IG Metall Verwaltungsstelle Siegen, Hartwig Durt (Mitte), einen Rückspiegel als Symbol für die in der Vergangenheit gemeinsam erreichten Erfolge.</p></div>
<p>Siegen, 8. Mai 2012. Die IG Metall Siegen hat mit einer Demonstration an der Geschäftsstelle des VdSM Verband der Siegerländer Metallindustriellen e.V. ihre Forderungen für die Tarifrunde 2012 unterstrichen. Am Haus der Siegerländer Wirtschaft empfing VdSM-Geschäftsführer Joachim Schmidt-Classen den 1. Bevollmächtigten der IG Metall Verwaltungsstelle Siegen, Hartwig Durt. Anders als von den Gewerkschaftern erwartet, hatten die Arbeitgeber ein symbolisches Geschenk vorbereitet.</p>
<p>Schmidt-Classen übergab dem Gewerkschaftschef einen Rückspiegel und forderte ihn auf, die gemeinsamen Erfolge der jüngsten Vergangenheit nicht zu ignorieren. In einer ebenfalls ausgehändigten Broschüre listete der VdSM diese Fakten noch einmal auf: trotz Krise 9 Prozent Lohnplus seit 2008, 214.000 neue Stammarbeitsplätze in nur zwei Jahren, ein Plus von 12 Prozent an zusätzlichen Ausbildungsplätzen allein in 2011 und eine Übernahmequote von 75 Prozent aller Ausgebildeten in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis.</p>
<p>Dies seien die Ergebnisse einer gemeinsamen Tarifpolitik von Arbeitgebern und IG Metall während der Krise und des Wiederaufstiegs. „Aus unserer Sicht gibt es keinen Grund, diesen gemeinsamen erfolgreichen Kurs zu verlassen“, so VdSM-Geschäftsführer Joachim Schmidt-Classen. Aus der Sicht der Arbeitgeber habe man ein vernünftiges Angebot zur Entgeltanpassung gemacht. Außerdem dürfe den Betrieben nicht die notwendige Flexibilität durch Zeitarbeit genommen werden, mit der sie in volatilen Zeiten fit für die Weltmärkte blieben. Und genauso wenig wolle man schwächeren Schulabgängern ihre Chancen auf eine Ausbildung verbauen, weil man die Unternehmen zur Zwangsübernahme eines jeden Azubis zwinge.</p>
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		<title>Wertschätzung ist das Geheimnis guter Kommunikation</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 12:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Siegen, 7. Mai 2012. Auch wenn der Name anderes vermuten ließ, Moritz Freiherr Knigge beschäftigte sich in seinem Vortrag in Siegen keineswegs mit den „korrekten Tischmanieren“ oder anderen Fragen der sogenannten „Etikette“; der Urahn des berühmten Adolph Freiherr Knigge ist vielmehr seit Jahren schon als Verfechter einer wertschätzenden Kommunikation unterwegs und versucht dieses Wissen vor<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/wertschaetzung-ist-das-geheimnis-guter-kommunikation/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_612" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/wp-content/uploads/2012/05/knigge-Kopie.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-612" title="Moritz Freiherr Knigge sprach auf Einladung der Unternehmerschaft Siegen-Wittgenstein über wertschätzende Kommunikation." src="http://www.vdsm.net/wronline/wp-content/uploads/2012/05/knigge-Kopie-300x236.jpg" alt="" width="300" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">Moritz Freiherr Knigge sprach auf Einladung der Unternehmerschaft Siegen-Wittgenstein über wertschätzende Kommunikation.</p></div>
<p>Siegen, 7. Mai 2012. Auch wenn der Name anderes vermuten ließ, Moritz Freiherr Knigge beschäftigte sich in seinem Vortrag in Siegen keineswegs mit den „korrekten Tischmanieren“ oder anderen Fragen der sogenannten „Etikette“; der Urahn des berühmten Adolph Freiherr Knigge ist vielmehr seit Jahren schon als Verfechter einer wertschätzenden Kommunikation unterwegs und versucht dieses Wissen vor allem in Unternehmen zu etablieren. „Adolph Freiherr Knigge war keineswegs der Etiketten-Papst, für den er heute gehalten wird. Er war vielmehr ein aufklärerischer Denker, der sich bereits im 18. Jahrhundert intensiv mit Fragen des menschlichen Zusammenlebens beschäftigte.“ In seinem Buch „Über den Umgang mit Menschen“ findet sich nur ein einziger Satz zu dem Thema der korrekten Manieren. „Wertschätzung – ein unterschätzter Erfolgsfaktor in Unternehmen“, so lautete denn auch die Überschrift des Vortrages, den Moritz Freiherr Knigge auf Einladung der Unternehmerschaft Siegen-Wittgenstein kürzlich im Haus der Siegerländer Wirtschaft in Siegen hielt.</p>
<p>„Grundlage allen menschlichen Zusammenlebens ist Kommunikation. Wir kommunizieren immer und überall. Und wir reflektieren immer und überall die Ergebnisse dieser Kommunikation. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns darüber bewusst werden.“ So lautete eine der Kernaussagen von Freiherr Knigge. Dabei hat die Art und Weise der Kommunikation und der Reflektion darüber entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden und auf das unserer Mitmenschen. „Deshalb sollten wir die Wertschätzung in den Mittelpunkt unserer Kommunikationsprozesse rücken. Gerade in Unternehmen entstehen viele Reibungsverluste, weil die zwischenmenschliche Kommunikation misslingt. Führungskräfte sind nicht unbedingt kommunikative Naturtalente.“ Besonders schwierig werde es dann, wenn persönliche Emotionen mit ins Spiel kommen. Deshalb riet Freiherr Knigge auch dazu, die eigenen Emotionen zurückzunehmen und eine rationalere Kommunikation anzustreben.</p>
<p>„Gerade im wettbewerblichen Umfeld von Unternehmen ist das Risiko von Konflikten und daraus resultierenden Leistungsverlusten durch misslungene Kommunikation allgegenwärtig. Wir sollten deshalb das Wirken unseres Denkens und Handelns auf andere Menschen einer aufmerksameren Betrachtung unterziehen. Kommunikation gelingt immer dann, wenn wir die Wertschätzung unseres Gegenübers in den Vordergrund rücken und unsere eigenen Interessen und Emotionen weniger wichtig nehmen.“ Wertschätzung versteht Moritz Freiherr Knigge dabei als die Bereitschaft, mehr Zeit in die Beantwortung der Frage zu investieren, was man selbst tun oder lassen könnte, als der Frage nachzugehen, was andere zu tun oder zu lassen haben.</p>
<p>Wertschätzung setzt zudem ein hohes Maß an Selbstreflexion und Rückmeldung voraus. Gerade in hierarchisch strukturierten Unternehmen neigen viele Führungskräfte zur Selbsttäuschung. Man selber sieht sich als „guter Chef“, in Wirklichkeit ist das Bild, das die Mitarbeiter von einem haben, ein ganz anderes. „Diese durchaus menschliche Neigung spielt da vielen einen Streich. Das Selbstbild stimmt mit dem Fremdbild nicht überein. Im schlimmsten Fall entstehen daraus Unordnung und Frustration, bis hin zu den sogenannten inneren Kündigungen.“ In jedem Fall, so Freiherr Knigge, ergeben sich viele vermeidbare Reibungsverluste.</p>
<p>Erfolgreiche Führung setzt deshalb nach Ansicht von Knigge die Bereitschaft voraus, zu kritisieren und sich kritisieren zu lassen. „Führung bedeutet doch nichts anderes, als Einfluss auf andere auszuüben. Wer führen will, braucht aber auch Menschen, die ihm folgen. Dazu ist Respekt erforderlich. Den bekomme ich als Führungskraft aber nicht durch einen formellen Rang oder indem ich mir selber auf die Schulter klopfe, sondern indem die Mitarbeiter sagen: Dem folge ich gerne, das ist einer!“</p>
<p>„In der Wertschätzung geht es deshalb nie darum, was andere könnten oder sollten. Es geht vielmehr nur um uns, um das, was wir wirklich beeinflussen können.“, davon ist Freiherr Knigge überzeugt. Die Kernfrage lautet deshalb: „Was trage ich eigentlich dazu bei, dass Kommunikation misslingt, was könnte ich anders machen.“ Dieser Perspektivwechsel setzt viel Potenzial frei. „Schließlich gibt er uns die Freiheit, selber darüber entscheiden zu können, ob etwas gelingt oder nicht.“</p>
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		<title>Viel Dynamik am Arbeitsmarkt</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 08:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hofmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Siegen, 2. Mai 2012. &#8220;Die Dynamik am Arbeitsmarkt unserer Region ist erfreulich und bietet Chancen“, so Dr. Bettina Wolf, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Siegen. Entgegen dem landesweiten Trend geht  die Arbeitslosenzahl weiter zurück. Die Arbeitslosenquote sinkt von 5,3 Prozent im März auf 5,2 Prozent im April. „Die oberflächlich kontinuierliche Abnahme der Arbeitslosenzahl<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.vdsm.net/wronline/viel-dynamik-am-arbeitsmarkt/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vdsm.net/wronline/wp-content/uploads/2011/12/AASiegen.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-104" title="Arbeitsagentur Siegen" src="http://www.vdsm.net/wronline/wp-content/uploads/2011/12/AASiegen.jpg" alt="" width="250" height="188" /></a>Siegen, 2. Mai 2012. &#8220;Die Dynamik am Arbeitsmarkt unserer Region ist erfreulich und bietet Chancen“, so Dr. Bettina Wolf, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Siegen. Entgegen dem landesweiten Trend geht  die Arbeitslosenzahl weiter zurück. Die Arbeitslosenquote sinkt von 5,3 Prozent im März auf 5,2 Prozent im April. „Die oberflächlich kontinuierliche Abnahme der Arbeitslosenzahl ist &#8211; genauer betrachtet &#8211; ein großer Arbeitsmarkt-Kreislauf. Im Berichtsmonat meldeten sich insgesamt fast 2.200 Menschen arbeitslos und bei knapp 2.400 Personen endete die Arbeitslosigkeit. Von dieser Bewegung können Bewerber und Bewerberinnen gezielter profitieren, wenn sie sich frühzeitig arbeitssuchend melden. Bereits bevor eine befristete Beschäftigung endet oder eine Kündigung droht, können unsere Fachleute unterstützen und eventuell gemeinsam einen nahtlosen Übergang in eine neue Beschäftigung realisieren“, betont Dr. Bettina Wolf.</p>
<p>Im April sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Siegen 1,5 Prozent weniger Personen arbeitslos als im März (-183 Personen). Insgesamt sind noch 11.858 Menschen ohne Beschäftigung, was einen Rückgang von 5,5 Prozent im Vergleich zum April 2011 (688 Personen) bedeutet. Dr. Bettina Wolf: „Der Optimismus der heimischen Arbeitgeber hält an. Trotz des hohen Niveaus beim Bestand der offenen Stellen werden zusätzlich Monat für Monat neue Stellen gemeldet. Die Möglichkeiten für eine neue Arbeitsaufnahme sind vielfältig.&#8221;</p>
<p>Die jungen Menschen unter 25 Jahren profitieren am stärksten von dem erfreulichen Trend. Aktuell sind noch 1.368 arbeitslos gemeldete Personen jünger als 25 Jahre, 3,4 Prozent weniger (48 Personen) als im Vormonat. „Gut ausgebildete Nachwuchskräfte werden von unseren Unternehmen händeringend gesucht. Und auch für Jugendliche mit einer schwierigeren Startposition gibt es gute Entwicklungsmöglichkeiten. Motivation und Engagement können oft andere Defizite ausgleichen“, führt Dr. Wolf aus.</p>
<p>Im Vergleich zum Vormonat ist auch ein Rückgang der Arbeitslosenzahl bei Männern und Frauen über 55 Jahren von 2,2 Prozent (49 Personen) zu verzeichnen. Im April 2011 waren noch 2.346 Personen über 55 Jahren arbeitslos gemeldet, was einem Rückgang um 5,5 Prozent (129 Personen) entspricht.</p>
<p>Die <strong>Arbeitslosenquote (AQ)</strong> beträgt im Agenturbezirk Siegen aktuell 5,3 Prozent<strong>. </strong>Im Vergleich zum Vorjahr hat die Arbeitslosigkeit in allen Regionen des Bezirkes der Agentur für Arbeit Siegen stark abgenommen. Im Gebiet der Geschäftsstelle Burbach ergab sich der stärkste Rückgang um 10,8 Prozent.</p>
<p><strong>Im Kreis Siegen-Wittgenstein</strong> verringerte sich die Arbeitslosenzahl im Jahresvergleich um 7,1 Prozent (656 Personen). Derzeit sind 8.525 Menschen ohne Beschäftigung registriert, das bedeutet einen Rückgang um 2,2 Prozent (195 Personen) zum Vormonat. Die Arbeitslosenquote sinkt von 5,8 Prozent im Februar auf 5,7 Prozent in diesem Monat.</p>
<p><strong>Im Kreis Olpe</strong> sind derzeit 3.333 Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote stagniert seit letztem Monat bei 4,4 Prozent. Im Vergleich zum April 2011 waren diesen Monat 1 Prozent (32 Personen) weniger arbeitslos gemeldet.</p>
<p>„Im Vorjahresvergleich sind durchschnittlich 31,9 Prozent mehr offene Stellen im Bestand. Die Nachfrage nach Fachkräften bewegt sich seit vielen Monaten auf sehr hohem Niveau. Aktuell sind noch 2.147 Arbeitsplätze frei für den geeigneten Kandidaten oder die geeignete Kandidatin. Diesen Monat wurden 927 freie Stellen neu aufgenommen“, berichtet Dr. Bettina Wolf.</p>
<p>Von den 927 hinzugekommenen Stellen sind 905 als sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze gemeldet. 723 der neuen Stellen (84,3 Prozent) sind als unbefristete Positionen ausgeschrieben.<strong> </strong>Das verarbeitende Gewerbe, der Handel, das Gesundheits- und Sozialwesen und das Baugewerbe haben einen großen Bedarf an qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Meldungen von Personaldienstleistern.</p>
<p>Die Zahl der Arbeitslosen summiert sich in Siegen aus Kunden der Arbeitslosenversicherung (Agentur für Arbeit Siegen) und aus den Kunden der Grundsicherung (Jobcenter Kreis Siegen-Wittgenstein und Jobcenter Kreis Olpe). Im Rechtskreis der Agentur für Arbeit Siegen ist die Zahl der Beschäftigungssuchenden im Vergleich zum Vormonat um 2,7 Prozent (111 Personen) gesunken. Im Rechtskreis der Jobcenter ist ein leichter Rückgang um 0,9 Prozent (72 Personen) im Vergleich zum März 2012 zu verzeichnen. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung ergibt sich im Vorjahresvergleich eine Abnahme der Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen um 8,5 Prozent (368 Personen). Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das bei der Grundsicherung einen Rückgang von 3,9 Prozent (320 Personen).</p>
<p>Bei den beiden Grundsicherungsträgern der Region Siegen, Jobcenter Kreis Siegen-Wittgenstein und Jobcenter Kreis Olpe, sind aktuell 7.898 Menschen arbeitslos gemeldet. Vor einem Jahr waren es noch 8.218 Personen, 320 Personen mehr. Das Jobcenter Kreis Siegen-Wittgenstein ist aktuell für 5.788 Beschäftigungssuchende zuständig. Im Vergleich zum April des Vorjahres ergibt sich ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 5,4 Prozent (333 Personen). „Der Rückgang der Langzeitarbeitslosen seit letztem Jahr ist ein positives Zeichen. Diese Männer und Frauen werden dringend am Arbeitsmarkt gebraucht. Gemeinsam wird daran gearbeitet, dass Defizite ausgeglichen werden können und Fachkenntnisse aufgefrischt werden. Nach langer Arbeitssuche bedeutet eine neue Perspektive in einem Unternehmen auch eine enge Bindung an den Betrieb“, motiviert Dr. Bettina Wolf. Beim Jobcenter Kreis Olpe konnte im Vorjahresvergleich auch ein Rückgang bei der Arbeitslosigkeit verzeichnet werden. Aktuell beträgt die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen 2.110 Personen. Im Vormonatsvergleich stieg die Zahl der Arbeitslosen leicht um 1,4 Prozent (29 Personen) an, der Vergleich zum April des Vorjahres ergibt eine Verringerung um 0,6 Prozent (13 Personen).<strong></strong></p>
<p><strong>Ausbildungsstellenmarkt </strong></p>
<p>Im Vorjahresvergleich ist der Ausbildungsstellenmarkt durch ein deutliches Minus von 9,5 Prozent bei den gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern, jedoch einen erheblichen Anstieg um 43,9 Prozent bei den dazugehörigen Ausbildungsstellen gekennzeichnet. &#8220;In diesem Jahr wurden dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Siegen 2.950 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Diese hohe Anzahl an Stellenmeldungen hat es in den vergangenen Jahren nicht gegeben.&#8221;</p>
<p>Von den seit Oktober 2011 gemeldeten 2.950 Berufsausbildungsstellen sind derzeit 1.173 Aus-bildungsplätze noch unbesetzt. Gegenüber den Werten des April 2011 ist daher mit 43,9 Prozent ein erheblicher Zuwachs (900 Stellen) an gemeldeten Lehrstellen in der Region erkennbar. 2.940 Ausbildungsbewerber stehen der Vielzahl an Ausbildungsstellen gegenüber, die sich seit Oktober 2011 bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Siegen gemeldet haben, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Im Vorjahresvergleich lässt sich ein Rückgang um 9,5 Prozent erkennen (308 Bewerber). Aktuell sind von den 2.940 gemeldeten Ausbildungsplatzbewerbern noch 1.432 unversorgt und auf der Suche nach einem Lehrplatz. &#8220;Der Zuspruch auf der Ausbildungsmesse in der Siegerlandhalle hat den Stellenwert des Themas Ausbildung sehr deutlich gezeigt. Viele Bewerberinnen und Bewerber haben sich oft gemeinsam mit den Eltern über die zukünftige Berufswelt erkundigt.  Eine weitere Gelegenheit für Ausbildungs-Interessierte bietet ein Besuch auf der Berufsmesse in der Stadthalle Olpe am 22.05. &#8211; 23.05.2012“, berichtet Dr. Bettina Wolf.</p>
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